Inseln des Duke of York

Inseln des Duke of York

East New Britain

50/10090 min

Die Inseln des Duke of York sind eine Gruppe von 13 Inseln im St.-Georges-Kanal zwischen New Britain und New Ireland innerhalb der East-New-Britain-Provinz von Papua-Neuguinea. Das Archipel umfasst eine Fläche von 58 Quadratkilometern und besteht aus flach liegenden Inseln – darunter die größte Insel, die Duke of York Island, sowie Makada, Kabakon, Kerawara, Ulu, Mioko und Mualim. Die 1767 von Philip Carteret nach dem Prinzen Edward benannten Inseln haben auch aus historischer Sicht Bedeutung: Hier befanden sich frühe deutsche Handelsniederlassungen, die im späten 19. Jahrhundert entstanden. Die Inseln liegen in einer aktiven seismischen Zone, in der tektonische Platten aufeinandertreffen – dadurch besteht für Bewohner ein Risiko durch Erdbeben und Tsunamis. Zu den Umweltproblemen zählen Gefahren durch den steigenden Meeresspiegel, die bereits zur Evakuierung und Umsiedlungsmaßnahmen geführt haben. Die Entdeckung des gut erhaltenen Wracks des U-Boots HMAS AE1 in der Nähe der Inseln trägt zusätzlich zur historischen und maritimen Bedeutung bei. Die natürliche Umgebung bietet einen besonderen Einblick in die kulturellen und geologischen Zusammenhänge des Bismarck-Archipels.

Planen Sie Ihre Reise nach Papua-Neuguinea mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besucher sollten ihre Trips außerhalb der Regenzeit planen, um Wetterstörungen zu vermeiden. Aufgrund der seismischen Aktivität der Inseln und ihrer Anfälligkeit für den steigenden Meeresspiegel empfiehlt es sich, vor der Reise lokale Hinweise zu prüfen. Wegen der begrenzten Infrastruktur sind frühzeitige Arrangements für Transport und Unterkunft sinnvoll. Respekt gegenüber lokalen Gemeinschaften und der Natur ist entscheidend. Für einen Besuch der Inseln sind keine speziellen Tickets nötig, aber geführte Touren können das Erlebnis bereichern.

Interessante Fakten

  • Die Inseln des Duke of York waren aufgrund des deutschen Kolonialeinflusses früher als Neulauenburg bekannt.
  • Das Wrack des 1914 verlorenen U-Boots HMAS AE1 wurde 2017 nahe den Inseln gefunden und gilt als Kriegsgrab.
  • Die Inseln liegen in einer aktiven seismischen Zone, in der zwei tektonische Platten aufeinandertreffen – das führt zu Erdbeben und Tsunamis.
  • Aufgrund des steigenden Meeresspiegels fand 2000 eine bedeutende Evakuierung der Bewohner statt, um die Menschen nach New Britain umzusiedeln.

Geschichte

1767

Die Inseln des Duke of York wurden 1767 vom britischen Seefahrer Philip Carteret benannt, um Prinz Edward zu Ehren – den Sohn von Frederick, Prince of Wales – zu würdigen.

Im späten 19.

Jahrhundert errichteten deutsche Handelsfirmen auf den Inseln Handelsposten als Teil ihrer Expansion in Neuguinea.

2017

Zur Geschichte des Archipels zählt außerdem der tragische Verlust des U-Boots HMAS AE1 während des Ersten Weltkriegs, das 2017 nahe den Inseln entdeckt wurde.

2000

Im Laufe der Zeit waren die Inseln aufgrund ihrer Lage in einer seismischen Zone und wegen des steigenden Meeresspiegels natürlichen Herausforderungen ausgesetzt – was 2000 zu Evakuierungsmaßnahmen führte, um die Bewohner zu schützen.