Le Feu de la Pointe Plate
Saint Pierre and Miquelon
Le Feu de la Pointe Plate liegt an der südwestlichen Spitze der Insel Langlade im französischen Archipel Saint Pierre und Miquelon und ist ein historischer Leuchtturm, der 1899 errichtet wurde. Er steht auf einer kleinen Halbinsel-Pattform namens Pointe Plate und erhebt sich nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Der Leuchtturm besitzt einen zylindrischen Stahlturm, der auf vier Beinen steht, und ist zum Schutz vor dem rauen maritimen Umfeld mit Beton verkleidet. Das weiß gestrichene Bauwerk mit rotem Aufsatz beherbergt die Laterne sowie den ehemaligen Wachraum des Leuchtturmwärters, der über eine kreisrunde Galerie zugänglich ist. Ursprünglich errichtet, um einen Vorgängerleuchtturm zu ersetzen, der 1894 einem Brand zum Opfer gefallen war, wurde der Leuchtturm 1954 elektrifiziert und 1968 automatisiert; danach wurden die Gebäude der Wärter aufgegeben. Der Standort umfasste einst ein Generatorgebäude sowie Wohnräume für die Leuchtturmwärter und ihre Familien – die Versorgung wurde mit kleinen Booten und über Schienen vom Ufer zur Anlage transportiert. Le Feu de la Pointe Plate ist nicht nur eine wichtige Navigationshilfe nahe den Grand Banks, sondern auch ein kulturelles Denkmal, das seit 2012 offiziell geschützt ist. Der Leuchtturm ist über einen Fußweg entlang der Westküste von Langlade erreichbar, etwa 15 Kilometer vom bewohnten Bereich der Insel entfernt. Er steht sinnbildlich für das maritime Erbe dieses abgelegenen französischen Territoriums im Nordatlantik und wurde auf lokalen Briefmarken abgebildet, was seinen ikonischen Status unterstreicht.
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Tipp: Wer Le Feu de la Pointe Plate erkunden möchte, sollte für eine Wanderung von etwa 15 Kilometern ab dem einzigen bewohnten Gebiet von Langlade, Anse du Gouvernement, entlang eines Küstenpfads einplanen. Am besten besucht man die Zeit im Sommer, wenn die Wetterlage milder ist und der Weg besser zugänglich. Da sich der Leuchtturm an einem abgelegenen Ort befindet und es keine Besucherangebote gibt, sollte man ausreichend Proviant und festes Schuhwerk für unwegsames Gelände mitbringen. Es gibt keine Ticketpflicht und keine Eintrittsgebühren, allerdings sollten Besucher den geschützten Status der Anlage respektieren. Eine Buchung ist nicht erforderlich, aber es empfiehlt sich, vorher die lokalen Wettervorhersagen zu checken, um eine sichere Anreise zu gewährleisten.
Interessante Fakten
- •Le Feu de la Pointe Plate gehört zu den ältesten noch erhaltenen Leuchttürmen, die in ehemaligen französischen Kolonien errichtet wurden – zusammen mit dem Leuchtturm Cap-Blanc.
- •Der Leuchtturm wurde auf Briefmarken abgebildet, die 1992 und 2016 von Saint Pierre und Miquelon herausgegeben wurden.
- •Die Versorgung des Leuchtturms wurde historisch mit kleinen Booten namens doris gebracht und dann über Schienen vom Ufer zur Anlage hochtransportiert.
- •Das Stahlgerüst des Leuchtturms ist mit einer Betonschale verkleidet, die 1928 ergänzt wurde, um Korrosion zu verhindern, die durch das rauen maritime Klima verursacht wird.
Geschichte
Der ursprüngliche Leuchtturm auf Pointe Plate wurde 1894 durch einen Brand zerstört.
Daraufhin entstand 1899 die heutige Anlage durch den Auftragnehmer François Thélot.
Im Jahr 1928 wurde eine Betonschale hinzugefügt, um das Stahlgerüst vor Korrosion zu schützen.
1954 wurde der Leuchtturm elektrifiziert – mit einem eigenen Generator und einem großen Treibstofftank.
Die Automatisierung folgte 1968, wodurch die Wohnhäuser der Wärter verlassen wurden.
In Anerkennung seiner historischen und architektonischen Bedeutung wurde Le Feu de la Pointe Plate 2012 als geschütztes historisches Denkmal ausgewiesen.
Ortsführer
The Lighthouse Tower1899
Ein zylindrischer Stahlturm auf vier Beinen, mit Beton verkleidet und weiß gestrichen mit rotem Laternenaufsatz. Er beherbergt die ursprüngliche Laterne sowie den ehemaligen Wachraum des Leuchtturmwärters, der über eine kreisrunde Galerie zugänglich ist.
Keeper Residences and Generator Building (Foundations Only)Early 20th century
Ursprünglich gab es auf dem Gelände Gebäude für die Leuchtturmwärter und ihre Familien sowie ein Generatorgebäude, das nach der Elektrifizierung das Licht mit Strom versorgte. Diese Gebäude wurden nach der Automatisierung aufgegeben; heute sind nur noch die Fundamente erhalten.