Groninger Museum

Groninger Museum

Groningen

85/100120 min

Das Groninger Museum in Groningen, Niederlande, ist ein bedeutendes Kunstmuseum, das vor allem für seine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern bekannt ist. Gegründet 1874, hat es sich zu einem kulturellen Wahrzeichen entwickelt – mit rund 80.000 Objekten, die von Archäologie über bildende Kunst aus der Zeit von 1500 bis 1950, über zeitgenössische Kunst, Design, Fotografie, Mode bis hin zu ostasiatischer Keramik reichen. Das heutige Museumsgebäude, das 1994 fertiggestellt wurde, gilt als herausragendes Beispiel postmoderner Architektur. Es umfasst drei klar voneinander getrennte Pavilions, entworfen von Philippe Starck, Alessandro Mendini und Coop Himmelb(l)au. Das farbenfrohe, futuristische Design spiegelt die Vielfalt der Sammlungen wider und ist zu einem ikonischen Bauwerk in Groningen geworden. Das Museum beherbergt eine Vielzahl an Ausstellungen – von provokanten Werken der Gegenwart bis hin zu klassischer Kunst – und bindet Besucher durch ein lebendiges Programm ein. Es liegt direkt gegenüber dem Bahnhof Groningen und ist über eine Fußgänger- und Fahrradbrücke mit der Innenstadt verbunden, sodass der Weg ins Zentrum besonders bequem ist.

Planen Sie Ihre Reise nach Niederlande mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besucher werden gebeten, auf der offiziellen Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen und Öffnungszeiten zu schauen. Am besten ist ein Besuch unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden; wer die Tickets online im Voraus kauft, spart sich oft Wartezeit. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Eine Kombination aus einem Spaziergang entlang des nahegelegenen Kanals und dem Erkunden der verbundenen Wall House #2 sowie des historischen Herrenhauses Menkemaborg kann das Erlebnis noch bereichern.

Interessante Fakten

  • Das heutige Gebäude des Museums besteht aus drei Pavilions, die jeweils von einem anderen Architekten entworfen wurden: Philippe Starck, Alessandro Mendini und Coop Himmelb(l)au.
  • Die Sammlung des Museums umfasst rund 80.000 Objekte; etwa 30.000 davon sind digitalisiert und online zugänglich.
  • Das Museum wurde teilweise von Gasunie finanziert, um das 25-jährige Bestehen zu feiern: Für den Bau wurden 25 Millionen Gulden bewilligt.
  • Das Design greift Einflüsse der italienischen Memphis Group auf, die für ihren postmodernen Stil bekannt ist.
  • Während der Ausstellung „David Bowie Is“ eröffnete das Museum nach Bowies Tod ein Kondolenzbuch und verlängerte in seinem Gedenken die Öffnungszeiten.

Geschichte

1874

Das Groninger Museum wurde 1874 gegründet und eröffnete zunächst 1894 sein eigenes Gebäude am Praediniussingel.

1921

1921 wurde das historische Herrenhaus Menkemaborg dem Museum gespendet.

Ende des 20.

1994

Jahrhunderts erfüllte das ursprüngliche Gebäude nicht mehr die Anforderungen moderner Ausstellungen, sodass der Bau eines neuen postmodernen Gebäudes in der Nähe des Bahnhofs Groningen in Angriff genommen wurde und 1994 fertiggestellt war.

Das neue Museum wurde größtenteils von Gasunie, einem niederländischen Erdgasunternehmen, finanziert und von mehreren Architektinnen und Architekten entworfen – darunter Alessandro Mendini, Philippe Starck und Coop Himmelb(l)au.

Trotz anfänglichen Widerstands in der Region gegen das avantgardistische Design hat sich das Gebäude zu einem beliebten architektonischen Wahrzeichen entwickelt.

Ortsführer

1
Philippe Starck Pavilion1994
Philippe Starck

Ein silberner zylindrischer Pavilion, entworfen von Philippe Starck. Besonders ist die futuristische und zugleich elegante Gestaltung, die die anderen Pavilions kontrastiert – und dennoch harmonisch ergänzt.

2
Alessandro Mendini Pavilion1994
Alessandro Mendini

Der gelbe Turm, entworfen von Alessandro Mendini. Er spiegelt seine Hintergründe in der Möbel- und Industriedesignwelt wider und verkörpert den vielseitigen Stil des Museums.

3
Coop Himmelb(l)au Pavilion1994
Coop Himmelb(l)au

Ein hellblauer dekonstruktivistischer Pavilion von Coop Himmelb(l)au. Er fügt dem Museumsensemble ein dynamisches und ungewöhnliches architektonisches Element hinzu.

4
Menkemaborg Mansion17th century

Ein historisches Herrenhaus, das 1921 dem Museum gespendet wurde. Es dient als Ausstellungsfläche und zeigt regionale Geschichte und Kunst.

5
Wall House #21974
John Hejduk

Ein zusätzlicher Ausstellungsraum, der mit dem Museum verbunden ist. Bekannt ist er vor allem für seine architektonische Bedeutung und sein innovatives Design.

Kontakt

Telefon: 050 366 6555