Nationalheiligtum Mátraverebély-Szentkút

Nationalheiligtum Mátraverebély-Szentkút

Nógrád

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Das Nationalheiligtum Mátraverebély-Szentkút ist ein bedeutendes Ziel für katholische Wallfahrten im Komitat Nógrád in Ungarn. Der Ort ist vor allem für die heilige Quelle (Szentkút) bekannt, deren heilende Kräfte seit dem 12. Jahrhundert anerkannt sind – so gehört sie zu den ältesten und meistbesuchten marianischen Wallfahrtsstätten in Ungarn. Das Heiligtum umfasst eine barocke Basilika mit zwei Türmen, die 1763 vollendet wurde. Sie ist mit Altären im Rokoko- und Copf-Stil sowie mit einer Barockstatue der Maria geschmückt. Die Franziskanermönche ließen sich im 18. Jahrhundert hier nieder und errichteten Unterkünfte für Pilger, einen Kreuzweg und Kapellen; Einsiedler trieben zudem Höhlen in die Bergflanke. Papst Paul VI. erhob das Heiligtum in den Rang einer Basilica minor; außerdem gewährte er das Privileg des vollkommenen Ablasses an jedem Tag des Jahres. Eine große Renovierung, die 2015 abgeschlossen wurde, verbesserte den Bereich für die Freiluftmesse, das Pilgerhaus und den umliegenden Park. Dabei wurden umweltfreundliche Technologien eingesetzt und künstlerische Mosaike von Marko Ivan Rupnik integriert. Auch heute zieht der Ort jedes Jahr hunderttausende Pilger an und bietet eine stille spirituelle Auszeit zwischen den Gebirgszügen Mátra und Cserhát.

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Tipp: Die beste Zeit, um Mátraverebély-Szentkút zu besuchen, sind die Wallfahrtszeiten und religiösen Festtage – besonders Pfingsten, wenn die berühmte Einkleidung der Statue stattfindet. Besuchern wird empfohlen, Unterkünfte für Pilger in der Hochsaison frühzeitig vorzubuchen. Das Heiligtum bietet täglich volle Ablässe, was die spirituelle Anziehungskraft noch verstärkt. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: über den nahegelegenen Bahnhaltepunkt und die Hauptstraße 21. Für Gruppen und Pilger können ermäßigte Tarife verfügbar sein. Der Bereich der Freiluftmesse und die renovierten Einrichtungen bieten einen bequemen Zugang für Besucher.

Interessante Fakten

  • Die heilige Quelle (Szentkút) steht seit dem 12. Jahrhundert in Verbindung mit wunderbaren Heilungen.
  • Papst Paul VI. verlieh dem Heiligtum den Rang einer Basilica minor sowie die Privilegien des vollkommenen Ablasses an jedem Tag des Jahres.
  • Das Mosaik am Außenaltar wurde von dem slowenischen Jesuitentheologen und Künstler Marko Ivan Rupnik geschaffen.
  • 2011 erhielt das Heiligtum eine Reliquie, ein Tuch, das mit dem Blut von Saint John Paul II getränkt ist.
  • Der Ort ist ein Stempelplatz am National Blue Trail, einer berühmten Fernwanderroute in Ungarn.

Geschichte

Die Ursprünge von Mátraverebély-Szentkút reichen bis ins 12.

1337

Jahrhundert zurück; die früheste schriftliche Erwähnung einer Kirche datiert auf 1337.

Der Ort erhielt im späten 14.

Jahrhundert das Stadtrecht eines Marktfleckens, und bis zum 15.

Jahrhundert wurde das Heiligtum zu einem bedeutenden Wallfahrtsziel.

Im Zuge der Osmanenkriege kam es zu Entvölkerung und Schäden, doch im 18.

Jahrhundert wurde das Dorf im Barockstil wiederhergestellt.

1772

Die Franziskaner etablierten sich 1772 und bauten die Einrichtungen des Heiligtums weiter aus.

2015

2015 wurde das Heiligtum umfangreich renoviert, unter anderem mit dem Bau eines offenen Bereichs für die Freiluftmesse.

2011

Das Heiligtum birgt Reliquien wie ein Tuch, das mit dem Blut von Saint John Paul II getränkt ist und 2011 ergänzt wurde – eine Verbindung zur modernen katholischen Geschichte.

Ortsführer

1
Szentkúti Nagyboldogasszony Basilica Minor1763

Eine barocke Basilika mit zwei Türmen, die 1763 fertiggestellt wurde. Sie hat Altäre im Rokoko- und Copf-Stil sowie eine Barockstatue der Jungfrau Maria am Hochaltar. Sie ist das spirituelle Herz des Heiligtums.

2
Franziskanerkloster und Pilgerunterkunft1772
Franziskanerorden

Dieses 1772 gegründete Ensemble umfasst Wohnräume für die Mönche, einen Beichtstuhlhof sowie Einrichtungen für Pilger – und unterstützt damit das spirituelle Leben der Besucher.

3
Kreuzwegkapelle und Pilgerpark1933

Die 1933 erbaute Kreuzwegkapelle ist Teil des Außenbereichs für die Wallfahrt. Dazu gehören auch die Heilige-Ladislaus-Quelle, eine reizvolle Schlucht sowie Spazierwege, die von Wald umgeben sind.

4
Freiluft-Messeplatz und Mosaikaltar2015
Marko Ivan Rupnik

Der Freiluft-Messeplatz wurde im Zuge der Renovierungen 2015 errichtet. Er verfügt über einen Mosaikaltar, der vom Jesuitenkünstler Marko Ivan Rupnik geschaffen wurde, und verbindet moderne Kunst mit spiritueller Tradition.

5
Szent-László-Quelle und Legendentrail

Eine natürliche Quelle und der umliegende Bereich, die mit der Legende von König Saint Ladislaus verbunden sind. Dazu gehören Themenwege und historische Stationen, die die regionalen Legenden erzählen.

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