Sala Silbermine

Sala Silbermine

Uppsala län

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Die Sala Silbermine in der Sala Municipality, im schwedischen Västmanland County, gehört zu den wichtigsten historischen Silberminen des Landes. Der Bergbau begann im 15. Jahrhundert und dauerte bis 1908, mit zusätzlicher Aktivität in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Mine ist vor allem wegen ihres außergewöhnlich hohen Silbergehalts bekannt, insbesondere im Bleiglanz-Erz, und sie förderte außerdem Blei und Zink. Das Gestein reicht nahezu 1,9 Milliarden Jahre zurück und ist geprägt von markantem grünem dolomitischem Marmor, der mit Skarn-Mineralien angereichert ist. Die Sala Silbermine erlebte drei große Wohlstandsphasen im frühen 1500er-Jahren, in der Mitte des 1600er-Jährigen und im späten 1800er-Jahren. Die Stadt Sala entwickelte sich rund um die Mine und erhielt 1624 von König Gustavus Adolphus Stadtrechte. Heute wird die Mine als Museum und Touristenattraktion betrieben: mit geführten Rundgängen unter Tage, Konzerten in weitläufigen Stollen- bzw. Grubenkammern und sogar einzigartigen Übernachtungen. Das Gelände bietet zudem weitere Museen, Souvenirshops und saisonale Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte sowie das jährliche Festival „Mine's Days“. Jüngste Erkundungen deuten auf die Möglichkeit bislang unentdeckter Silberlagerstätten in der Nähe hin – und setzen damit das Erbe der Mine als bedeutendes kultur- und geschichtsträchtiges Wahrzeichen fort.

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Tipp: Besuchen Sie die Mine in den Sommermonaten für das beste Wetter und um das Festival „Mine's Days“ im Juli mitzuerleben. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, geführte Touren im Voraus zu buchen. Die Mine bietet besondere Programmpunkte, darunter Konzerte und einzigartige Übernachtungen unter Tage. Für Gruppen, Senioren und Kinder können Ermäßigungen verfügbar sein. Tragen Sie bequeme Schuhe und ziehen Sie sich für die Umgebung unter Tage warm an. Beachten Sie, dass einige Bereiche aus Sicherheitsgründen gesperrt sind.

Interessante Fakten

  • Die Sala Silbermine produzierte während ihres Betriebs über 200 Millionen Unzen Silber und etwa 35.000 Tonnen Blei.
  • Die Mine erreicht eine maximale Tiefe von 318,6 Metern und erstreckt sich über ungefähr 700 Meter in der Länge sowie 100 Meter in der Breite.
  • Die Stadt Sala erhielt 1624 offiziell Stadtrechte durch König Gustavus Adolphus, um die Bergbauarbeiten zu unterstützen.
  • Das Gestein der Lagerstätte entstand vor etwa 1,89 Milliarden Jahren in der paläoproterozoischen Ära.
  • Konzerte und Übernachtungen werden in den großen, leeren Kammern der Mine veranstaltet und bieten Besuchern einzigartige Erlebnisse.

Geschichte

Der Bergbau in der Sala Silbermine begann im 15.

Jahrhundert.

Das staatliche Interesse nahm besonders im frühen 1500er-Jahren zu, als Privilegien gewährt wurden und die Krone die Kontrolle übernahm.

Die Mine blühte vor allem im 16.

Jahrhundert auf und lieferte beachtliche Silbermengen, doch bis zum 17.

Jahrhundert ging die Fördermenge zurück.

1624

König Gustavus Adolphus verlieh Sala 1624 Stadtrechte und verlegte die Siedlung, um die Bergbauaktivitäten zu unterstützen.

In der späten 19.

1908

Jahrhunderts wurde die Mine modernisiert, schloss jedoch schließlich 1908 aus wirtschaftlichen Gründen.

In der Mitte des 20.

1962

Jahrhunderts wurde in der nahegelegenen Bronäs Mine abgebaut, bis 1962.

1988

Seit 1988 ist die Mine ein Museum, das von der Sala Municipality betrieben wird – und bewahrt so ihr reiches bergbauliches Erbe.

Ortsführer

1
Der Christina-Schacht

Einer der wichtigsten historischen Schächte der Mine – ein Sinnbild für die Bergbau-Tradition und die Ingenieurskunst früherer Jahrhunderte.

2
Der Schacht von Karl XI.

Ein weiterer bedeutender Schacht, benannt nach König Charles XI, der Bergbautechniken und historische Abbauverhältnisse veranschaulicht.

3
Knektschaktet

Ein markanter Schachtbereich innerhalb der Minenanlage, der die unterirdischen Anlagen und die Methoden zur Erzgewinnung zeigt.

4
LillgruvanMedieval period

Ausstellungsbereich, der das Leben und die Arbeit der Bergleute im Mittelalter zeigt und Einblicke in die historische Bergbaukultur gibt.

5
Tistbrottet-Dolomitgrube

Nahe der Silbermine gelegen: ein Dolomitsteinbruch mit weißem dolomitischem Marmor, der sich vom grünen, skarnreichen Marmor des Minengebiets abhebt.

6
Ehemaliges Verwaltungsgebäude

Teil der alten Gebäude der Bergbauverwaltung – heute mit Souvenirshops, Museen, darunter auch einer Kunstgalerie und einem Polizeimuseum.

Kontakt

Telefon: 0224-67 72 60