Wellington Botanic Garden
Wellington
Der Wellington Botanic Garden, auch unter seinem Māori-Namen Te Paekākā bekannt, ist ein weitläufiger botanischer Garten auf 25 Hektar, eingebettet in ein Tal zwischen Thorndon und Kelburn nahe dem Zentrum von Wellington in Neuseeland. Der Garten wurde 1868 gegründet und zählt zu den ältesten botanischen Gärten des Landes. Er umfasst eine vielfältige Auswahl an Resten einheimischen Waldes, Koniferen sowie gepflegten Pflanzensammlungen. Besonders bekannt ist der Garten für seinen großen Rosengarten und die saisonalen Blumenausstellungen, die sowohl Einheimische als auch Touristen anziehen. Große Skulpturen sind auf dem gesamten Gelände künstlerisch platziert und bereichern das Besuchserlebnis. Durch seine Lage ist der Garten bequem mit der Wellington Cable Car erreichbar und bietet einen besonders schönen Einstieg. Historisch wurde das Gebiet vom Ngāti Te Whiti hapū von Te Āti Awa zur Nahrungszucht genutzt, bevor es zu einem botanischen Garten wurde. Der Garten wird vom Wellington City Council verwaltet, ist als „Garden of National Significance“ klassifiziert und als historisches Gebiet von Heritage New Zealand anerkannt. Der Garten ist ein lebendiges Museum, das heimisches Vogel- und Pflanzenleben zeigt – ergänzt durch internationale botanische Exemplare, die im Rahmen früher wissenschaftlicher Austauschprogramme mit den Kew Gardens in London eingeführt wurden. Die Landschaft wird von großen Pinus radiata-Bäumen geprägt, die aus den ersten Samen gezogen wurden, die nach Neuseeland importiert wurden, und die als Schirm und Struktur dienen. Der Garten verbindet wissenschaftliche Forschung, die Freude der Besucher und das kulturelle Erbe – und ist damit eine einzigartige städtische Oase voller natürlicher Schönheit und Geschichte.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Wellington Botanic Garden ist im Frühling und Sommer, wenn der Rosengarten und die saisonalen Ausstellungen ihren Höhepunkt erreichen. Die Anreise über die Wellington Cable Car bietet einen besonderen und landschaftlich reizvollen Zugang zum Garten. Besucher sollten sich ermutigt sehen, auf der offiziellen Website nach besonderen Veranstaltungen oder geführten Touren zu schauen. Der Eintritt ist zwar kostenlos, doch für manche Sonderausstellungen oder Events können Tickets erforderlich sein. Ermäßigungen oder Vergünstigungen gibt es möglicherweise für Seniorinnen und Senioren, Studierende oder Gruppen. Wer an Wochentagen früh kommt, kann Menschenmengen vermeiden und das ruhige Erlebnis noch mehr genießen.
Interessante Fakten
- •Im Garten finden sich Reste von Tiefland-Breitblatt-Wald, ein seltenes Ökosystem in städtischen Gebieten.
- •Die großen Pinus radiata-Bäume im Garten wurden aus den ersten Samen gezogen, die aus Kalifornien nach Neuseeland importiert wurden.
- •Der Garten ist als „Garden of National Significance“ vom New Zealand Gardens Trust klassifiziert.
- •Historisch war der Garten über internationale Saat- und Pflanzenexemplare-Austausche mit den Londoner Kew Gardens verbunden.
- •Bevor der Wellington Zoo gegründet wurde, hielt man einige Tiere im Botanic Garden – darunter den „City Emu“.
- •Die erste Karte des Gartens wurde 1875 von John Buchanan erstellt und enthielt Bestandsaufnahmen zu einheimischen Pflanzen sowie beliebte Māori-Bezeichnungen für Pflanzen.
Geschichte
Der Wellington Botanic Garden wurde offiziell 1868 auf einem 13 Hektar großen Gelände gegründet, das 1844 von der Krone ausgewiesen worden war.
Durch Erweiterungen wuchs die Fläche bis 1871 auf 28 Hektar an.
Das Land wurde ursprünglich vom Ngāti Te Whiti hapū von Te Āti Awa zur Nahrungsbeschaffung genutzt, später wurde es durch Gesetze wie den Botanic Garden Act 1869 und den Wellington Botanic Garden Vesting Act 1891 als öffentlicher Park und botanischer Garten ausgewiesen.
Zunächst wurde der Garten vom New Zealand Institute unter James Hector verwaltet.
Er diente als wissenschaftliches Versuchsgelände, als Forschungsstandort und als öffentlicher Erholungsraum.
Er pflegte weiterhin internationale Verbindungen, insbesondere zu den Londoner Kew Gardens, über Saat- und Pflanzenexemplare-Austausche.
Die Pflanzung von Koniferen und einheimischen Arten bildete einen wichtigen Teil der frühen Entwicklung, unter anderem wurden die ikonischen Pinus radiata-Bäume aus Kalifornien eingeführt.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Garten weiter und nahm Bildungsangebote sowie öffentliche Annehmlichkeiten auf – ein Spiegel seiner vielfältigen Rolle im kulturellen und natürlichen Erbe von Wellington.
Ortsführer
Rosengarten
Ein umfangreicher und liebevoll gepflegter Rosengarten, der eine große Vielfalt an Rosenarten zeigt und besonders im Frühling und Sommer mit kräftigen Farben und betörenden Düften begeistert.
Reste einheimischen Waldes
Geschützte Bereiche im Garten, die den Tiefland-Breitblatt-Wald bewahren – Heimat verschiedener einheimischer Vogelarten und endemischer Pflanzen. So bekommen Besucher einen Eindruck vom natürlichen Erbe Neuseelands.
Skulpturenpfad
Große Skulpturen sind im Garten strategisch verteilt: Kunst trifft Natur und bereichert das Besuchserlebnis um kulturelle und ästhetische Elemente.
Soundshell-Lawn1880
Ein eingeebneter Rasenbereich, der ursprünglich 1880 angelegt wurde. Er wurde für Unterricht und öffentliche Veranstaltungen genutzt und bietet im Garten Platz zum Verweilen sowie für Zusammenkünfte und Aufführungen.
Pinus radiata-Bäume
Diese großen Koniferen wurden aus den ersten Samen gezogen, die aus Kalifornien nach Neuseeland importiert wurden. Sie sind ein bedeutender Teil des Landschaftsrahmens des Gartens und spenden Schutz.
Kontakt
Telefon: 04 499 1400