Markham Valley

Morobe

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Das Markham Valley ist ein bedeutendes geografisches Gebiet in der Morobe Province in Papua-Neuguinea. Es erstreckt sich etwa 160 Kilometer vom Hafenort Lae bis zur Kreuzung der Highlands Highway mit der Straße nach Madang. Charakteristisch ist das außergewöhnlich flache Gelände, das sich über viele Kilometer hinzieht, flankiert von umliegenden Bergen auf drei Seiten. Durch das Tal fließen der Markham River und der Highlands Highway, die als wichtige Verbindung durch die Region dienen. Die lokale Bevölkerung, die ozeanischer (austronesischer) Abstammung ist, lebt in großen Dörfern, die nach einem Fürstensystem (chieftain) geführt werden – ein Spiegel der reichen kulturellen Traditionen des Gebiets. Das Klima im Tal ist bemerkenswert heiß und überwiegend trocken; jährlich wird durch die Bevölkerung trockenes Gras verbrannt, um die trockene Vegetation zu bewältigen. Die Landnutzung ist vor allem landwirtschaftlich geprägt: Schwerpunkt sind Rinderweiden, der Anbau von Zuckerrohr sowie die Hühnerhaltung. Der Name des Tals ehrt Sir Clements Markham, an den Captain John Moresby während seiner Entdeckungsreise im Jahr 1873 erinnert. 1993 traf das Tal eine verheerende Naturkatastrophe: Eine Reihe von Erdbeben löste Erdrutsche aus und durchbrach Dämme, die durch Erdrutsche entstanden waren, was zu einem großen Verlust an Menschenleben und erheblichen Schäden in der Region führte.

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Tipp: Besucher sollten ihren Aufenthalt möglichst in der Trockenzeit planen, um die heißen und trockenen Bedingungen zu vermeiden, die das Reisen erschweren können. Es empfiehlt sich, die Anreise bzw. den Transport entlang des Highlands Highway im Voraus zu organisieren, da dies die wichtigste Zufahrtsroute durch das Tal ist. Respektieren Sie bei der Erkundung die lokalen Sitten und Gemeinschaften, die von traditionellen Fürstensystemen (chieftain) geleitet werden. Aufgrund der Geschichte des Gebiets mit seismischer Aktivität sollten Sie sich über aktuelle Sicherheitshinweise auf dem Laufenden halten. Spezifische Ticket- oder Eintrittsgebühren gibt es nicht, da das Tal eine natürliche und bewohnte Region ist.

Interessante Fakten

  • Das Tal ist nach Sir Clements Markham benannt, der von Captain John Moresby bei seiner Erkundungsreise im Jahr 1873 gewürdigt wurde.
  • Das Markham Valley ist etwa 160 Kilometer lang und gewinnt ungefähr 500 Meter an Höhe.
  • Das Tal ist vor allem wegen seiner Flachheit bekannt: Es wird über viele Kilometer hinweg als „flacher als ein Pfannkuchen“ beschrieben.
  • Die Einheimischen verbrennen traditionell einmal jährlich trockenes Gras, um die Vegetation zu regulieren.
  • Im Jahr 1993 führte eine Reihe von Erdbeben zu Erdrutschen und dem Durchbrechen von Dämmen – mit sechzig Todesopfern.

Geschichte

1873

Das Markham Valley wurde 1873 von Captain John Moresby nach Sir Clements Markham benannt, dem Sekretär der British Royal Geographical Society.

Historisch war das Tal von ozeanischen Völkern bewohnt, die in großen Dörfern unter der Führung von Häuptlingen lebten.

Im Laufe der Zeit hat sich das Tal vor allem als landwirtschaftliche Region entwickelt, wobei Rinderweiden und der Ackerbau die Landnutzung dominieren.

1993

1993 erlitt das Tal eine schwere Naturkatastrophe: Erdbeben führten zu Erdrutschen und das Durchbrechen von Dämmen, was tragisch zum Verlust von sechzig Menschenleben und zu erheblichen Umweltauswirkungen führte.