
National Gallery of Zimbabwe
Harare
Die National Gallery of Zimbabwe (NGZ) in Harare ist eine führende Einrichtung, die sich der Ausstellung und Bewahrung der zeitgenössischen Kunst sowie des visuellen Erbes Simbabwes widmet. Gegründet 1957 und ursprünglich als National Gallery of Rhodesia bekannt, wurde sie von Frank McEwen entworfen und geleitet, der eine entscheidende Rolle dabei spielte, die Shona Sculpture international bekannt zu machen. Die Galerie war maßgeblich für den Aufstieg und die weltweite Anerkennung simbabwischer Künstler auf der internationalen Bühne. Sie beherbergt eine bedeutende Sammlung moderner und zeitgenössischer Werke, die die vielfältigen kulturellen Erzählungen des Landes und seine künstlerische Entwicklung widerspiegeln. Das Gebäude selbst ist ein kulturelles Wahrzeichen: Es wurde offiziell von Queen Elizabeth The Queen Mother eröffnet. Die NGZ betreibt außerdem regionale Zweigstellen in Bulawayo und Mutare und erweitert damit ihre Reichweite sowie die Unterstützung für lokale Künstler. Als lebendiger Kultur- und Treffpunkt veranstaltet die Galerie regelmäßig Ausstellungen, Bildungsprogramme und Events, die sowohl lokale Communities als auch internationale Besucher ansprechen – und die Wertschätzung für Kunst und Kultur aus Simbabwe fördern.
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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website der Galerie prüfen oder sich direkt mit ihr in Verbindung setzen, um die aktuellen Ausstellungstermine und Öffnungszeiten zu erfahren. Die beste Zeit für einen Besuch sind besondere Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen, um das lebendige Angebot der Galerie zu erleben. Für Gruppenbesuche oder geführte Touren kann eine Vorabreservierung empfohlen werden. Ermäßigungen oder Vergünstigungen könnten für Studierende, Seniorinnen und Senioren oder für lokale Bewohner verfügbar sein.
Interessante Fakten
- •Die Galerie wurde 1957 offiziell von Queen Elizabeth The Queen Mother eröffnet.
- •Frank McEwen, der erste Direktor, wird dafür verantwortlich gemacht, die Shona Sculpture weltweit populär gemacht zu haben.
- •Queen Elizabeth II besuchte 1991 die sechste Zimbabwe Heritage Exhibition in der Galerie.
- •Die National Gallery of Zimbabwe hat regionale Zweigstellen in Bulawayo und Mutare – jeweils mit eigener, einzigartiger Geschichte und Ausrichtung.
- •Die Gründung der Galerie wurde durch ein Vermächtnis von Sir James McDonald unterstützt, einem Freund von Cecil John Rhodes.
Geschichte
Die National Gallery of Zimbabwe wurde 1957 gegründet und entwickelte sich aus früheren Plänen, die bis in die 1930er-Jahre zurückreichen, jedoch aufgrund des Zweiten Weltkriegs verzögert wurden.
Die Galerie wurde teilweise durch ein Vermächtnis von Sir James McDonald sowie durch lokale Fundraising-Aktivitäten finanziert.
Zunächst war sie für die Federation of Rhodesia and Nyasaland vorgesehen und wurde von einem Board of Trustees geleitet, das von starker Unterstützung aus der Community sowie von staatlicher Seite profitierte.
Frank McEwen, der erste Direktor, war entscheidend dafür, die Shona Sculpture hervorzuheben und damit internationale Aufmerksamkeit auf die Kunst aus Simbabwe zu lenken.
Über die Jahrzehnte hinweg hat die Galerie den Übergang von der kolonialen Herrschaft zur Unabhängigkeit miterlebt – und trägt gleichzeitig dazu bei, die kulturelle Identität des Landes sowie seine Entwicklung im künstlerischen Bereich zu spiegeln und voranzutreiben.
Ortsführer
Main Exhibition Halls
Die wichtigsten Bereiche, in denen zeitgenössische Kunstwerke aus Simbabwe präsentiert werden – mit Gemälden, Skulpturen und Mixed Media von namhaften lokalen Künstlern.
Shona Sculpture Collection
Ein eigener Bereich, der die international bekannten Shona-Skulpturen in den Mittelpunkt stellt und die Arbeit hervorhebt, die von Frank McEwen gefördert wurde.
Educational and Community Programs Area
Bereiche in der Galerie, die für Workshops, Vorträge und Aktivitäten zur Einbindung der Community konzipiert sind – um Kunstgenuss und Bildung zu fördern.
Kontakt
Telefon: 08677 002043