Regionales Museum von Ica Adolfo Bermudez Jenkins

Regionales Museum von Ica Adolfo Bermudez Jenkins

Ica

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Das Regionale Museum von Ica „Adolfo Bermudez Jenkins“ ist ein bedeutendes archäologisches Museum in Ica, Peru. Es widmet sich der Erhaltung und Präsentation von Artefakten aus den verschiedenen indigenen Kulturen Perus. Das Museum wurde 1946 mit Unterstützung namhafter Persönlichkeiten wie Fernando León de Vivero, Alejandro Pezzia und Adolfo Bermúdez Jenkins gegründet und gilt als das erste peruanische Museum, das paläontologische Studien an archäologischen Überresten durchführt. Die umfangreiche Sammlung umfasst rund 26.000 Exponate aus Kulturen wie den Paracas, Nazca, Chincha, Wari und Inka. Besucher können unter anderem Inka-Utensilien, Paracas-Textilien, Nazca-Keramik, Musikinstrumente, Quipus sowie ein maßstabsgetreues Modell der Nazca-Linien entdecken. Die Ausstellungen greifen außerdem anthropologische Themen auf – etwa Trepanationen und Schädelverformungen – ergänzt durch Möbel aus der Kolonialzeit und zeitgenössische Kunst. Nach einem großen Umbau, der von der Japan International Cooperation Agency finanziert wurde, öffnete das Museum 2016 wieder und setzt seine Mission fort, über das reiche kulturelle Erbe Perus zu informieren.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch ist unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden und die Ausstellungen in Ruhe genießen zu können. Es empfiehlt sich, vorher nachzufragen, ob es zeitweise Schließungen oder Sonderausstellungen gibt. Für einen tieferen Einblick in die dargestellten indigenen Kulturen können geführte Touren besonders hilfreich sein. Beim Kauf der Tickets sollte man nach verfügbaren Ermäßigungen für Studierende, Senioren oder Gruppen fragen. In der Hauptsaison wird eine vorherige Buchung empfohlen, um den Eintritt sicherzustellen.

Interessante Fakten

  • Das Museum war das erste in Peru, das paläontologische Studien zu archäologischen Überresten indigener Kulturen durchführte.
  • 2011 erhielt es Mantelgewänder der Paracas-Kultur zurück, die von der schwedischen Regierung zurückgegeben wurden.
  • Die Sammlung umfasst etwa 26.000 archäologische Stücke aus mehreren indigenen Kulturen.
  • Es beherbergt ein Miniaturmodell der Nazca-Linien, einer UNESCO-Welterbestätte.
  • Zu den anthropologischen Ausstellungen gehören Forschungen zu Trepanationen und Schädelverformungen.

Geschichte

Das Regionale Museum von Ica „Adolfo Bermudez Jenkins“ wurde per Oberstem Dekret am 30.

1946

März 1946 geschaffen und am 22.

1947

Dezember 1947 offiziell eröffnet.

480

Zunächst befand es sich in der Lima Street 480.

1971

1971 wurde es in die Ayabaca Street verlegt.

Das Museum trieb die paläontologischen Studien zu indigenen archäologischen Überresten in Peru maßgeblich voran.

2014

2014 wurde ein großes Umbauprojekt angekündigt und anschließend von der Japan International Cooperation Agency finanziert, wodurch die Wiedereröffnung im Mai 2016 möglich wurde.

Ortsführer

1
Saal für Anthropologie-Ausstellung

Dieser Saal zeigt anthropologische Fundstücke, darunter alte Knochen und Schädelreste, mit Hinweisen auf Trepanationen und Verformungen. So erhalten Besucher Einblicke in antike medizinische Praktiken und kulturelle Rituale.

2
Paracas-TextilsammlungPre-Columbian era

Eine eindrucksvolle Präsentation von Textilien aus der Paracas-Kultur. Die Kultur ist für ihre detailreichen Muster und leuchtenden Farben bekannt – und zeigt, wie fortgeschritten die Webtechniken der Menschen im alten Peru waren.

3
Nazca-Keramik und Miniaturmodell der Nazca-LinienPre-Columbian era

Zu sehen ist Nazca-Keramik aus der gleichnamigen Kultur sowie ein detailliertes Miniaturmodell der Nazca-Linien – berühmt für die Geoglyphen im Süden Perus.

4
Ausstellung zu Möbeln aus der KolonialzeitColonial period

Hier werden Möbel aus Perus Kolonialzeit gezeigt. Die Ausstellung bietet einen Einblick in die künstlerischen und kulturellen Einflüsse während der spanischen Kolonialisierung.

Kontakt

Telefon: (056) 234383