
Kathedrale La Asunción
Nueva Esparta
Die Kathedrale La Asunción in La Asunción auf der Insel Margarita in Venezuela ist die älteste Kirche des Landes. Der Bau begann im Jahr 1570. Gegründet wurde sie vom dominikanischen Priester Juan de Manzanillo; heute gilt sie als bedeutendes religiöses und architektonisches Wahrzeichen. Die Kathedrale besitzt eine Fassade im Renaissance-Stil und ein schlichtes Inneres, das von zwei Reihen toskanischer Säulen flankiert wird, die das Dach tragen. Der linke Seitenglockenturm stammt aus dem Jahr 1599 und ist der älteste Glockenturm Venezuelas; die Glocken selbst werden jedoch heute im benachbarten Plaza Bolívar aufbewahrt. Die Kathedrale wurde ursprünglich von französischen Lutheranern zerstört und lag bis 1602 in Trümmern. Der Wiederaufbau begann 1609 und wurde 1621 abgeschlossen. Sie ist Sitz des Römisch-katholischen Bistums Margarita, das 1969 gegründet wurde, und ein zentraler Ort des Gottesdienstes für die Virgen de La Asunción. 1960 zur „National Historic Monument“ erklärt, bleibt die Kathedrale ein wichtiges kulturelles und spirituelles Symbol auf der Insel Margarita.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Kathedrale La Asunción ist der 15. August während des Festes zur Feier der Himmelfahrt der Jungfrau Maria. Dann gibt es einen Festzug und eine Messe. Planen Sie am besten frühzeitig ein, um die Feierlichkeiten in vollem Umfang mitzuerleben. Obwohl die Kathedrale reguläre Öffnungszeiten hat, empfiehlt es sich, die lokalen Zeiten im Voraus zu prüfen. Tickets sind in der Regel erhältlich, und für Studierende oder Gruppen können Ermäßigungen verfügbar sein. Eine Führung kann den Besuch besonders bereichern, da sie historischen Kontext vermittelt.
Interessante Fakten
- •Die Kathedrale La Asunción ist die älteste Kirche Venezuelas und eine der frühesten Kirchen in den Amerikas.
- •Der linke Seitenglockenturm, der aus dem Jahr 1599 stammt, ist der älteste Glockenturm des Landes.
- •Ursprünglich wurde die Kathedrale von französischen Lutheranern zerstört und lag vor dem Wiederaufbau in Ruinen.
- •Die Glocken aus dem einzigartigen Glockenturm werden heute im Plaza Bolívar außerhalb der Kathedrale aufbewahrt.
- •1960 wurde die Kathedrale zum National Historic Monument von Venezuela erklärt.
Geschichte
Der Bau der Kathedrale begann 1570.
Damit ist sie die älteste Kirche Venezuelas und eine der frühesten Kirchen in ganz Amerika.
Zunächst zwischen 1570 und 1571 errichtet, wurde sie von französischen Lutheranern zerstört und lag bis 1602 in Ruinen.
Der Wiederaufbau startete 1609 und wurde 1621 fertiggestellt.
1960 wurde sie zum „National Historic Monument“ von Venezuela erklärt.
Das Bistum Margarita, zu dessen Sitz sie dient, wurde 1969 von Papst Paul VI.
gegründet.
Ortsführer
Hauptschiff und toskanische Säulen17. Jahrhundert
Im Inneren finden sich zwei Reihen massiver Säulen im toskanischen Stil, die das Dach tragen und eine feierliche, weitläufige Atmosphäre für den Gottesdienst schaffen.
Linker Seitenglockenturm1599
Dieser Glockenturm stammt aus dem Jahr 1599 und ist der älteste Glockenturm Venezuelas. Die ursprünglichen Glocken werden nicht mehr verwendet und sind im nahegelegenen Plaza Bolívar ausgestellt.
Fassade und EingangsportalSpätes 16. Jahrhundert
Die in Renaissance-Manier erbaute, schlichte Fassade setzt einen bewussten Kontrast zur historischen Bedeutung der Kathedrale und galt bis ins 19. Jahrhundert hinein als Vorbildkirche.