
Zimbabwe Museum of Human Sciences
Harare
Das Zimbabwe Museum of Human Sciences, das früher als Queen Victoria Museum bekannt war, ist ein bedeutendes nationales Museum in Harare. Entworfen und gebaut von James Cope Christie, öffnete es 1903 seine Türen und wurde nach der Unabhängigkeit Simbabwes im Jahr 1980 umbenannt. Das Museum ist auf Archäologie und Anthropologie spezialisiert und zeigt umfangreiche ethnografische sowie archäologische Sammlungen. Besucher können Ausstellungsräume erkunden, ein Modell eines Shona-Dorfes, das das traditionelle Leben veranschaulicht, sowie Wildtier-Ausstellungen, die die Biodiversität der Region hervorheben. Ein besonderes Highlight ist das Ngoma Lungundu – ein 700 Jahre altes hölzernes Artefakt, das als das älteste hölzerne Objekt gilt, das in Subsahara-Afrika entdeckt wurde, und damit die Bedeutung des Museums für die Bewahrung des afrikanischen Erbes unterstreicht. Im Harareer Civic Centre gelegen, an der Ecke von Rotten Row und Samora Machel Avenue, beherbergt das Museum außerdem eine Bibliothek, die Forschung und Bildung in den Human Sciences unterstützt.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch sind die Wochentage, wenn das Museum weniger überlaufen ist. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und Tickets direkt vor Ort zu kaufen. Gegebenenfalls werden Gruppenführungen angeboten, und wer sich für Archäologie und Anthropologie interessiert, wird von den geführten Erklärungen besonders profitieren. Für Studierende und große Gruppen können Ermäßigungen verfügbar sein – am besten bei der Ankunft nachfragen.
Interessante Fakten
- •Das im Museum ausgestellte Ngoma Lungundu ist das älteste jemals gefundene hölzerne Artefakt in Subsahara-Afrika und stammt aus ungefähr 700 Jahren.
- •Das Museum hieß ursprünglich Queen Victoria Museum und wurde nach der Unabhängigkeit Simbabwes im Jahr 1980 umbenannt.
- •Das Museum umfasst ein Modell eines Shona-Dorfes und gibt Einblicke in die traditionelle Kultur und Lebensweise Simbabwes.
Geschichte
Das Museum wurde ursprünglich 1903 als Queen Victoria Museum eröffnet und vom Architekten James Cope Christie entworfen.
Es diente als koloniale Einrichtung, bevor es nach der Unabhängigkeit Simbabwes im Jahr 1980 umbenannt wurde, um eine nationale Identität widerzuspiegeln.
Im Laufe der Jahre erweiterte das Museum seine Sammlungen um bedeutende archäologische und ethnografische Artefakte – darunter auch Ngoma Lungundu.
In den 20.
und 21.
Jahrhunderten spielte es eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes Simbabwes.
Ortsführer
Artefakt Ngoma Lungunducirca 14th century
Dies ist ein 700 Jahre altes hölzernes Artefakt, das als das älteste hölzerne Objekt gilt, das in Subsahara-Afrika gefunden wurde. Es hat eine bedeutende historische und kulturelle Relevanz und steht für frühes handwerkliches Können sowie für überliefertes Kulturgut.
Modell Shona-Dorf
Eine detailreiche Ausstellung, die ein traditionelles Shona-Dorf nachbildet und die Architektur, den Alltag und die Bräuche des Shona-Volkes zeigt – einer der größten ethnischen Gruppen Simbabwes.
Ethnografische und archäologische Galerien
Ausstellungsflächen mit einer breiten Auswahl an Artefakten zur menschlichen Geschichte Simbabwes – darunter Werkzeuge, Keramik und kulturelle Gegenstände aus verschiedenen indigenen Gruppen.
Kontakt
Telefon: (024) 2751797