Pico Bolívar

Pico Bolívar

Mérida

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Der Pico Bolívar ist der höchste Berg in Venezuela und erreicht eine Höhe von 4.978 Metern (16.332 Fuß) im Bundesstaat Mérida. Benannt nach dem venezolanischen Unabhängigkeitshelden Simón Bolívar, gehört der Gipfel zum Gebirgszug Sierra Nevada de Mérida. Er ist nur zu Fuß erreichbar: Die nahe Mérida-Seilbahn bringt nur bis zum Pico Espejo, von wo aus Kletterer zum Pico Bolívar aufsteigen können. Der Berg hieß früher La Columna und wurde 1934 umbenannt – auf Vorschlag von Tulio Febres Cordero. Er liegt neben bemerkenswerten Gipfeln wie El León und El Toro. Historisch wurde die Höhe des Gipfels mehrfach gemessen: Erste Schätzungen im frühen 20. Jahrhundert lagen über 5.000 Metern, doch moderne GPS-Messungen bestätigen seine heutige Höhe knapp unter 5.000 Metern. Der Berg hatte während des Pleistozäns und noch bis ins frühe 20. Jahrhundert Gletscher; diese sind jedoch spätestens im frühen 21. Jahrhundert vollständig verschwunden, was auf einschneidende Klimaveränderungen hinweist. Der Pico Bolívar ist bis heute ein Symbol des venezolanischen Naturerbes und bietet abenteuerliche Trekkingmöglichkeiten inmitten beeindruckender Andenlandschaften.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Pico Bolívar ist die Trockenzeit, um wetterbedingte Schwierigkeiten beim Klettern zu vermeiden. Da für den Weg zum Gipfel ein Aufstieg zu Fuß vom Pico Espejo nötig ist – erreichbar mit der Mérida-Seilbahn – sollten Besucher sich auf einen anstrengenden Aufstieg einstellen und erwägen, erfahrene lokale Guides zu engagieren. Es empfiehlt sich, Genehmigungen und die Betreuung im Voraus zu organisieren. Zum Gipfel führt kein motorisierter Transport, daher sind geeignetes Wanderequipment und eine Höhenanpassung unerlässlich. Prüfen Sie außerdem vor der Planung Ihres Aufstiegs unbedingt die Wetterbedingungen.

Interessante Fakten

  • Der Pico Bolívar ist mit 4.978 Metern (16.332 Fuß) der höchste Berg in Venezuela.
  • Der Gipfel wurde 1934 offiziell nach Simón Bolívar benannt und ersetzte seinen ursprünglichen Namen La Columna.
  • Messungen Anfang des 20. Jahrhunderts schätzten seine Höhe auf knapp über 5.000 Meter; korrigiert wurden die Werte durch moderne GPS-Daten.
  • Die Mérida-Seilbahn, einst die weltweit höchste und längste, erreicht nur Pico Espejo – von dort müssen Kletterer zum Pico Bolívar aufsteigen.
  • Die Gletscher, die den Pico Bolívar einst bedeckten, sind bis 2012 vollständig verschwunden, wodurch Venezuela zu den ersten Ländern zählt, die alle ihre Gletscher verloren haben.

Geschichte

Ursprünglich hieß der Berg La Columna.

1934

1934 wurde er in Pico Bolívar umbenannt, um Simón Bolívar, den venezolanischen Unabhängigkeitshelden, zu ehren.

000

Erste Höhenmessungen in den 1910er- und 1920er-Jahren schätzten den Gipfel auf knapp über 5.000 Metern; spätere GPS-Vermessungen in den 1990er- und 2000er-Jahren präzisierten seine Höhe auf ungefähr 4.978 Meter.

Das Gebiet war während des Pleistozäns stark vergletschert, und die Gletscher hielten sich bis ins frühe 20.

Jahrhundert.

2012

Im Laufe der Jahrzehnte zogen sie sich dramatisch zurück und waren bis 2012 vollständig verschwunden – ein bedeutsames Umweltzeichen für Venezuela.