Museum des Zweiten Weltkriegs

Museum des Zweiten Weltkriegs

Pomorskie

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Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig, Polen, ist eine staatliche Kultureinrichtung. Es wurde 2008 gegründet und 2017 für die Öffentlichkeit eröffnet. Es widmet sich der Darstellung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs – mit besonderem Fokus auf die polnischen Erfahrungen und den größeren europäischen sowie globalen Kontext. Das Museum möchte Besuchern die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des Krieges näherbringen und zugleich Opfer totalitärer Regime sowie Helden würdigen, die für die Freiheit gekämpft haben. Das Gebäude wurde im Anschluss an einen Architekturwettbewerb entworfen, den das Team Kwadrat gewann; das Ausstellungskonzept stammt von NV Tempora und Qumak S.A. Die Ausstellungen wurden unter Mitwirkung renommierter Historiker entwickelt, darunter Norman Davies und Timothy Snyder – für wissenschaftliche Genauigkeit und eine breite historische Perspektive. Ein markantes Highlight ist die Statue von Witold Pilecki, einem polnischen Kavallerieoffizier und Widerstandshelden, die 2019 vor dem Museum aufgestellt wurde. Die Einrichtung wird vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe beaufsichtigt und versteht sich als Hüter des kollektiven Gedächtnisses – mit dem Ziel, Werte wie Freiheit und bürgerschaftliche Verantwortung zu fördern.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch im Voraus planen, da das Museum sehr beliebt ist und insbesondere an Wochenenden und Feiertagen mit viel Andrang zu rechnen ist. Es wird empfohlen, die Tickets vorher online zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Museum bietet Bildungsprogramme und Ausstellungen, die für ein breites Publikum geeignet sind – darunter Familien und Schüler bzw. Studierende. Am ruhigsten ist es unter der Woche. Ermäßigungen gibt es für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und verfügt über barrierefreie Angebote für Besucher mit Behinderungen.

Interessante Fakten

  • Das Museumskonzept wurde mit Hilfe weltbekannter Historiker wie Norman Davies und Timothy Snyder entwickelt.
  • Seit 2019 steht vor dem Museum eine Statue von Witold Pilecki, einem polnischen Kavallerieoffizier, der sich freiwillig in Auschwitz begeben hatte, um Informationen zu sammeln.
  • Ursprünglich hieß das Museum Westerplatte-Museum, bevor es umbenannt wurde, um einen breiteren Fokus auf den Zweiten Weltkrieg abzubilden.
  • Das Hauptausstellungskonzept des Museums wurde nach einem Wettbewerb an das in Warschau ansässige Unternehmen Qumak S.A. vergeben.
  • Die Einrichtung war an rechtlichen und verwaltungstechnischen Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Fusion mit einem anderen Museum beteiligt – ein Hinweis darauf, wie komplex die Politik des historischen Gedenkens in Polen ist.

Geschichte

Das Museum des Zweiten Weltkriegs wurde am 1.

2008

September 2008 gegründet, zunächst unter dem Namen Westerplatte-Museum in Danzig.

2008

Im November 2008 wurde es in seinen heutigen Namen umbenannt, um einen breiteren Zuschnitt abzubilden.

Das Konzept und das Ausstellungskonzept wurden von einem Team aus Historikern und Museumsfachleuten entwickelt, unter Einbeziehung internationaler Wissenschaftler.

2012

Der Bau des Gebäudes begann 2012 nach einem Architekturwettbewerb.

Am 23.

2017

März 2017 öffnete das Museum seine Türen für die Öffentlichkeit.

2016

2016 wurde eine Regierungsentscheidung getroffen, es mit dem Museum der Westerplatte und dem Museum des Kriegs von 1939 zusammenzuführen.

Das führte zu rechtlichen Auseinandersetzungen und verwaltungstechnischen Änderungen.

Die Leitung wechselte mehrfach; zu den namhaften Direktoren gehörten Paweł Machcewicz und Karol Nawrocki.

Ortsführer

1
Haupthalle der Ausstellung2017

Die zentrale Ausstellung vermittelt eine chronologische und thematische Darstellung des Zweiten Weltkriegs – inklusive Ursachen, großer Schlachten, des Holocaust und der Zeit danach. Sie verbindet multimediale Elemente, Exponate und persönliche Geschichten, um Besucher besonders intensiv einzubinden.

2
Statue von Witold Pilecki2019
Maciej Jagodziński-Jagenmerr

Ein Denkmal im Außenbereich, das Witold Pilecki gewidmet ist – einem polnischen Widerstandshelden, der sich freiwillig zur Infiltration von Auschwitz meldete, um Informationen zu sammeln und den Widerstand zu organisieren. Die Statue zeigt ihn in Kavallerieuniform, der eine Lagerkappe in der Hand hält.

Kontakt

Telefon: 58 760 09 60