
Shelburne Museum
Vermont
Das Shelburne Museum ist ein einzigartiges amerikanisches Museum in Shelburne, Vermont, bekannt für seine umfangreiche Sammlung von über 150.000 Werken aus Kunst, Design und „Americana“. Über 39 Ausstellungsgebäude verteilt, darunter 25 historische Bauten, die aus Neuengland und New York hierher versetzt wurden, bietet das Museum Besuchern ein dörfliches Erlebnis auf 45 Acres in der Nähe des Lake Champlain. Die vielseitigen Sammlungen reichen von impressionistischen Gemälden über Volkskunst, Quilts, Textilien, Kunstgewerbe, Möbel und Fundstücke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Das 1947 von Electra Havemeyer Webb gegründete Museum, eine wegweisende Sammlerin amerikanischer Volkskunst, legt besonderen Wert auf eine unverkennbar amerikanische Ästhetik und Tradition. Zu den bemerkenswert versetzten Gebäuden zählen ein Leuchtturm, ein Gemischtwarengeschäft (General Store), eine Einschulschule mit einem Raum, eine überdachte Brücke und der 220-Fuß-Dampfer Ticonderoga. Auf dem Gelände gibt es außerdem formelle Gärten, Flieder und Bauerngärten mit historischen Gemüsesorten, die das immersive historische Ambiente noch verstärken. Das Museum entwickelt sich fortlaufend weiter – mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Bildungsprogrammen – und ist damit sowohl ein kultureller Schatz als auch ein lebendiger Lernort.
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Tipp: Besuchen Sie das Museum im späten Frühjahr bis in den frühen Herbst, um das beste Wetter zu haben und die Außenanlagen sowie historischen Gebäude in vollem Umfang nutzen zu können. Kaufen Sie Tickets am besten im Voraus online, um Warteschlangen zu vermeiden, und prüfen Sie den Veranstaltungskalender des Museums für besondere Events wie Konzerte und Webinare. Mitgliedschaften bieten Rabatte und exklusiven Zugang. Das Museum ist seit 2013 ganzjährig geöffnet – mit saisonalem Programm und Bildungsangeboten.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt den 220-Fuß-Dampfer Ticonderoga, ein National Historic Landmark.
- •Die Sammlung des Shelburne Museum umfasst über 150.000 Objekte über drei Jahrhunderte der amerikanischen Geschichte hinweg.
- •Electra Havemeyer Webb ließ sich von europäischen Sammlern inspirieren, konzentrierte sich jedoch auf eindeutig amerikanische Kunst und Artefakte.
- •Das Museum hat 20 historische Gebäude auf seinem Gelände versetzt – darunter ein Leuchtturm und eine überdachte Brücke.
- •Das Pizzagalli Center for Art and Education wurde 2013 eröffnet und ermöglicht seitdem ganzjähriges Programm.
Geschichte
Das Shelburne Museum wurde 1947 von Electra Havemeyer Webb gegründet, die zu den ersten gehörte, die amerikanische Volkskunst nicht nur sammelten, sondern auch feierten.
Sie ließ 20 historische Gebäude aus Neuengland und New York versetzen, um für die Sammlungen des Museums eine dörfliche Umgebung zu schaffen.
Nach finanziellen Schwierigkeiten in den 1990er-Jahren verkaufte das Museum einige Kunstwerke, um einen Collections Care Endowment aufzubauen, der der Erhaltung dient.
2013 wurde das Museum mit dem Pizzagalli Center for Art and Education erweitert, wodurch ganzjährige Betriebszeiten möglich wurden.
Kürzlich kündigte das Museum eine Native American Initiative an, um einen eigenen Bereich für indigene Kunstsammlungen zu schaffen.
Ortsführer
Steamboat Ticonderoga1906
Ein 220-Fuß-Dampfer, der 1906 gebaut wurde; heute ein National Historic Landmark und ein spannender Einblick in die frühe Seetransportwelt des 20. Jahrhunderts.
Historic Buildings Village18th-19th century
Eine Sammlung von 20 versetzten Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus Neuengland und New York – darunter ein Leuchtturm, ein General Store, eine Einschulschule mit einem Raum und eine überdachte Brücke – und ein Blick auf das amerikanische Landleben.
Pizzagalli Center for Art and Education2013
Das 2013 eröffnete Zentrum umfasst Galerien, ein Auditorium und Klassenräume und unterstützt damit ganzjährige Ausstellungen sowie Bildungsprogramme.
Formal Gardens and Lilac Collection
Mehr als 400 Fliederbüsche, ein kreisförmiger formeller Garten sowie Bauerngärten mit historischen Gemüsesorten und Kräutern ergänzen das historische Ambiente des Museums und sorgen für saisonale Schönheit.
Kontakt
Telefon: (802) 985-3346