Naturhistorisches Museum

Naturhistorisches Museum

Genève

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Das Naturhistorische Museum von Genf im Parc de Malagnou ist das größte Naturhistorische Museum der Schweiz und gehört zu den größten in Europa. Es beherbergt mehr als 15 Millionen Exponate von Tieren, Mineralien und Gesteinen aus aller Welt und repräsentiert nahezu die Hälfte der naturhistorischen Sammlungen des Landes. Das Museum ist ein Mittelpunkt für wissenschaftliche Forschung, Naturschutz und Bildung. Es unterhält eine umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek und veröffentlicht seit 1893 die Revue suisse de Zoologie. Zu den weitreichenden Sammlungen zählen auch bedeutende Beiträge von namhaften Genfer Naturforschern. Außerdem gibt es einzigartige Ausstellungen wie die zweiköpfige Schildkröte Janus, den beliebten Maskottchen der Einrichtung. Die Ausstellungen erstrecken sich über vier Etagen und umfassen detailreiche Glasmodelle von Wirbellosen von Leopold und Rudolf Blaschka. Als öffentlich geförderte Einrichtung bietet das Museum freien Eintritt zu den Dauer­ausstellungen und schafft so Raum für die aktive Auseinandersetzung mit dem Naturerbe. Derzeit ist das Museum wegen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten geschlossen; bei der Wiedereröffnung sollen diese Verbesserungen das Besuchserlebnis deutlich steigern.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch außerhalb des aktuellen Schließungszeitraums für Renovierungen planen, der bis April 2026 dauert. Es empfiehlt sich, die offizielle Website des Museums regelmäßig zu prüfen, um Informationen zur Wiedereröffnung und zu temporären Ausstellungen zu erhalten. Da der Zugang zu den Dauerausstellungen in der Regel kostenlos ist, können Besucher die Zeit der Schließung nutzen, um andere Museen in Genf zu entdecken. Sobald das Museum wieder geöffnet hat, wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für Sonderausstellungen. Die beste Reisezeit ist von Frühling bis Herbst, wenn die Stadt lebhaft ist und die Außenbereiche rund um das Museum angenehm zum Spazierengehen einladen.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt mehr als 15 Millionen Exponate und repräsentiert damit nahezu die Hälfte der naturhistorischen Sammlungen der Schweiz.
  • Es gehört zu den zehn größten Naturhistorischen Museen in Europa – gemessen an der Größe der Sammlungen.
  • Die zweiköpfige Schildkröte mit dem Namen Janus ist eine bekannte lebende Sehenswürdigkeit und das Maskottchen des Museums.
  • Das Museum veröffentlicht seit 1893 die Revue suisse de Zoologie und leistet damit einen Beitrag zur zoologischen Forschung.
  • Es zeigt detailreiche Glasmodelle von Wirbellosen, die von Leopold und Rudolf Blaschka gefertigt wurden.

Geschichte

1820

Das 1820 gegründete Naturhistorische Museum von Genf hat sich im Laufe der Zeit durch mehrere Umzüge weiterentwickelt, bevor es sich schließlich in dem heutigen Gebäude niederließ, das 1970 im Parc de Malagnou errichtet wurde.

Über die Jahrhunderte ist es zum größten Naturhistorischen Museum der Schweiz herangewachsen und hat seine Sammlungen durch wissenschaftliche Missionen und Forschungen erweitert.

Es war über viele Jahre ein Zentrum für naturkundliche Studien und beherbergte Sammlungen renommierter Wissenschaftler wie Louis Jurine und Christian Hee Hwass.

Das Museum hat seine Einrichtungen und Ausstellungen kontinuierlich modernisiert und damit die Fortschritte in den Naturwissenschaften und der Museumsdidaktik aufgegriffen.

Ortsführer

1
Dauerausstellungen

Die dauerhaften Ausstellungen erstrecken sich über vier Etagen und präsentieren eine große Vielfalt an Exponaten – darunter Tiere, Mineralien, Gesteine sowie Insektensammlungen wie Hymenoptera, Coleoptera, Lepidoptera und Hemiptera aus der Sammlung von Louis Jurine. Diese Exponate machen die Biodiversität und die geologische Vielfalt unseres Planeten besonders anschaulich.

2
Janus, die zweiköpfige Schildkröte

Janus ist eine lebende zweiköpfige Schildkröte und das Maskottchen des Museums – und zieht viele Besucher an. Dieses einzigartige Exemplar steht sinnbildlich für das Engagement des Museums sowohl für Naturgeschichte als auch für die spielerische und zugleich spannende Vermittlung an die Öffentlichkeit.

3
Blaschka-Glasmodelle19. Jahrhundert
Leopold und Rudolf Blaschka

Das Museum präsentiert detailreiche, wissenschaftlich genaue Glasmodelle von Wirbellosen, gefertigt von Leopold und Rudolf Blaschka. Diese filigranen Modelle sind besonders wegen ihres künstlerischen und pädagogischen Werts sehr begehrt.