Universität Basel Botanischer Garten

Universität Basel Botanischer Garten

Basel-Stadt

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Der Botanische Garten der Universität Basel wurde 1589 von Caspar Bauhin gegründet und ist der älteste Botanische Garten der Schweiz sowie einer der ältesten weltweit. Direkt neben dem historischen Spalentor in Basel gelegen, erstreckt sich der Garten über etwa 1,3 Hektar und beherbergt über 7.500 Pflanzenarten aus unterschiedlichsten Lebensräumen weltweit. Seine Freilandbereiche sind nach geografischen und ökologischen Kriterien gegliedert – darunter ein Arboretum mit 300 Baumarten wie Riesen-Sequoien und Ginkgos, ein Alpengarten, ein Mediterran-Garten sowie eine schattige Farnklamm. Besonders bekannt ist der Garten für seine vier Ausstellungsglashäuser: Hervorzuheben ist das 2023 neu eröffnete Tropenhaus mit einem einzigartigen „European Mist Forest“ (Nebelwaldhaus), das tropische Bergpflanzen zeigt, sowie das historische Viktoriahaus, das 1898 für die Riesen-Wasserlilie Victoria amazonica errichtet wurde. Der Garten dient der wissenschaftlichen Forschung und Lehre – eng verbunden mit dem Botanischen Institut der Universität Basel. Für Besucher gibt es ein Netz geschwungener Wege, das Pflanzengruppen nach dem Cronquist-System erlebbar macht. Außerdem finden sich historische Skulpturen, darunter ein Büstchen des Botanikers Werner de Lachenal. Geöffnet ist der Garten von März bis November: Dann bietet er als ruhige urbane Oase eine gelungene Mischung aus wissenschaftlichem Erbe und gärtnerischer Schönheit.

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Tipp: Besuchen Sie den Garten von März bis November, wenn er täglich geöffnet ist; die Gewächshäuser sind von 9 bis 17 Uhr zugänglich. Das beste Erlebnis bietet die Erkundung des neu eröffneten Tropenhauses und seines Nebelwald-Bereichs. Der Eintritt ist frei, Hunde sind jedoch nicht erlaubt. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach speziellen Führungen und saisonalen Pflanzenveranstaltungen. Wenn Sie an Werktagen früh kommen, können Sie Menschenmengen vermeiden – und dank der Nähe zum Spalentor ist der Garten gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Interessante Fakten

  • Der Garten ist der älteste Botanische Garten der Schweiz und einer der ältesten weltweit; gegründet wurde er 1589.
  • Er beherbergt über 7.500 Pflanzenarten und bildet damit vielfältige Ökosysteme aus aller Welt ab.
  • Das 2023 eröffnete Tropenhaus enthält ein einzigartiges Nebelwaldhaus – eine in Europa seltene Anlage – die tropische Bergwald-Klimazonen simuliert.
  • Das historische Viktoriahaus, erbaut 1898, wurde speziell für die Riesen-Wasserlilie Victoria amazonica konzipiert.
  • Im Arboretum finden sich historische „Baumriesen“ wie Riesen-Sequoien und Ginkgos, die bis auf die Gründung des Gartens am aktuellen Standort im Jahr 1898 zurückreichen.
  • Nahe dem östlichen Eingang ist ein steinernes Porträtbüstchen des Schweizer Botanikers Werner de Lachenal aus dem Jahr 1870 zu sehen.

Geschichte

1589

Gegründet 1589 durch Caspar Bauhin: Der Botanische Garten der Universität Basel ist der älteste der Schweiz.

Er wurde mehrfach verlegt, und der heutige Standort nahe dem Spalentor wurde am 12.

1898

Juli 1898 eröffnet.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Garten und umfasste spezialisierte Freilandbereiche sowie Gewächshäuser.

1898

Zu den bedeutenden Entwicklungen zählen das Viktoriahaus von 1898 für Riesen-Wasserlilien und das kürzlich eröffnete Tropenhaus-Ensemble von 2023 mit Nebelwald.

Über seine gesamte Geschichte hinweg diente der Garten sowohl Bildungs- als auch der öffentlichen Erholung – und entwickelte sich parallel zu den wissenschaftlichen Einrichtungen der Universität Basel.

Ortsführer

1
Tropenhaus und Nebelwaldhaus2023

Das Tropenhaus, eröffnet im Jahr 2023, ist ein 600 Quadratmeter großes Gewächshaus mit tropischen Pflanzen, darunter auch wirtschaftlich wichtige Arten wie Kakao und Vanille. Angeschlossen ist das Nebelwaldhaus, ein 133 Quadratmeter großes Nebelwaldhaus mit hoher Luftfeuchtigkeit und moderaten Temperaturen – es zeigt tropische Bergpflanzen in einem einzigartigen europäischen Umfeld.

2
Viktoriahaus1898

Das historische Gewächshaus wurde 1898 errichtet, um die Riesen-Wasserlilien Victoria amazonica zu beherbergen. Es steht unter Denkmalschutz und ist für Besucher, die sich für Wasserpflanzen interessieren, weiterhin ein Highlight.

3
Arboretum

Eine Freiluft-Sammlung von rund 300 Baumarten – darunter historische Riesenexemplare wie Mammutbäume, Ginkgos und eine 1898 gepflanzte Hängebuche. Das Arboretum ist geografisch und ökologisch zu Lern- und Bildungszwecken gegliedert.

4
Alpinum und Spezialgärten

Der Alpengarten zeigt Bergpflanzen aus den Alpen und anderen hochgelegenen Regionen der Welt – dabei werden ihre spezifischen Höhenlagen berücksichtigt. Weitere Bereiche sind unter anderem ein Mediterran-Garten, ein schattiger Garten, eine Trockenrabatte sowie eine künstliche Farnklamm.