Staumauer Salto Grande

Staumauer Salto Grande

Paysandú

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Die Staumauer Salto Grande ist eine große Wasserkraftanlage am Río Uruguay und erstreckt sich über die Grenze zwischen Concordia, Argentinien, und Salto, Uruguay. Der Bau begann 1974 und wurde 1979 abgeschlossen – ein bedeutendes Ingenieurprojekt in der Region. Die Staumauer beherbergt vierzehn Kaplan-Turbinen, die zusammen eine installierte Leistung von 1.890 MW erzeugen und wesentlich zu den Stromnetzen beider Länder beitragen. Sie bewältigt eine enorme Wassermenge: Etwa 64.000 Kubikmeter pro Sekunde strömen durch, weit mehr als der durchschnittliche Abfluss des Flusses. Das durch die Staumauer entstandene Reservoir umfasst beeindruckende 783 Quadratkilometer, ist bis zu 140 Kilometer lang und 9 Kilometer breit. Neben ihrer eigentlichen Funktion umfasst die Anlage auch die Salto-Grande-Brücke, die den Transport über den Fluss ermöglicht. Die Infrastruktur steht sinnbildlich für die internationale Zusammenarbeit und die Entwicklung erneuerbarer Energien in Südamerika.

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Tipp: Besucher, die sich für Technik und erneuerbare Energien interessieren, sollten ihren Besuch am besten bei Tageslicht planen – dann gibt es die besten Ausblicke und Fotomöglichkeiten. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob es geführte Touren oder freie Kapazitäten im Besucherzentrum gibt. Da sich die Staumauer über zwei Länder erstreckt, sollten die Reiseunterlagen griffbereit sein, wenn man die Grenze über die Salto-Grande-Brücke passiert. Für die Besichtigung der Staumauer von öffentlichen Bereichen ist kein spezieller Ticketkauf erforderlich, der Zugang zu gesperrten Zonen ist jedoch begrenzt. Früh am Morgen oder am späten Nachmittag sind Licht und Temperaturen besonders günstig.

Interessante Fakten

  • Die Staumauer lässt etwa 64.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde passieren – deutlich mehr als der durchschnittliche Abfluss des Río Uruguay.
  • Der Stausee hat eine Fläche von 783 Quadratkilometern und ist damit ein bedeutender Wasserkörper in der Region.
  • Die installierte Leistung der Staumauer beträgt 1.890 MW, erzeugt von vierzehn Kaplan-Turbinen.
  • Die Staumauer Salto Grande ist ein Symbol für die Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Uruguay – gemeinsam gesteuert und betrieben.

Geschichte

1974

Der Bau der Staumauer Salto Grande begann 1974 als gemeinsames Projekt zwischen Argentinien und Uruguay, um Wasserkraft aus dem Río Uruguay zu nutzen.

1979

Die Staumauer wurde 1979 fertiggestellt und markierte einen Meilenstein in der bilateralen Zusammenarbeit.

In den folgenden Jahrzehnten spielte sie eine wichtige Rolle in der regionalen Energieversorgung; laufende Wartungen und Modernisierungen sorgen dafür, dass sie effizient betrieben werden kann.

Die Schaffung des großen Stausees veränderte lokale Ökosysteme und machte ein sorgfältiges Umweltmanagement erforderlich.

Außerdem verbesserte die Staumauer die Transportmöglichkeiten über den Fluss – dank der Salto-Grande-Brücke.

Ortsführer

1
Generatorhalle1979

Das Herz der Wasserkraftanlage: Hier wandeln vierzehn Kaplan-Turbinen den Flussstrom in Strom um. Besucher können die gewaltigen Maschinen in Augenschein nehmen und den Prozess der Energieerzeugung besser verstehen.

2
Salto-Grande-Brücke1979

Eine Brücke, die über die Staumauer hinweg gebaut wurde und Concordia, Argentinien, mit Salto, Uruguay verbindet. Sie erleichtert die grenzüberschreitende Mobilität und steht zugleich als Symbol für internationale Zusammenarbeit.