Ulster Museum

Ulster

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Das Ulster Museum in den Botanic Gardens von Belfast ist das größte Museum Nordirlands und bietet rund 8.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche für das Publikum. Es beherbergt vielfältige Sammlungen – von bildenden und angewandten Künsten über Archäologie, Ethnographie und Naturwissenschaften bis hin zur lokalen Geschichte. Die Ausstellungen reichen von prähistorischen Funden wie dem Malone Hoard und Wikinger-Schätzen bis zu moderner und zeitgenössischer irischer Kunst. Das Gebäude ist ein bemerkenswertes Beispiel der Brutalismus-Architektur und umfasst einen von Francis Pym entworfenen Erweiterungsbau. Außerdem besitzt das Museum die einzigen bekannten Dinosaurier-Fossilienknochen Irlands und bietet Ausstellungen zu Mode, Naturgeschichte sowie zur komplexen Geschichte der Region – einschließlich der Troubles. Es ist ein kultureller Treffpunkt, der mit seinen Dauer- und Sonderausstellungen Kreativität und Verständnis für die gemeinsame Menschlichkeit fördert.

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Tipp: Besuchen Sie es unter der Woche außerhalb der Schließung am Montag, um das beste Erlebnis zu haben, denn alle Standorte von National Museums Northern Ireland schließen montags. Erwägen Sie, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für Sonderausstellungen wie „Ashes to Fashion“ oder „Elisabeth Frink: Sculpture, Drawing, Print“. Prüfen Sie auf der offiziellen Website den aktuellen Status der Ausstellungen und mögliche vorübergehende Schließungen, etwa die Schließung der Art Gallery 5. Das Museum bietet Veranstaltungen wie „Museum Late: Fashionably Late“ für Erwachsene, damit Sie nach Feierabend noch mehr entdecken können. Für Gruppen, Seniorinnen und Senioren sowie Studierende können Ermäßigungen verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Das Ulster Museum beherbergt die einzigen bekannten Dinosaurier-Fossilienknochen Irlands.
  • Die Brutalismus-Erweiterung von 1972 durch Francis Pym gilt als bedeutendes Architekturwerk in Nordirland.
  • Zu den Sammlungen des Museums gehören das Malone Hoard mit 19 polierten neolithischen Axtklingen sowie das Downpatrick Hoard aus Goldschmuck der Bronzezeit.
  • Die Skulpturen „Flying Figures“ von Elisabeth Frink wurden an der Außenfassade des Museums installiert – als erste Erscheinung seit 2023.
  • Das Museum unterhält eine naturhistorische Website namens Habitas und unterstützt damit seine wissenschaftlichen Sammlungen.

Geschichte

1821

Das Museum wurde 1821 als Belfast Natural History Society gegründet, begann 1833 auszustellen und ergänzte bis 1890 eine Galerie für Kunst.

Ursprünglich hieß es Belfast Municipal Museum and Art Gallery.

1929

1929 zog es an seinen heutigen Standort in Stranmillis um; das Gebäude wurde von James Cumming Wynne entworfen.

1962

1962 wurde es nach dem Museum Act in Ulster Museum umbenannt und 1972 mit einer Brutalismus-Erweiterung von Francis Pym ausgebaut.

1998

1998 fusionierte es mit anderen regionalen Museen zu National Museums and Galleries of Northern Ireland.

2006

Eine große Renovierung fand zwischen 2006 und 2009 statt: Die Einrichtung wurde modernisiert, gleichzeitig entfachte dies eine Debatte über die Änderungen an ihrem architektonischen Charakter.

Ortsführer

1
Malone Hoard ExhibitNeolithic period

Zeigt 19 polierte neolithische Axtklingen, die lokal entdeckt wurden, und veranschaulicht die frühe handwerkliche Fertigkeit der Menschen in Nordirland.

2
Downpatrick Hoard GalleryBronze Age

Präsentiert Goldschmuck aus der Bronzezeit und hebt damit die reichen Traditionen der prähistorischen Metallverarbeitung in Irland hervor.

3
Brutalist Extension1972
Francis Pym

Ein architektonisches Highlight, das 1972 von Francis Pym entworfen wurde. Es zeichnet sich durch markante kubische Vor- und Rücksprünge sowie Auskragungen aus und steht damit beispielhaft für den Brutalismus in Nordirland.

4
Elisabeth Frink 'Flying Figures' Sculptures2023 installation
Elisabeth Frink

Ikonische Skulpturen, die an der Fassade des Museums installiert wurden und lokale Legenden sowie das künstlerische Erbe widerspiegeln.

5
Natural History Collections

Umfangreiche Bestände mit irischen Vogel-, Säugetier-, Insekten-, Pflanzen- und Fossilienexemplaren – als Grundlage für wissenschaftliche Forschung und öffentliche Bildung.

Kontakt

Telefon: 028 9044 0000