
Hegigio-Schlucht-Hängebrücke
Southern Highlands
Die Hegigio-Schlucht-Hängebrücke war eine beeindruckende Ingenieursleistung in den Southern Highlands von Papua-Neuguinea. Fertiggestellt im Jahr 2005, war sie eine Hängebrücke mit einer Spannweite von 470 Metern über den Tagari River und hielt den Rekord als weltweit höchste Brücke – 393 Meter über dem Grund der Schlucht. Sie wurde vor allem gebaut, um Erdöl vom Ölfeld Southeast Mananda zu transportieren, und war zudem die weltweit höchste Pipelinebrücke. Die Brücke stand für einen bedeutenden infrastrukturellen Ausbau in einer abgelegenen und rauen Region und verband wichtige Produktionsstandorte. Allerdings erlitt die Brücke während des Erdbebens in Papua-Neuguinea 2018 schwere Schäden, die ihre Tragfähigkeit beeinträchtigten. Schließlich wurde sie 2023 abgerissen – das Ende ihrer kurzen, aber bemerkenswerten Existenz. Trotz des Abrisses bleibt die Hegigio-Schlucht-Hängebrücke ein Wahrzeichen in der Geschichte des Ingenieurwesens und des industriellen Fortschritts in Papua-Neuguinea.
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Interessante Fakten
- •Mit 393 Metern war sie von 2005 bis 2009 die höchste Brücke der Welt.
- •Sie war die weltweit höchste Pipelinebrücke und wurde speziell für den Ölbetrieb ausgelegt.
- •Die Brücke überspannte die Schlucht des Tagari River mit 470 Metern Spannweite.
- •Schwere Schäden durch das Erdbeben 2018 führten zu ihrem Abriss im Jahr 2023.
Geschichte
Die Hegigio-Schlucht-Hängebrücke wurde 2005 fertiggestellt und wurde damals zur höchsten Brücke der Welt.
Sie diente als wichtige Infrastruktur für den Transport von Erdöl in den Southern Highlands von Papua-Neuguinea.
Den Rekord hielt sie, bis 2009 die Sidu River Bridge in China sie in der Höhe übertraf.
Die Brücke wurde im Erdbeben in Papua-Neuguinea 2018 erheblich beschädigt, was letztlich zum Abriss im Jahr 2023 führte.