
Cango-Höhlen
Western Cape
Am Fuße der Swartberg-Berge nahe Oudtshoorn gelegen, gehören die Cango-Höhlen zu den bekanntesten und meistbesuchten Naturattraktionen in Südafrika. Das Höhlensystem erstreckt sich über 4 Kilometer, für Besucher sind jedoch nur etwa ein Viertel im Rahmen geführter Touren zugänglich. Die Höhlen bieten beeindruckende Kalksteinformationen wie Stalaktiten und Stalagmiten in weitläufigen Kammern, darunter die bekannte Van-Zyl-Halle. Archäologische Hinweise belegen die Nutzung der Höhlen durch Menschen, die bis in die Mittel- und Jüngere Steinzeit zurückreicht, was ihre langjährige kulturelle Bedeutung unterstreicht. Die moderne Erkundung begann im späten 18. Jahrhundert, und seitdem sind die Höhlen ein beliebtes Touristenziel – mit sowohl Standard- als auch abenteuerlichen Touren, die sogar das Kriechen durch enge Passagen einschließen. Die Höhlen werden von der Gemeinde Oudtshoorn verwaltet und sind Teil des landschaftlich reizvollen Route-62-Erlebnisses. Das zieht Besucher aus aller Welt an, die die natürliche Schönheit und die geschichtliche Tiefe entdecken möchten.
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Tipp: Für das beste Erlebnis lohnt sich ein Besuch in den kühleren Monaten, um Menschenmengen und Hitze zu vermeiden. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für die beliebte Adventure Tour, bei der man durch enge Passagen kriechen muss. Tragen Sie bequeme Schuhe und nehmen Sie eine leichte Jacke mit, da die Temperatur in der Höhle das ganze Jahr über kühl bleibt. Geführte Touren sorgen für Sicherheit und bieten zudem informative Kommentare.
Interessante Fakten
- •Die Höhlen erstrecken sich über 4 Kilometer, doch nur etwa 1 Kilometer ist für Touristen geöffnet.
- •Die Van-Zyl-Halle, die größte Kammer, ist so lang wie ein Fußballfeld.
- •Die kleinste Passage auf der Adventure Tour ist nur knapp 15 Zentimeter breit.
- •Berichten zufolge liefen Entdecker im Jahr 1898 29 Stunden lang unter Tage und schätzten, sie seien 25 km vom Eingang entfernt gewesen.
- •Menschen nutzen die Höhlen seit der Mittel- und Jüngeren Steinzeit, belegt durch archäologische Funde.
Geschichte
Die Cango-Höhlen wurden 1780 von dem Farmer Jacobus Van Zyl wiederentdeckt, der als Erster in die große Kammer eindrang, die heute nach ihm benannt ist.
Weitere Erkundungen im Jahr 1792 brachten zusätzliche Kammern ans Licht und machten die Höhlen schon früh zu einer beliebten Attraktion.
Archäologische Ausgrabungen im 20.
Jahrhundert förderten Steinwerkzeuge und Artefakte aus vorgeschichtlicher Zeit zutage und bestätigten die Nutzung durch Menschen während der Mittel- und Jüngeren Steinzeit.
Der rechtliche Schutz wurde mit der Cango-Caves-Ordinance im Jahr 1999 geschaffen und übertrug die Managementverantwortung an Behörden der lokalen Regierung.
Im Laufe der Jahre haben umfangreiche Vermessungen und Erkundungen mehrere Höhlenabschnitte erfasst, darunter insbesondere Cango I, II und III, wodurch das Wissen über das komplexe unterirdische System erweitert wurde.
Ortsführer
Van-Zyl-Halle1780
Die größte Kammer im Höhlensystem, benannt nach dem Farmer, der die Höhlen wiederentdeckt hat. Sie ist vor allem wegen ihrer beeindruckenden Größe bekannt – sie reicht über die Länge eines Fußballfelds – und wegen der hervorragenden Kalksteinformationen.
Adventure-Tour-PassagenModern guided tours developed in the 20th century
Ein anspruchsvoller Abschnitt der Höhlen: Man kriecht durch enge Passagen, die bis zu 15 Zentimeter breit sind, klettert über steile Felsformationen und erkundet weniger zugängliche Kammern.
Kontakt
Telefon: 044 272 7410