Ghenh Da Dia

Ghenh Da Dia

South Central Coast Region

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Ghenh Da Dia, auch bekannt als Gành Đá Đĩa, ist ein bemerkenswerter geologischer Ort entlang der Küste von An Ninh Đông in der Provinz Phú Yên in Vietnam. Dort finden sich etwa 35.000 Basaltsäulen mit flachen, polygonalen Oberflächen, die wie ein riesiger Bienenkorb oder gestapelte Platten ineinandergreifen. Die Formationen erstrecken sich über etwa 100 Meter Breite und 250 Meter Länge. Entstanden sind diese Gebilde vor Millionen von Jahren aus vulkanischer Lava: Sie kühlte beim Aufeinandertreffen mit dem Meerwasser sehr schnell ab, zog sich dabei zusammen und riss dadurch polygonal. Der Ort besteht aus zwei markanten Vorgebirgen: im Norden mit geneigten, geschwungenen Säulen und im Süden mit aufrechten Säulen, die natürliche Terrassen in Stufenform bilden. Neben der geologischen Bedeutung hat Ghenh Da Dia auch einen kulturellen Stellenwert. Lokale Legenden führen seine Entstehung auf übernatürliche Ereignisse zurück, bei denen Schätze und Unsterbliche eine Rolle spielen. Ein besonderes Highlight ist der im mittleren 19. Jahrhundert errichtete Tempel Lăng Đá Đĩa, der Nam Hải ehrt – den Wal-Gott, dem die Fischer vor Ort verehren. Als Nationales Landschaftsschutzgebiet wurde Ghenh Da Dia 1997 anerkannt und 2020 zum Nationalen besonderen Relikt erhoben. Damit ist der Ort gleichermaßen Naturwunder und kulturelles Wahrzeichen – ein Ziel für alle, die die außergewöhnlichen vulkanischen Formationen und die Schönheit der Küste aus nächster Nähe bewundern möchten.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Ghenh Da Dia ist bei trockenem, sonnigem Wetter, um die Felsformationen und die Aussicht auf die Küste in voller Pracht zu erleben. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag gibt es oft ein weicheres Licht – ideal für Fotografie. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, um das felsige Gelände sicher zu begehen. Da es sich um ein geschütztes nationales Relikt handelt, wird empfohlen, die lokalen Vorschriften zu respektieren und nicht auf die empfindlichen Säulen zu klettern. Möglicherweise werden Tickets oder Eintrittsgebühren verlangt; wer sie im Voraus kauft, kann in der Hauptsaison Warteschlangen vermeiden. Geführte Touren sind verfügbar und können das Erlebnis durch kulturelle und geologische Einblicke bereichern.

Interessante Fakten

  • Ghenh Da Dia weist rund 35.000 Basaltsäulen mit polygonalen Formen auf, die gestapelten Steinplatten ähneln.
  • Die einzigartigen säulenartigen „Scheiben“ entstanden durch das schnelle Abkühlen vulkanischer Lava, als sie vor Millionen von Jahren auf kaltes Meerwasser traf.
  • Lokale Überlieferungen berichten von Unsterblichen, die ein Festmahl mit goldenen Schalen und Jadetafeln abhielten, die sich dann in Stein verwandelten – so wird das Aussehen des Ortes erklärt.
  • Zum Areal gehört Lăng Đá Đĩa: ein Tempel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der Nam Hải, den von Fischern verehrten Wal-Gott, gewidmet ist.
  • Ghenh Da Dia wurde 1997 als Nationales Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und 2020 zu einem Nationalen besonderen Relikt aufgewertet.

Geschichte

Die Basaltsäulen von Ghenh Da Dia entstanden vor Millionen von Jahren durch Vulkanausbrüche in den zentralen Hochländern Vietnams.

Dabei kühlten die Lavaflüsse beim Kontakt mit dem Meerwasser sehr schnell ab, was zu polygonalem Zerbrechen führte.

1997

Der Ort wurde 1997 offiziell als Nationales Landschaftsschutzgebiet durch das vietnamesische Kultur- und Informationsministerium anerkannt.

Später wurde er am 31.

2020

Dezember 2020 durch den Premierminister zum Status eines Nationalen besonderen Relikts erhoben – ein Zeichen für die Bedeutung des Ortes sowohl geologisch als auch kulturell.

In der Mitte des 19.

Jahrhunderts wurde der Tempel Lăng Đá Đĩa errichtet, der Nam Hải, den Wal-Gott, gewidmet ist.

Das unterstreicht die spirituelle Verbindung der Menschen vor Ort mit dem Ort.

Ortsführer

1
Nordliches Vorgebirge

Dieser Bereich zeichnet sich durch geneigte und geschwungene Basaltsäulen aus, die sich ins Meer hinein erstrecken. So entsteht eine dramatische, felsige Küstenlandschaft mit einzigartigen geologischen Formationen.

2
Südliches Vorgebirge

Die südliche Seite ist geprägt von Säulenformationen in Stufen, die entlang der Küste natürliche Terrassen bilden.

3
Tempel Lăng Đá Đĩamid-19th century

Ein Tempel, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Regierungszeit von Kaiser Tự Đức erbaut wurde und Nam Hải (den Wal-Gott) gewidmet ist. Er spiegelt die spirituelle Verbindung der Fischer vor Ort mit dem Meer wider.

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