Ream National Park

Ream National Park

Preah Sihanouk [Preăh Seihânŭ]

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Der Ream National Park, offiziell bekannt als Preah Sihanouk Ream National Park, ist ein geschütztes Naturgebiet im südwestlichen Kambodscha. Er wurde 1993 gegründet, um die in Kambodscha bedrohten Ökosysteme zu erhalten. Mit einer Fläche von ungefähr 210 Quadratkilometern bietet der Park eine abwechslungsreiche Landschaft – von bergigem Terrain über immergrüne Tieflandwälder und Melaleuca-Wälder bis hin zu Mangroven, Süßwasser-Sumpfgebieten, Stränden, Korallenriffen und marinen Lebensräumen. Der Park wird vom Fluss Prek Teuk Sap in zwei Hälften geteilt. Zu den markanten Erhebungen zählt der Hügel Phnom Mollou, der 277 Meter erreicht und damit den höchsten Punkt im Park bildet. Hier lebt eine Vielzahl an Wildtieren, darunter Rhesusaffen, Dugongs, Schildkröten, Delfine, Mausreh, Saruskraniche und Pelikane. Die ökologische Vielfalt des Parks wird durch die Nähe zu den umliegenden Gemeinden noch verstärkt: Rund 30.000 Menschen leben in angrenzenden Gemeinden (communes), was eine komplexe Dynamik zwischen verschiedenen Interessengruppen schafft – darunter lokale Bewohner, staatliche Stellen, kommerzielle Interessen und Naturschützer. Der Ream National Park ist nicht nur ein bedeutendes Naturschutzgebiet, sondern auch eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Ressource für die Region. Für Besucher bietet er eine einzigartige Gelegenheit, Kambodschas Küsten- und Waldökosysteme hautnah zu erleben.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Ream National Park ist die Trockenzeit – dann sind die Wege gut erreichbar und man kann besonders leicht Wildtiere beobachten. Für eine sichere Orientierung und ein besseres Verständnis der vielfältigen Ökosysteme empfiehlt sich eine geführte Tour. Tickets oder Touren im Voraus zu buchen bzw. zu arrangieren ist besonders in der Hochsaison sinnvoll. Da Besucher sowohl das terrestrische als auch das marine Gebiet erkunden können, sollte man passende Ausrüstung zum Wandern und für Wasseraktivitäten mitbringen. Respektieren Sie lokale Regeln und die Lebensräume der Tiere, um diese sensible Umgebung zu schützen.

Interessante Fakten

  • Der Ream National Park umfasst etwa 210 Quadratkilometer, darunter 60 Quadratkilometer marinen Lebensraum.
  • Der Phnom Mollou, der höchste Gipfel im Park, erreicht 277 Meter.
  • Der Park beherbergt vielfältige Wildtiere wie Dugongs, Delfine, Saruskraniche und Mausreh.
  • Der Ream National Park vereint verschiedene Lebensräume, darunter Mangrovenwälder, Korallenriffe, Süßwasser-Sumpfgebiete und immergrüne Wälder.
  • In den Gemeinden, die sich mit dem Park überlappen oder direkt an ihn grenzen, leben rund 30.000 Menschen – das beeinflusst die Naturschutzbemühungen.

Geschichte

1993

Der Ream National Park wurde 1993 im Rahmen der Bemühungen Kambodschas gegründet, seine natürlichen Ressourcen zu schützen – nachdem es über Jahrzehnte zu Umweltzerstörungen gekommen war.

2011

Im Laufe der Zeit haben sich die Grenzen des Parks und die Managementrichtlinien weiterentwickelt, darunter ein rechtliches Update aus dem Jahr 2011, das ein Gemeindegebiet innerhalb des Parks festlegte.

Für dieses Gebiet ist eine Genehmigung des Ministeriums für Umwelt für Landtitel erforderlich.

Seitdem ist der Park zu einem zentralen Ort geworden, an dem es darum geht, Naturschutz und die Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung miteinander in Einklang zu bringen – gemeinsam mit verschiedenen Interessengruppen, darunter staatliche Behörden und kommerzielle Akteure.

Ortsführer

1
Phnom Mollou Peak

Der höchste Punkt im Ream National Park liegt bei 277 Metern und bietet einen weiten Blick über die umliegenden Wälder sowie die Küstenregion. Er ist ein bedeutendes Naturdenkmal innerhalb des bergigen Terrains des Parks.

2
Prek Teuk Sap River

Ein Süßwasserfluss, der den Park teilt. Er fließt durch verschiedene Ökosysteme, bevor er ins Meer mündet. Er unterstützt Lebensräume in Feuchtgebieten und dient als eine wichtige Wasserquelle für Wildtiere.

3
Mangrove Forests and Wetlands

Diese Küstenökosysteme bilden eine schützende Barriere entlang der Flussmündungen des Parks und bieten zahlreichen Meeres- und Vogelarten Lebensraum. Trotz einiger Beeinträchtigungen sind sie weiterhin entscheidend für die Gesundheit der Umwelt.

4
Islands of Koh Thmei and Koh Seh

Diese Inseln liegen im östlichen Drittel des Parks. Sie bieten marine Lebensräume wie Korallenriffe und Seegraswiesen – wichtig für Dugongs und Schildkröten.

Kontakt

Telefon: 092 628 878