
Kathedrale von Cumaná
Sucre
Die Kathedrale von Cumaná, offiziell als Metropolitankathedrale von Cumaná bekannt, ist eine bedeutende katholische Kirche an der Rivas-Straße gegenüber dem Plaza Andrés Eloy Blanco in Cumaná, der Hauptstadt des Bundesstaats Sucre in Venezuela. Die Kathedrale folgt dem römischen beziehungsweise lateinischen Ritus und ist Sitz des Erzbistums Cumaná, das 1992 von Papst Johannes Paul II. gegründet wurde. Ihre Anfänge reichen bis 1519 zurück, als das Bistum Paria eingerichtet wurde, auch wenn dieses erst 1922 vollständig etabliert war. Der Bau der Kathedrale begann im 18. Jahrhundert unter dem Namen Seo Cordis Iesu (Heiligstes Herz Jesu). 1929 zerstörte ein Erdbeben die Bausubstanz teilweise, doch bis 1936 wurde sie wiederhergestellt. Entwurf und Restaurierung wurden von Monsignore Breckman betreut, der das für die Kathedrale verwendete Holz aus den Bergen von Cariaco beschaffte. Die Kathedrale ist ein wichtiges religiöses und kulturelles Wahrzeichen im Nordosten Venezuelas – ein Spiegel jahrhundertelanger historischer Entwicklung und der baulichen Widerstandskraft.
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Tipp: Besucher werden gebeten, die Kathedrale tagsüber zu erkunden, um die architektonischen Details und den umliegenden Plaza Andrés Eloy Blanco in vollem Umfang zu würdigen. Für den Eintritt ist zwar in der Regel kein festes Ticket erforderlich, dennoch werden häufig Spenden gerne entgegengenommen. Werktage sind oft ideal, um größere Menschenmengen am Wochenende zu vermeiden und eine ruhigere Atmosphäre zu genießen. Prüfen Sie vor Ort die Zeiten für besondere Gottesdienste oder Veranstaltungen, die Ihren Besuch bereichern könnten.
Interessante Fakten
- •Die Kathedrale hieß ursprünglich Seo Cordis Iesu, was Heiligstes Herz Jesu bedeutet.
- •Das Holz, das beim Bau der Kathedrale verwendet wurde, stammte aus den Bergen von Cariaco und wurde von Monsignore Breckman hergebracht.
- •Ein Erdbeben im Jahr 1929 zerstörte die Kathedrale teilweise; wiederhergestellt wurde sie bis 1936.
- •Das Erzbistum Cumaná wurde offiziell 1992 von Papst Johannes Paul II. gegründet.
Geschichte
Die Ursprünge der Kathedrale von Cumaná gehen auf das Jahr 1519 zurück, als das Bistum Paria geschaffen wurde, auch wenn es erst 1922 vollständig etabliert war.
Der Bau der Kathedrale begann im 18.
Jahrhundert unter dem Namen Seo Cordis Iesu (Heiligstes Herz Jesu).
1929 zerstörte ein Erdbeben das Gebäude teilweise, wodurch bis 1936 eine Restaurierung abgeschlossen werden konnte.
Am 16.
Mai 1992 wurde die Kathedrale durch ein päpstliches Schreiben (päpstliche Bulle) von Papst Johannes Paul II.
zur Metropolitankathedrale erhoben und zum Sitz des Erzbistums von Cumaná gemacht.