Göschenen-Kirche

Göschenen-Kirche

Uri

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Die Göschenen-Kirche, offiziell Pfarreikirche Maria Himmelfahrt genannt, ist ein bedeutendes Gotteshaus im Ort Göschenen im Kanton Uri in der Schweiz. Die Kirche wurde zwischen 1897 und 1900 errichtet und im Stil des Romanesque Revival gebaut – nach Plänen des Architekten Hardegger aus St. Gallen. Sie besitzt eine Dreischiffigkeit und steht an der Kreuzung im Tal; der Standort wurde nach längerer lokaler Debatte ausgewählt. Am 16. September 1900 wurde die Kirche durch Bischof Johannes Fidelis Battaglia aus Chur geweiht. Historisch ist ihr Bau mit der Zeit des Gotthard-Tunnels verknüpft: Der Ingenieur Ernst Stockalper, der eine Schlüsselrolle im nördlichen Abschnitt des Tunnels spielte, gehörte zur Kirchenkommission. Im Inneren befindet sich eine prächtige Statue der Jungfrau Maria, die als eine der schönsten ihrer Art gilt. Die Kirche ist ein kulturelles Wahrzeichen in Göschenen – einem Ort, der für seine Nähe zum nördlichen Portal der Gotthard-Straßen- und -Eisenbahntunnel sowie zur nahegelegenen Schöllenenschlucht bekannt ist.

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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten ihren Besuch vorzugsweise in den wärmeren Monaten planen, um die Anreise nach Göschenen angenehmer zu gestalten. Obwohl die Kirche selbst kein eigenes Ticket-System hat, kann das Erkunden des Ortes und nahegelegener Attraktionen wie der Schöllenenschlucht und der Teufelsbrücke das Erlebnis bereichern. Ein Blick in die lokalen Fahrpläne für Gottesdienste oder besondere Veranstaltungen kann zusätzliche kulturelle Einblicke geben. Für den Kirchenbesuch gibt es keine konkreten Rabatte, doch kombinierte regionale Tourist-Pässe können Vorteile für Transport und andere nahegelegene Sehenswürdigkeiten bieten.

Interessante Fakten

  • Die Kirche wurde vom Architekten Hardegger aus St. Gallen im Stil des Romanesque Revival entworfen.
  • Ernst Stockalper, ein zentraler Ingenieur des Gotthard-Tunnels, war Teil der Kirchenkommission.
  • In der Kirche steht eine besonders geschätzte Statue der Jungfrau Maria, die als eine der schönsten Marien-Statuen der Region gilt.
  • Der Standort der Kirche war vor der endgültigen Festlegung im Jahr 1897 an der Kreuzung im Tal Gegenstand lokaler Diskussionen.

Geschichte

1876

Die Entscheidung, in Göschenen eine neue Kirche zu bauen, wurde 1876 nach Beratungen zwischen dem Gemeinderat und den Kirchenräten getroffen; der endgültig ausgewählte Standort lag 1897 an der Kreuzung im Tal.

1897

Die Kirche wurde von 1897 bis 1900 errichtet – in einer Zeit, in der der Gotthard-Tunnel gebaut wurde, wodurch sich die Geschichte der Kirche eng mit diesem bedeutenden Infrastrukturprojekt verbindet.

Ernst Stockalper, der für den nördlichen Teil des Gotthard-Tunnels zuständige Ingenieur, war Mitglied der Kirchenkommission – ein deutliches Zeichen für die Verbindung zwischen Kirche und Bauzeit des Tunnels.

1900

Die Kirche wurde 1900 von Bischof Johannes Fidelis Battaglia geweiht.

Seitdem dient sie als spirituelles und kulturelles Zentrum für die lokale Gemeinschaft.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Architektur1897-1900
Architect Hardegger

Die Kirche zeigt eine Dreischiffigkeit, die typisch für die Architektur im Romanesque Revival ist: kräftige Säulen und abgerundete Bögen schaffen einen würdigen, zugleich einladenden Raum für das Gottesdienstleben.

2
Marienstatuecirca 1900

Eine Besonderheit im Inneren der Kirche ist die prächtige Statue der Jungfrau Maria. Sie gilt als eine der schönsten Marien-Statuen der Region und zieht Besucherinnen und Besucher sowie Gläubige gleichermaßen an.