Kirche des Hl. Sava, Užice
Zlatiborski okrug
Die Kirche des Hl. Georg in Užice, Serbien, ist eine einschiffige serbisch-orthodoxe Kirche, die von 1840 bis 1842 errichtet und 1844 geweiht wurde. Sie gilt als unbewegliches Kulturdenkmal von großer Bedeutung. Die Kirche besitzt eine schlichte Fassade mit halbrunder Apsis und rechteckigen Chorräumen. Architektonisch ist das Innere durch dorische Pilaster in vier Joche gegliedert, und die Vorhalle ist mit einem Tonnengewölbe überspannt. Der Ikonostas und die Wandmalereien wurden 1851 von Dimitrije Posniković und Milija Marković geschaffen. Erhalten geblieben sind die königlichen Türen, und die nördliche Seite des Ikonostas überstand ein Feuer im Jahr 1955. Im Chor finden sich Wandmalereien serbischer Heiliger und bedeutender Persönlichkeiten wie Hl. Sava, König Uroš, König Stefan Dečanski, König Milutin, Hl. Simeon Mirotočivi, Kaiser Lazar, Despot Jovan, Mutter Angelina sowie Hl. Steva Stiljanović. Die Kirche wurde mehrfach instand gesetzt; besonders hervorzuheben ist die große Renovierung 1990, bei der ein Kupferdach installiert wurde. Errichtet wurde sie mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung sowie der Bezirksbehörden; die finanzielle Förderung wurde von Fürst Mihailo Obrenović genehmigt. Diese Kirche hat für die Gemeinde von Užice einen großen kulturellen und religiösen Stellenwert und spiegelt die sakrale Kunst und Architektur des 19. Jahrhunderts in Serbien wider.
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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten tagsüber kommen, um die Kunstwerke sowohl außen als auch innen in ihrer ganzen Wirkung zu erleben. Der Vorabkauf von Tickets ist in der Regel nicht nötig, allerdings empfiehlt es sich, die lokalen Öffnungszeiten telefonisch zu erfragen. Die Kirche kann für Gruppen oder religiöse Pilger Ermäßigungen anbieten. Beim Besuch wird angemessene, respektvolle Kleidung empfohlen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Frühling bis in den frühen Herbst, wenn die Wetterbedingungen günstig sind.
Interessante Fakten
- •Die Kirche ist in Serbien als unbewegliches Kulturdenkmal von großer Bedeutung anerkannt.
- •Der Ikonostas und die Wandmalereien wurden von den bedeutenden serbischen Künstlern des 19. Jahrhunderts Dimitrije Posniković und Milija Marković gefertigt.
- •Ein Brand im Jahr 1955 zerstörte die Südseite des Ikonostas, doch die königlichen Türen und die nördliche Seite blieben erhalten.
- •Die Architektur der Kirche weist dorische Pilaster auf, die das Kirchenschiff in vier Joche teilen – ein Merkmal, das in ländlichen serbischen Kirchen dieser Zeit eher ungewöhnlich ist.
Geschichte
Der Bauinitiative für die Kirche des Hl.
Georg in Užice wurde 1840 von den örtlichen Bezirksbehörden Unterstützung gewährt, und noch im selben Jahr begann der Bau.
Fürst Mihailo Obrenović genehmigte ein Darlehen, um die Bauarbeiten fortzusetzen.
Nach zwei Jahren wurde die Kirche 1844 geweiht.
Der Ikonostas und die Wandmalereien wurden 1851 von den einheimischen Künstlern Dimitrije Posniković und Milija Marković fertiggestellt.
In einem Brand 1955 erlitt die Kirche Schäden; dabei wurde ein Teil des Ikonostas zerstört.
Die Kirche wurde mehrfach repariert, mit einer bedeutenden Restaurierung im Jahr 1990, bei der zum Erhalt der Bausubstanz ein Kupferdach installiert wurde.
Ortsführer
Ikonostas und Wandmalereien1851
Der Ikonostas und die Wandmalereien, die 1851 von Dimitrije Posniković und Milija Marković geschaffen wurden, zeigen zahlreiche serbische Heilige und gehören zu den wichtigsten künstlerischen Highlights der Kirche. Trotz teilweiser Schäden im Jahr 1955 sind die königlichen Türen und die nördliche Seite erhalten geblieben.
Kirchenarchitektur1840-1842
Die Kirche ist als einschiffiger Bau mit halbrunder Apsis und rechteckigen Chorräumen gestaltet. Das Innere des Kirchenschiffs wird durch dorische Pilaster in vier Joche unterteilt, und die Vorhalle ist mit einem Tonnengewölbe überdacht. Die Fassade ist schlicht und weist Rundbogenfriese und blinde Arkaden auf.
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