Mang Den-Pineforest
Central Highlands Region
Der Mang Den-Pineforest ist eine beschauliche Naturlandschaft in der Region der Zentralen Hochländer Vietnams. Berühmt ist er für sein weitläufiges, von Kiefern bewachsenes Plateau und ein kühles, frisches Klima, das an einen Kurort in den Höhenlagen erinnert. Das Gebiet gehört zur Stadtgemeinde Mang Den, die auf einem dünn besiedelten Plateau entstanden ist; ihre Wurzeln reichen bis zu den indigenen M'nâm-Dörfern zurück. Der Wald und die umliegende Landschaft sind durch Basaltboden geprägt, der aus uralter vulkanischer Aktivität entstanden ist – ein Faktor, der zum einzigartigen Ökosystem der Region beiträgt. Historisch gesehen war Mang Den im 20. Jahrhundert ein militärisch gesperrtes Gebiet und entwickelte sich später zu einem Ziel für Ökotourismus, das oft wegen der klimatischen Ähnlichkeiten als „zweites Dalat“ bezeichnet wird. Die vietnamesische Regierung hat Mang Den als nationales Ökotourismusgebiet ausgewiesen. Ziel ist es, die natürliche Umgebung zu bewahren und nachhaltigen Tourismus zu fördern. Besucher können hier die stillen Kiefernwälder, die frische Luft und die gelungene Verbindung von Natur und lokaler Kultur in diesem sich entwickelnden Rückzugsort in den Hochlagen genießen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Mang Den-Pineforest ist die Trockenzeit von Oktober bis April: Dann ist der Himmel meist klar und das Wetter angenehm. Da das Gebiet relativ abgelegen ist, empfiehlt es sich, den Transport im Voraus zu organisieren und bei lokalen Tourismus-Anbietern nach geführten Öko-Touren zu schauen. Wer in den Ferien- und Hochsaisonzeiten unterwegs ist, sollte Tickets oder Touren frühzeitig buchen. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Gruppen oder über offizielle Tourpakete. Rechnen Sie besonders am frühen Morgen und am Abend mit kühleren Temperaturen und bringen Sie passende Kleidung sowie geeignetes Schuhwerk für die Waldwege mit.
Interessante Fakten
- •Mang Den bedeutet in der Sprache der M'nâm „die weite Ebene“ und spiegelt die großflächige Plateau-Landschaft wider.
- •Während des Vietnamkriegs war Mang Den das Hauptquartier der Free World Military Assistance Forces in den Zentralen Hochländern.
- •Das Gebiet wird oft „das zweite Dalat“ genannt – wegen des kühlen Klimas und der Kiefernwälder, ähnlich wie in der berühmten Hochlandstadt Dalat.
- •Mang Den liegt auf Basaltboden, der durch uralte vulkanische Aktivität entstanden ist – das trägt zu einer fruchtbaren Umgebung bei.
- •Die vietnamesische Regierung hat Mang Den als nationales Ökotourismusgebiet ausgewiesen, um sein einzigartiges Ökosystem zu schützen und nachhaltigen Tourismus zu fördern.
Geschichte
Mang Den, früher auch als Mang Deng bekannt, gehörte ursprünglich zur Provinz Kon Tum und diente während der Ära der Republik Vietnam als strategisches militärisches Kommandozentrum.
In den 1970er- und 1980er-Jahren kam es in der Region immer wieder zu Sicherheitsproblemen durch Überfälle von FULRO-Gruppen, was die lokale Entwicklung beeinträchtigte.
Nach der Wiedervereinigung änderte sich der Name zu Mang Den, und verwaltungstechnische Anpassungen führten 2004 zur Gründung der Gemeinde Dak Long sowie 2019 zur Stadtgemeinde Mang Den.
In den letzten Jahrzehnten gab es verstärkte Bemühungen, Mang Den als Ökotourismus-Zentrum auszubauen.
Dabei sollen Pläne der Regierung helfen, das natürliche Ökosystem zu bewahren und nachhaltigen Tourismus über das Projekt „Mang Den National Ecotourism Area“ zu fördern.
Ortsführer
Mang Den-Pineforest
Das Herzstück der natürlichen Attraktion: weitläufige Kiefernhain-Landschaften, die eine friedliche Atmosphäre schaffen und frische, kühle Luft bieten. Ideal zum Spazieren, Fotografieren und um das Leben und Klima in den Hochlagen hautnah zu erleben.
Kontakt
Telefon: 0931 082 082