Dom Bosco Kulturmuseum

Mato Grosso do Sul

70/10090 min

Das Dom Bosco Kulturmuseum in Campo Grande, Mato Grosso do Sul, Brasilien, ist international bekannt für seine konsequent wissenschaftliche Ausrichtung und seine vielfältigen Sammlungen. Das Museum wurde 1951 von Salesianerpriestern gegründet und befindet sich im Parque das Nações Indígenas. Es ist ein Ort für Bildung, Freizeit und kulturelle Entwicklung für Menschen jeden Alters. Die umfangreiche Sammlung umfasst rund 40.000 Exponate aus den Bereichen Mineralogie, Paläontologie, Ethnografie, Archäologie und Zoologie – darunter über 5.000 indigene Stücke aus verschiedenen Kulturen wie den Xavantes und Bororos. Die zoologischen Ausstellungen zeigen Hunderte präparierte Vögel und Säugetiere aus der Region Pantanal sowie umfangreiche Bestände an Muscheln, Schmetterlingen, Mineralien und Insekten von mehreren Kontinenten. Das Museum profitiert von der engagierten Arbeit von Salesianer-Forschern und Spezialisten für Archäologie, Ethnologie und Paläontologie, was ihm den Status eines wichtigen kulturellen und wissenschaftlichen Zentrums in Brasilien sichert. Zu den Einrichtungen gehören barrierefreie Rampen, ein Empfangsbereich und ein Auditorium für 130 Personen – für thematische Ausstellungen und die Einbindung der Community. Instand gehalten wird das Museum von der Universidade Católica Dom Bosco. Es folgt umfassenden museumskundlichen Richtlinien für Erwerb und Dokumentation der Sammlung und stellt so den Erhalt sowie den wissenschaftlichen Wert sicher.

Planen Sie Ihre Reise nach Brasilien mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besucher werden gebeten, die Öffnungszeiten des Museums zu prüfen und einen Besuch an besonderen Terminen einzuplanen – etwa während der National Museum Week oder beim Spring Museum Festival, wenn der Eintritt frei ist. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen. Das Museum bietet allen Gästen bei den langfristigen und temporären Ausstellungen den halben Preis und stellt zudem barrierefreie Angebote für Menschen mit Behinderung sowie für ältere Besucher bereit.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt über 40.000 Exponate, darunter mehr als 5.000 indigene Fundstücke aus Kulturen wie den Xavantes und Bororos.
  • Zur zoologischen Sammlung gehören Hunderte präparierter Tiere aus dem Pantanal, einem der größten tropischen Feuchtgebiete der Welt.
  • Das Museumsgebäude umfasst ein Auditorium für 130 Personen und ist mit Rampen für die Barrierefreiheit ausgestattet, sodass es auch für Besucher mit Behinderung und ältere Menschen besonders zugänglich ist.
  • Die Sammlung wurde während Expeditionen im Pantanal und in anderen Regionen maßgeblich durch den Präparator Giovani Magnin erweitert.
  • Das Museum liegt im Parque das Nações Indígenas – einem großen innerstädtischen Park, der indigenen Kulturen und der Natur gewidmet ist.

Geschichte

1950

Das Dom Bosco Kulturmuseum wurde 1950 gegründet und im Oktober 1951 von Salesianerpriestern eröffnet.

Die Idee geht auf die Salesianer-Inspectorate von Mato Grosso zurück.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte es durch die Arbeit engagierter Salesianer-Forscher und Spezialisten eine bedeutende, wissenschaftlich kuratierte Sammlung.

Das Museum hat sich zu einer bedeutenden Einrichtung für Anthropologie, Archäologie und Naturgeschichte in der Region Mato Grosso do Sul entwickelt und legt dabei weiterhin den Fokus auf indigene Kulturen und die regionale Biodiversität.

Ortsführer

1
Ethnografische Sammlung

Dieser Bereich zeigt über 5.000 indigene Exponate, die verschiedene Kulturen wie die Xavantes und Bororos repräsentieren. Im Mittelpunkt stehen traditionelle Handwerkskunst, Werkzeuge und Zeremonialobjekte, die die kulturelle Vielfalt der indigenen Völker Brasiliens sichtbar machen.

2
Zoologische Ausstellungen
Giovani Magnin

Mit hunderten präparierten Vögeln und Säugetieren aus der Region Pantanal bietet diese Sammlung Einblicke in die vielfältige Tierwelt eines der größten Feuchtgebiete der Welt – und zeigt Arten, die in Mato Grosso do Sul heimisch sind.

3
Mineralogie und Paläontologie

Mit tausenden Mineral- und Fossilienexemplaren zeigt dieser Bereich die geologische Vielfalt der Region – und darüber hinaus. Dazu gehören auch seltene Minerale sowie versteinert erhaltene Überreste, die von der Erdgeschichte erzählen.

4
Auditorium und Ausstellungsbereiche

Das Museum verfügt über ein Auditorium mit 130 Plätzen für Vorträge, Präsentationen und kulturelle Veranstaltungen. Daneben gibt es Flächen für temporäre thematische Ausstellungen, die die Community und Besucher einbinden.

Kontakt