Gsellmann’s Weltmaschine
Steiermark
Gsellmann’s Weltmaschine ist ein einzigartiges mechanisches Meisterwerk, das von Franz Gsellmann geschaffen wurde, einem Bauern aus der Steiermark. Inspiriert von dem Atomium, das er auf der 1958 Brussels World Expo gesehen hatte, widmete sich Gsellmann 23 Jahre lang dem Bau dieser aufwendigen Maschine, die ganz um das Atomium-Motiv herum konzipiert ist. Die Maschine besitzt tausende Einzelteile, hunderte Glühbirnen und 25 Elektromotoren, die für einen kontinuierlichen Betrieb sorgen – mit mitreißenden Licht- und Klangeffekten. Untergebracht ist sie in einem kleinen Raum auf einem Bauernhof in Kaag. Mit ihren dynamischen Bewegungen und fantasievollen Geschichten begeistert sie Besucher immer wieder aufs Neue. Die Weltmaschine steht nicht nur für ein technisches Wunder, sondern auch für einen kulturellen Schatz der Region – liebevoll betreut von Gsellmanns Nachkommen. Im Jahr 2023 feierte sie ihr 65-jähriges Bestehen. Als bedeutendes Erbe der steirischen Vulkanland-Region wurde sie entsprechend gewürdigt. Besucher können diese Mischung aus Kunst, Technik und Storytelling von April bis Oktober erleben; in der Nebensaison sind geführte Besuche nach vorheriger Vereinbarung möglich.
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Tipp: Die beste Zeit, um Gsellmann’s Weltmaschine zu besuchen, ist von April bis Oktober, Mittwoch bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:00. Montag und Dienstag ist geschlossen. Von November bis März sind Besuche nach vorheriger Absprache möglich. Es wird empfohlen, die Öffnungszeiten zu prüfen und Gruppentouren im Voraus zu buchen. Ermäßigungen gibt es für Familien, Kinder und Gruppen. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Der Vorverkauf von Tickets kann helfen, Wartezeiten in den geschäftigen Zeiten zu vermeiden.
Interessante Fakten
- •Die Weltmaschine enthält tausende einzelne Teile und wird von 25 Elektromotoren angetrieben.
- •Sie verfügt über hunderte Glühbirnen, die beim Bewegen der Maschine dynamische Lichteffekte erzeugen.
- •Franz Gsellmann ließ sich vom Atomium aus der 1958 Brussels World Expo inspirieren, das er nur ein einziges Mal in seinem Leben besuchte.
- •Die Maschine gilt als eine Art „perpetuum mobile“ – sie steht für endlose Bewegung und die Träume der Menschheit.
- •Die steirische Vulkanland-Region verlieh der Familie ein goldenes Dankeschön-Zertifikat für die Bewahrung dieses kulturellen Erbes.
- •Die Weltmaschine feierte 2023 ihr 65-jähriges Bestehen mit prominenten Gästen bei den Feierlichkeiten.
Geschichte
Franz Gsellmann kam die Idee, die Weltmaschine zu erschaffen, nachdem er die 1958 Brussels World Expo besucht und das Atomium gesehen hatte.
Dieser Besuch prägte ihn nachhaltig und führte zu einem lebenslangen Projekt, das 23 Jahre lang andauerte – bis zu seinem Tod.
Die Maschine war als eine Art „perpetuum mobile“ konzipiert und sollte kontinuierliche Bewegung sowie die Träume der Menschheit symbolisieren.
Über die Jahrzehnte ist die Weltmaschine zu einem kulturellen Wahrzeichen in der Steiermark geworden, das von der Familie Gsellmann betreut wird.
2018 ehrte die Region die Familie für die Erhaltung dieses einzigartigen Erbes.
Im Jahr 2023 feierte die Maschine ihr 65-jähriges Bestehen – ein Zeichen für mehr als sechs Jahrzehnte künstlerischer und technischer Leistung.
Ortsführer
Das Atomium-Zentralmotiv1958-1981
Das zentrale Motiv der Weltmaschine ist vom Atomium inspiriert und steht für Atomenergie sowie eine visionäre Zukunft. Es bildet das Herzstück der dauerhaften Bewegung und des visuellen Geschichtenerzählens der Maschine.
Mechanische Komponenten und Motoren1958-1981
Die Maschine besteht aus tausenden Teilen, die von 25 Elektromotoren angetrieben werden. Diese Komponenten arbeiten im Zusammenspiel, um eine kontinuierliche Bewegung zu erzeugen – begleitet von Licht- und Klangeffekten, die Besucher in ihren Bann ziehen.
Kontakt
Telefon: 0664 4566370