St. Jakob-Kathedrale

St. Jakob-Kathedrale

Tirol

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Die St. Jakob-Kathedrale in Innsbruck, Tirol, Österreich, ist eine prächtige Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert, die dem Heiligen Jakobus dem Älteren geweiht ist. Sie wurde zwischen 1717 und 1724 an der Stelle einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert errichtet und zeigt opulente Barockinnenräume, die von den Asam-Brüdern gestaltet wurden. Über dem Langhaus befinden sich drei kuppelartige Gewölbe, und über dem Chorraum erhebt sich eine markante Kuppel mit Laterne. Zu den kostbarsten Kunstwerken der Kathedrale zählt das Gemälde „Maria Hilf“ (Mary of Succor) von Lucas Cranach dem Älteren, das auf etwa 1530 datiert wird, über dem Hochaltar zu sehen ist und als eines der meistverehrten Marienbilder der Christenheit gilt. Außerdem beherbergt die Kathedrale das bekrönte Grabmal von Erzherzog Maximilian III. von Österreich, Großmeister des Deutschen Ordens, aus dem Jahr 1620. Obwohl die Kathedrale im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, erfolgte eine sorgfältige Restaurierung innerhalb weniger Jahre. Die Fassade ist durch eine Doppelturm-Gestaltung mit geschmückten Pilastern, ovalen Fenstern und skulpturalen Nischen geprägt und spiegelt die Pracht der Barockarchitektur wider. Die Kathedrale ist Sitz der römisch-katholischen Diözese Innsbruck und hat als Pilgerstätte auf der historischen Route nach Santiago de Compostela eine besondere kulturelle Bedeutung. Besucher können hier künstlerische Schätze, architektonische Eleganz und ein reiches geistliches Erbe bewundern – ein wichtiger Ankerpunkt im historischen Zentrum von Innsbruck.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der St. Jakob-Kathedrale sind die wärmeren Monate von Ende des Frühlings bis in den frühen Herbst, wenn das Leben in der Umgebung besonders gut spürbar ist. Erwägen Sie, Tickets im Voraus zu kaufen oder an geführten Touren teilzunehmen – besonders an religiösen Festen oder am 25. Juli, dem Festtag des Heiligen Jakobus. Die Kathedrale bietet Ermäßigungen für Gruppen, Senioren und Studierende. Besucher sollten für die aktuellen Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen die offizielle Website prüfen oder direkt mit der Kathedrale Kontakt aufnehmen. Fotografieren ist in der Regel erlaubt, aber Blitzlicht und Stative können eingeschränkt sein. Wer früh am Tag ankommt, kann Menschenmengen vermeiden und das Erlebnis des kunstvoll gestalteten Barockinnenraums und der Kunstwerke noch mehr genießen.

Interessante Fakten

  • In der Kathedrale befindet sich das verehrte Mariengemälde „Maria Hilf“ von Lucas Cranach dem Älteren, das auf etwa 1530 datiert wird und als eines der meistverehrten Marienbilder der Christenheit gilt.
  • Albrecht Dürer schuf 1495 die früheste bekannte Darstellung der Kirche in einem Aquarell, das heute im Albertina-Museum in Wien aufbewahrt wird.
  • Die Kathedrale beherbergt das bekrönte Grabmal von Erzherzog Maximilian III. von Österreich, Großmeister des Deutschen Ordens, aus dem Jahr 1620.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kathedrale stark beschädigt, aber innerhalb weniger Jahre vollständig restauriert.
  • Die Weihe an den Heiligen Jakobus spiegelt Innsbrucks Lage auf der historischen Pilgerroute nach Santiago de Compostela wider.

Geschichte

Der Standort der St.

1180

Jakob-Kathedrale beherbergt seit mindestens 1180 eine Kirche.

Ursprünglich handelte es sich um eine romanische Anlage, die in Dokumenten im Zusammenhang mit der Gründung des alten Innsbrucker Stadtgebiets erwähnt wird.

Die Kirche wurde im Laufe des 13.

und 14.

Jahrhunderts wiederholt durch Brände und Erdbeben beschädigt und mehrfach neu aufgebaut.

1438

1438 wurde die Kirche deutlich vergrößert, und im 15.

Jahrhundert ist sie von Albrecht Dürer in einer Aquarellzeichnung dargestellt.

1643

1643 wurde St.

Jakob zur eigenständigen Pfarrkirche.

1717

Die heutige barocke Kathedrale wurde von 1717 bis 1724 errichtet: geplant von Johann Jakob Herkomer und später nach dessen Tod von seinem Neffen Johann Georg Fischer vollendet.

Die Innenausstattung wurde von den Asam-Brüdern, Cosmas Damian und Egid Quirin, ausgeführt.

1964

1964 wurde die Kathedrale nach der Gründung der Diözese Innsbruck zum Diözesansitz erhoben.

Sie erlitt Schäden im Zweiten Weltkrieg, wurde jedoch kurz danach restauriert.

Ortsführer

1
Hochaltar und Maria-Hilf-Gemäldeca. 1530
Lucas Cranach der Ältere

Der Hochaltar in prominenter Position zeigt das Gemälde „Maria Hilf“ von Lucas Cranach dem Älteren – ein Meisterwerk aus der Zeit um 1530 und eines der meistverehrten Marienbilder der christlichen Welt. Es zieht Pilger und Besucher gleichermaßen an und steht sinnbildlich für göttliche Hilfe und Errettung.

2
Baldachin-Grabmal von Erzherzog Maximilian III.1620

In der nördlichen Seitenschiffseite gelegen, ehrt dieses Grabmal Erzherzog Maximilian III., Großmeister des Deutschen Ordens, aus dem Jahr 1620. Es ist ein bemerkenswertes funerales Monument innerhalb der Kathedrale.

3
Barockkuppel und Gewölbe1717-1724
Johann Jakob Herkomer und Johann Georg Fischer

Das Innere der Kathedrale ist durch drei kuppelartige Gewölbe geprägt, die über das Langhaus gespannt sind, sowie durch eine Kuppel mit Laterne über dem Chorraum. Das veranschaulicht die architektonische Pracht des Barock und sorgt zugleich dafür, dass reich verzierte Innenräume mit viel Licht in Szene gesetzt werden.

4
Fassade der KathedraleFrühes 18. Jahrhundert
Johann Jakob Herkomer und Johann Georg Fischer

Die Fassade ist eine Doppelturm-Anlage mit Pilastern, ovalen Fenstern und Nischen für Statuen; gekrönt wird sie von einem Giebel mit einer Marienstatue. Die Türme besitzen achteckige Glockenkammern, die von Laternen und vergoldeten Kreuzen bekrönt werden – ein eindrucksvolles Beispiel für die detailreiche barocke Gestaltung.

Kontakt

Telefon: 0512 583902

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