Alta Museum

Alta Museum

Troms og Finnmark

85/10090 min

Das Alta Museum liegt in Nordnorwegen im Landkreis Finnmark und ist vor allem wegen seiner umfangreichen Sammlung prähistorischer Felsgravuren bekannt. Rund um das Gebiet von Alta wurden dabei mehr als 6.000 einzelne Petroglyphen entdeckt. Die Gravuren, die auf etwa 4200 v. Chr. bis 500 v. Chr. datiert werden, zeigen Szenen aus dem Leben von Jägern und Sammlern – darunter die Haltung von Rentieren, das Fischen, den Bootsbau sowie schamanistische Rituale mit Bären und anderen Tieren. Die größte Anlage ist Jiepmaluokta: Dort sind tausende Gravuren über hölzerne Stege zugänglich und heute Teil eines Open-Air-Museums. Das Museum selbst bietet Ausstellungen archäologischer Funde, zur Kultur der Samen, zum Phänomen der Aurora Borealis (Polarlicht) sowie zur lokalen Geschichte – etwa zum Schieferbergbau. Seit 1985 gilt es als Norwegens einzige prähistorische UNESCO-Welterbestätte. Wissenschaftliche Forschung und spannende Ausstellungen gehen hier Hand in Hand, darunter auch digitale Archive der Gravuren. 1993 gewann das Museum den European Museum of the Year Award – ein deutliches Zeichen für seine kulturelle Bedeutung und die Attraktivität für Besucher.

Planen Sie Ihre Reise nach Norwegen mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besuchen Sie das Museum in den wärmeren Monaten, damit Sie die Outdoor-Felsgravuren und die hölzernen Stege bequem erreichen können. Kaufen Sie Tickets am besten vorab online, um den Einlass zu sichern – besonders in der Hochsaison. Das Museum bietet Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach aktuellen Ausstellungen und geführten Touren, um Ihr Erlebnis zu bereichern. Bitte beachten Sie, dass die Outdoor-Gravuren in den Wintermonaten witterungsbedingt geschlossen sein können.

Interessante Fakten

  • Die Felsgravuren von Alta sind Norwegens einzige prähistorische UNESCO-Welterbestätte.
  • Die Gravuren zeigen eine große Vielfalt an Motiven – darunter Rentiere, Boote, Jagdszenen und schamanistische Symbole.
  • Die Anlage lag ursprünglich am Ufer, ist aber durch die postglaziale Landhebung ins Landesinnere gewandert.
  • Schab-/Meißel aus Quarzit, die zur Herstellung der Gravuren verwendet wurden, wurden gefunden und im Museum ausgestellt.
  • Das Museum gewann 1993 den European Museum of the Year Award.

Geschichte

1973

Die Felsgravuren rund um Alta wurden erstmals 1973 entdeckt.

000

Dabei kam eine prähistorische Kunsttradition zum Vorschein, die sich über fast 5.000 Jahre erstreckt – vom späten Steinzeitalter bis zum frühen Metallzeitalter.

Die Gravuren dokumentieren kulturelle Veränderungen wie die Übernahme von Metallwerkzeugen sowie sich weiterentwickelnde Techniken beim Fischen und Bootsbau.

1985

1985 wurde die Stätte zum UNESCO-Welterbe erklärt und damit wegen ihres außergewöhnlichen universellen Werts anerkannt.

1991

Seit den 1980er-Jahren wurde das Gebiet mit hölzernen Stegen und einem Open-Air-Museum ausgebaut; 1991 wurde das Museum näher an die Gravuren verlegt.

5200

Laufende archäologische Forschungen tragen dazu bei, Datierung und Deutung der Gravuren weiter zu verfeinern – bis hin zu dem Ergebnis, dass die ältesten auf etwa 5200 v.

Chr.

zurückgehen.

Ortsführer

1
Jiepmaluokta-Felsgravuren4200 BC – 500 BC

Die größte und am besten zugängliche Felsgravuren-Stätte nahe Alta: Sie bietet tausende Petroglyphen mit Darstellungen des alten Lebens, von Jagd und spirituellen Symbolen. Besucher erkunden das Gelände über hölzerne Stege, die die Gravuren schützen und eine genaue Betrachtung ermöglichen.

2
Ausstellungen im Alta MuseumMuseum relocated in 1991

Indoor-Ausstellungen präsentieren archäologische Fundstücke wie Quarzit-Meißel, kulturelle Darstellungen der Samen, das Naturphänomen Aurora Borealis (Polarlicht) sowie lokale Geschichte – einschließlich des Schieferbergbaus. Das Museum zeigt außerdem temporäre Ausstellungen und stellt digitale Archive der Felskunst bereit.

Kontakt

Telefon: 41 75 63 30