
Die Black Mountain Mine
Dolnośląskie
Die Black Mountain Mine, lokal bekannt als Kopalnia Złota w Złotym Stoku, ist eine historische Gold- und Arsenmine, die heute als Museum dient. Sie liegt in der Woiwodschaft Dolnośląskie in Polen. Die Bergbautraditionen reichen hier bis ins Mittelalter zurück; im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Anlage zu einem bedeutenden Industriekomplex. 1907 wurde die Mine elektrifiziert und mit einer Schmalspurbahn zur Förderung des gewonnenen Erzes ausgestattet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mine verstaatlicht, jedoch 1961 wegen Unrentabilität geschlossen. Später wurde der Ort als Touristenattraktion neu genutzt und eröffnete 1996 als Museum. Besucher können ausgedehnte unterirdische Strecken erkunden – darunter der Stollen „Książęca“ und der Stollen „Czarna“ mit einem unterirdischen Wasserfall. Im Museum wird eine umfangreiche Sammlung gezeigt, die die Bergbaugeschichte der Region, Mineralien sowie die mittelalterliche Bergbautechnik veranschaulicht. Zu den besonderen Erlebnissen zählen Bootsfahrten durch teilweise überflutete Tunnel sowie eine 2008 eingeführte Schmalspurbahn im Untergrund. Außerdem gibt es eine Rekonstruktion einer mittelalterlichen Siedlung und thematische geführte Touren namens „fabuły“. Die Mine wurde aufgrund ihrer kultur- und geschichtlichen Bedeutung mit dem Gold Certificate der Polnischen Tourismusorganisation im Jahr 2015 ausgezeichnet.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch ist der Zeitraum von Frühjahr bis Anfang Herbst, wenn das Museum und die Untergrundbahn regelmäßig geöffnet sind. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für Gruppen- oder thematische Erlebnisse namens „fabuły“. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und sich auf kühlere Temperaturen im Untergrund einstellen. Ermäßigungen gibt es häufig für Studierende, Senioren und Kinder. Das Museum bietet geführte Touren in mehreren Sprachen und bereichert so das Besuchserlebnis.
Interessante Fakten
- •In der Mine gibt es einen unterirdischen Wasserfall im Stollen „Czarna“ – ein seltenes Naturphänomen an Bergbaustätten.
- •Eine elektrische Schmalspurbahn (600 mm Spurweite) wurde 2008 im Untergrund eingeführt, um Touristen zu transportieren.
- •Das Museum zeigt eine Rekonstruktion einer mittelalterlichen Siedlung mit authentischer Bergbauausrüstung und -technik.
- •Auf dem Gelände gibt es eine Sammlung von Hinweistafeln zur Bergbausicherheit (BHP), die historische Bergbaupraktiken veranschaulicht.
- •Die Mine erhielt 2015 das Gold Certificate der Polnischen Tourismusorganisation – als Anerkennung ihres touristischen Werts.
Geschichte
Der Bergbau im Gebiet von Złoty Stok reicht bis ins Mittelalter zurück, wobei die Gewinnung von Gold und Arsen zu den wichtigsten Tätigkeiten gehörte.
Im Jahr 1907 wurde eine elektrische Schmalspurbahn eingeführt, um den Erztransport zu verbessern.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mine vom polnischen Staat übernommen, aber 1961 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.
Die Untergrundtouren begannen 1969, als der Stollen „Książęca“ für Besucher geöffnet wurde.
Das Museum wurde offiziell 1996 gegründet und verwandelte den ehemaligen Industrieort in eine kulturelle Attraktion.
2008 wurde eine unterirdische Touristenbahn in Betrieb genommen, die den Zugang weiter verbesserte und das Besucherengagement erhöhte.
Die Mine wurde als Kulturdenkmal anerkannt und von der Polnischen Tourismusorganisation ausgezeichnet.
Ortsführer
Der Stollen „Książęca“Mittelalterliche Ursprünge, für Besucher geöffnet 1969
Dieser historische Stollen war der erste Teil der Mine, der 1969 für Besucher geöffnet wurde. Er zeigt traditionelle Bergbautunnel und gibt Einblicke in mittelalterliche und moderne Bergbauverfahren.
Der Stollen „Czarna“ und der unterirdische WasserfallFür den Tourismus nach 1969 eröffnet
Besucher können den Stollen „Czarna“ erkunden, der vor allem wegen seines spektakulären unterirdischen Wasserfalls bekannt ist – einer seltenen Naturscheinung innerhalb der Mine. Die Route umfasst teilweise überflutete Tunnel, die mit dem Boot befahrbar sind.
Schmalspurbahn im Untergrund2008
Eine elektrische Bahn mit 600 mm Spurweite, die 2008 eingeführt wurde, transportiert Besucher durch die unterirdischen Tunnel – das verbessert die Erreichbarkeit und bietet zugleich ein historisches Erlebnis des Bergbau-Transportsystems.
Mineralienmuseum
Eine Sammlung von Mineralien, die aus der Mine und der Umgebung gewonnen wurden, wird ausgestellt und veranschaulicht Geologie und Bergbauerbe von Złoty Stok.
Rekonstruktion einer mittelalterlichen SiedlungMittelalterliche Epoche
Eine Freilicht-Ausstellung rekonstruiert eine mittelalterliche Bergbausiedlung mit authentischen Bergbauwerkzeugen und -ausrüstung. So wird das historische Leben und die Technik im Bergbau anschaulich gemacht.
Kontakt
Telefon: 74 817 55 74