Noboribetsu Jigokudani (Hell Valley)

Noboribetsu Jigokudani (Hell Valley)

Hokkaido Region

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Noboribetsu Jigokudani, auch als Hell Valley bekannt, ist ein vulkanisches Krater-Tal, das durch den Ausbruch des Mount Hiyori entstanden ist. Es erstreckt sich über etwa 450 Meter im Durchmesser und umfasst eine Fläche von rund 11 Hektar. Hier finden sich zahlreiche Fumarolen sowie siedend heiße Quellen entlang des Tals. Diese geothermische Aktivität formt eine surreale Kulisse aus brodelnden Ausströmungen und Dampf – und hat ihm den Namen „Hell Valley“ eingebracht. In der lokalen Folklore gilt es als Heimat von Dämonen. Das Tal ist zudem eine wichtige Quelle für Heilquellenwasser: Es liefert täglich etwa 10.000 Tonnen an die Hotels und Ryokan in dem nahegelegenen Kurort Noboribetsu Onsen, dem größten Hot-Spring-Resort in Hokkaido. Besucher können das Gebiet über Wege und Aussichtspunkte erkunden – darunter auch rollstuhlgerechte Steigungen, die zum Aussichtspunkt am Hell Valley führen. Die spektakuläre Naturlandschaft und die einzigartige Vulkanaktivität machen es zu einem absoluten Muss innerhalb des Shikotsu-Toya National Park – und geben einen Eindruck von den starken geothermischen Kräften, die die Region prägen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Noboribetsu Jigokudani sind die kühleren Monate, wenn der Dampf besonders gut sichtbar ist und eine mystische Atmosphäre entsteht. Der Zugang zum Aussichtspunkt am Hell Valley ist kostenlos, und vor Ort wird aufgrund unebenem Gelände festes Schuhwerk empfohlen. Parkplätze gibt es in der Nähe, doch in der Hochsaison ist es ratsam, früh zu kommen. Rollstuhlgerechte Rampen führen vom Besucherzentrum des Parks zur Aussichtsplattform und verbessern so die Zugänglichkeit. Auch wenn der Eintritt kostenlos ist, können einige nahegelegene Einrichtungen mit heißen Quellen Tickets oder Reservierungen verlangen – planen Sie daher im Voraus, um Unterkünfte oder Badebereiche rechtzeitig zu sichern.

Interessante Fakten

  • Noboribetsu Jigokudani produziert etwa 10.000 Tonnen Quellwasser pro Tag und versorgt damit den Ortsteil des lokalen Kurorts.
  • Das Tal entstand durch vulkanische Ausbrüche des Mount Hiyori und bildet einen Krater mit etwa 450 Metern Durchmesser.
  • Der Name „Hell Valley“ leitet sich von der brodelnden, dampfenden Landschaft ab, die wie die Behausung eines Dämons wirkt.
  • Es gibt eine rollstuhlgerechte Rampe mit einer maximalen Steigung von 8%, die vom Besucherzentrum des Parks zum Aussichtspunkt am Hell Valley führt.

Geschichte

Noboribetsu Jigokudani entstand durch vulkanische Aktivität vom Mount Hiyori.

Dabei bildete sich ein großes Krater-Tal mit aktiven Fumarolen und heißen Quellen.

Die Gegend wurde schon lange wegen ihrer geothermischen Besonderheiten geschätzt – sie trug dazu bei, dass sich Noboribetsu Onsen zu einem bedeutenden Kurort entwickelte.

Im Laufe des 20.

Jahrhunderts wuchs Noboribetsu von einem Dorf zu einer Stadt heran, wobei die heißen Quellen eine zentrale Rolle für Wirtschaft und kulturelle Identität spielten.

Das Tal ist bis heute eine wichtige natürliche Ressource: Es versorgt die umliegenden Hotels und Ryokan mit Quellwasser und ist als Teil des Shikotsu-Toya National Park geschützt.

Ortsführer

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Hell Valley Observation Deck

Die zentrale Aussichtsplattform über dem vulkanischen Krater-Tal bietet einen weiten Blick auf dampfende Fumarolen und brodelnde heiße Quellen. Die Plattform ist über eine rollstuhlgerechte Rampe vom Besucherzentrum des Parks erreichbar.

Kontakt

Telefon: 0143-84-3311