Frederik-Lutherische Kirche

Frederik-Lutherische Kirche

U.S. Virgin Islands

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Frederiks Kirche, die landläufig „die Marmorkirche“ heißt, ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Stadtteil Frederiksstaden in Kopenhagen, Dänemark. Ursprünglich wurde sie 1740 von Nicolai Eigtved entworfen und sollte an das 300-jährige Jubiläum der ersten Krönung des Hauses Oldenburg erinnern. Sie besitzt die größte Kirchenkuppe in Skandinavien: 31 Meter Spannweite. Inspiriert ist sie von der römisch-barocken Architektur und von Petersbasilika in Rom. Der Bau begann 1749, wurde jedoch durch Budgetkürzungen und den Tod Eigtveds im Jahr 1754 ausgebremst. Nicolas-Henri Jardin überarbeitete den Entwurf hin zu einem stärker klassizistischen Stil. Trotz aller Bemühungen blieb die Kirche dennoch fast 150 Jahre unvollendet und verfallen. 1874 übernahm Carl Frederik Tietgen das Projekt und beauftragte Ferdinand Meldahl mit der Gestaltung der finalen Kirche, die 1894 eröffnet wurde. Aus finanziellen Gründen wurde statt der geplanten Marmorkonstruktion Kalkstein verwendet. Besonders hervorzuheben sind die goldbuchstabige Inschrift am Portikus, Statuen von Theologen – darunter Kierkegaard – sowie ihre Bedeutung als Denkmal für den dänischen Philosophen N. F. S. Grundtvig. Heute steht Fre­driks Kirche als monumentales architektonisches Wahrzeichen für dänisches Erbe und barocke Pracht.

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Tipp: Besucher sollten die Kirche am besten bei Tageslicht besichtigen, um die kunstvolle Rokoko-Architektur und das farbenfrohe Fresko an der Decke der Kuppel in vollen Zügen zu erleben. In der Hochsaison wird empfohlen, Tickets zu kaufen oder Besuche im Voraus zu planen, um Menschenmengen zu vermeiden. Die Kirche veranstaltet gelegentlich Konzerte und bietet damit ein besonderes kulturelles Erlebnis. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende und Senioren. Prüfen Sie die offizielle Website oder die lokale Touristeninformation für aktualisierte Öffnungszeiten und Programminfos zu Veranstaltungen.

Interessante Fakten

  • Frederiks Kirche besitzt die größte Kirchenkuppe in Skandinavien mit einem Durchmesser von 31 Metern (102 Fuß).
  • Die Gestaltung der Kuppel und das Fresko sind inspiriert von der Kuppel der St. Petersbasilika in Rom.
  • Statuen bedeutender Theologen, darunter der dänische Philosoph Søren Kierkegaard, säumen das Gelände der Kirche.
  • Die Kirche blieb fast 150 Jahre als Ruine stehen, bevor sie im späten 19. Jahrhundert fertiggestellt wurde.
  • Die Inschrift auf dem vorderen Portikus lautet: „HERRENS ORD BLIVER EVINDELIG“ – sinngemäß „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ (1. Petrus 1:25).

Geschichte

1749

Der Grundstein der Frederiks-Kirche wurde 1749 von König Frederik V gelegt und markierte den Start eines großen Projekts, das von Nicolai Eigtved geplant worden war.

150

Nach dem Tod Eigtveds und den finanziellen Schwierigkeiten wurde der Bau gestoppt, sodass die Kirche fast 150 Jahre unvollendet blieb und in Ruinen lag.

1874

1874 erwarb der Geldgeber Carl Frederik Tietgen das Gelände und beauftragte den Architekten Ferdinand Meldahl, die Kirche zu vollenden – schließlich wurde sie 1894 eröffnet.

Diese Geschichte spiegelt den Wandel der architektonischen Stile und der politischen Verhältnisse in Dänemark wider, einschließlich eines umstrittenen Verkaufs, der zu einem Korruptionsprozess führte, aber letztlich mit einem Freispruch endete.

Ortsführer

1
Die Kuppel1894
Ferdinand Meldahl

Die größte Kirchenkuppe in Skandinavien mit einer Spannweite von 31 Metern: Eine farbenfrohe Fresko­malerei, inspiriert von der St. Petersbasilika, ruht auf zwölf Säulen und zeigt den römisch-barocken Stil.

2
Statuen der TheologenSpätes 19. Jahrhundert
Verschiedene Bildhauer

Das Gelände der Kirche wird von Statuen wichtiger dänischer und internationaler kirchlicher Persönlichkeiten umrahmt – darunter Søren Kierkegaard –, die das theologische Erbe der Kirche symbolisieren.

3
Inschrift am vorderen Portikus1894
Ferdinand Meldahl

Die goldbuchstabige Inschrift auf dem vorderen Portikus der Kirche lautet „HERRENS ORD BLIVER EVINDELIG“ und betont die beständige Kraft des Wortes des Herrn.

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