Nationalmuseum für westliche Kunst und Kunstgalerie

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Das National Museum of Western Art (NMWA) in Tokio ist Japans führende Institution, die sich ausschließlich der westlichen Kunst widmet. 1959 gegründet, sollte es die umfangreiche Sammlung von Kōjirō Matsukata beherbergen, einem Industriellen, der seit dem frühen 20. Jahrhundert Meisterwerke zusammengetragen hatte. Die Sammlung des Museums umfasst Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem 14. bis ins frühe 20. Jahrhundert und zeigt bekannte Künstler wie Veronese, Rubens, Monet, Van Gogh, Picasso und Pollock. Das Hauptgebäude, entworfen vom berühmten schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier, ist das einzige Beispiel seines Werks im Fernen Osten und gilt zugleich als architektonisches Meisterstück. Das Museum veranstaltet regelmäßig Sonderausstellungen, darunter auch international ausgeliehene Werke, und steigert damit seine kulturelle Bedeutung. Als öffentliche Einrichtung spielt es eine wichtige Rolle in der Kunstvermittlung, im Bereich Erhaltung und Forschung – und bietet Besuchern die einzigartige Gelegenheit, westliche Kunsttraditionen in Japan zu erleben.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche oder außerhalb der Stoßzeiten, um einen ruhigeren Aufenthalt zu genießen. Erwägen Sie den Kauf von Tickets im Voraus für Sonderausstellungen, die oft seltene Leihgaben zeigen. Das Museum bietet Bildungsprogramme und geführte Touren, die den Besuch noch bereichern. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Ausstellungen sowie nach Hinweisen für Besucher oder verfügbaren Ermäßigungen für Studierende und Senioren.

Interessante Fakten

  • Das Museumsgebäude ist das einzige Beispiel von Le Corbusiers Architekturwerk im Fernen Osten.
  • 1963 zeigte es eine bahnbrechende Ausstellung mit 450 Werken von Marc Chagall – mit Leihgaben aus 15 Ländern, darunter Gemälde aus der Sowjetunion.
  • Das Museum beherbergt ungefähr 4.500 Werke, darunter Gemälde von Meistern wie Veronese, Rubens, Monet, Van Gogh und Picasso.
  • The New York Times würdigte die künstlerische Bedeutung des Museumsgebäudes und stellte sie der Kunst entgegen, die dort ausgestellt ist.
  • Das Museum wurde als Symbol für die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgenommenen diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Frankreich gebaut.

Geschichte

Das Nationalmuseum für westliche Kunst wurde am 10.

1959

Juni 1959 gegründet, um die Sammlung westlicher Kunst von Kōjirō Matsukata aufzunehmen, die zwischen 1920 und 1923 erworben wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung aus Europa nach Japan zurückgebracht – unter der Bedingung, dass ein französischer Architekt das Museum entwirft.

1959

Le Corbusier wurde beauftragt, und im März 1959 wurde der Museumsbau fertiggestellt – ein Symbol für die erneuerten diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Frankreich.

Seit seiner Eröffnung hat das Museum seine Sammlung jährlich erweitert und ist aktiv in Ausstellungen, Forschung und Erhaltung im Zusammenhang mit westlicher Kunst.

Ortsführer

1
Hauptgebäude1959
Le Corbusier

Entworfen von Le Corbusier: Diese Konstruktion aus Stahlbeton beherbergt Gemälde aus der Zeit vor dem 18. Jahrhundert, darunter religiöse Werke von Veronese, Rubens und Fragonard. Schon die Architektur selbst ist ein zentraler Anziehungspunkt – und spiegelt die Prinzipien des modernen Designs wider.

2
Neuer FlügelPost-1959

Dieser Flügel widmet sich französischen Gemälden aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Zu sehen sind Werke von Delacroix, Courbet, Manet, Renoir, Monet, Van Gogh, Gauguin, Picasso und weiteren Künstlern – und damit die Entwicklung der westlichen Kunst.

3
Sammlung für Zeichnungen und Druckgrafiken

Die Zeichnungssammlung des Museums konzentriert sich auf französische Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts wie Boucher, Fragonard und Cézanne. Die Sammlung der Druckgrafiken umfasst Meisterwerke von Dürer, Rembrandt und Goya – von dem 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Kontakt

Telefon: 325 2405