Gilcrease Museum

Oklahoma

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Das Gilcrease Museum, das nordwestlich des Stadtzentrums von Tulsa, Oklahoma, liegt, ist vor allem dafür bekannt, die umfassendste Sammlung an Kunst des American West der Welt zu beherbergen. Gegründet von Thomas Gilcrease, einem Ölunternehmer und leidenschaftlichen Kunstsammler mit Wurzeln in der Muscogee (Creek) Nation, zeigt das Museum über 10.000 Exponate – darunter Gemälde, Skulpturen und Artefakte –, die die Geschichte und Kultur des American West sowie der indigenen Völker Amerikas veranschaulichen. Die umfangreiche Sammlung umfasst Werke bekannter Künstler wie Albert Bierstadt, Frederic Remington, Thomas Moran und Charles Marion Russell sowie mehr als 500 Gemälde von Künstlerinnen und Künstlern der Native Americans aus dem 20. Jahrhundert. Außerdem präsentiert das Museum eine stetig wachsende Sammlung an Kunstwerken und Artefakten aus Zentral- und Südamerika. Seit 2008 wird es im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Stadt Tulsa und der University of Tulsa betrieben. Das 2014 ergänzte Helmerich Center for American Research bietet eine sichere Einrichtung mit über 100.000 Büchern, Dokumenten und Karten für die wissenschaftliche Forschung. Das Engagement des Museums, die reiche Geschichte des American West und der Kulturen der Native Americans zu bewahren und zu interpretieren, macht es zu einer einzigartigen Kultureinrichtung und zu einer wichtigen Ressource – sowohl für die Öffentlichkeit als auch für Forschende.

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Tipp: Besucher sollten auf der offiziellen Website des Gilcrease Museums die aktuellen Ausstellungen, Events und das Programm prüfen – darunter Livemusik und Workshops. Die beste Zeit für einen Besuch sind besondere Veranstaltungen wie die UNexpected-Artists-Staffel. Wenn man Tickets oder Mitgliedschaften im Voraus bucht, kann man Zugang zu exklusiven Rabatten und besonderen Angeboten erhalten. Das Helmerich Center for American Research ist nur nach Terminvereinbarung geöffnet – daher bitte entsprechend planen, falls Sie Archivmaterialien nutzen möchten. Ein Blick in die Online-Sammlung vor dem Besuch kann das Erlebnis noch bereichern.

Interessante Fakten

  • Das Gilcrease Museum besitzt 18 der 22 Bronzeskulpturen, die Frederic Remington geschaffen hat – einen der berühmtesten Künstler des American West.
  • Zur Sammlung gehören mehr als 500 Gemälde von Künstlerinnen und Künstlern der Native Americans aus dem 20. Jahrhundert – ein Zeichen für Thomas Gilcrease’ Engagement, indigene Kunst zu fördern.
  • Das Helmerich Center for American Research beherbergt über 100.000 Bücher, Dokumente, Karten und unveröffentlichte Materialien und ist damit eine bedeutende Forschungsressource für Geschichte und Kunst in den USA.
  • Die ursprüngliche Landzuweisung von Thomas Gilcrease war Teil des Glenn Pool Oil Reserve – eines der ersten großen Ölfelder in Oklahoma –, das seine Kunstankäufe finanzierte.
  • In den 1950er-Jahren wurde das Museum vor einer Verlegung durch eine Tulsa-Anleihewahl bewahrt, die mit einem Verhältnis von 3:1 angenommen wurde – ein Beleg für starke Unterstützung aus der Community.

Geschichte

Thomas Gilcrease, ein Mitglied der Muscogee (Creek) Nation, begann im frühen 20.

Jahrhundert mit dem Sammeln von Kunst, die von seinem kulturellen Erbe und dem American West inspiriert war.

1922

1922 gründete er die Gilcrease Oil Company, die den Ausbau seiner Sammlung finanzierte.

1943

Das erste Museum eröffnete 1943 in San Antonio, Texas, bevor es nach Tulsa, Oklahoma, umzog, wo 1949 eine öffentliche Galerie eröffnet wurde.

Finanzielle Schwierigkeiten in den 1950er-Jahren führten dazu, dass die Stadt Tulsa eine Anleihe platzieren musste; diese wurde von den Wählern in Tulsa genehmigt, um die Sammlung in der Stadt zu halten.

1955

Gilcrease übertrug 1955 bzw.

1958

1958 sowohl die Sammlung als auch das Museumsgrundstück an Tulsa.

2014

Seitdem hat das Museum seine Bestände und Einrichtungen erweitert – unter anderem mit der 2014 erfolgten Ergänzung des Helmerich Center for American Research.

Ortsführer

1
American West Gallery

Diese Galerie zeigt ikonische Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Albert Bierstadt, Frederic Remington, Thomas Moran und Charles Marion Russell und veranschaulicht die Landschaften und Geschichten des American West.

2
Enduring Spirit: Native American Artistic Traditions

Eine langfristige Ausstellung mit einer umfassenden und vernetzten Sammlung an Kunst der Native Americans – mit Fokus auf das reiche kulturelle Erbe und die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen indigener Völker.

3
Helmerich Center for American Research2014

Das 2014 eröffnete Center bietet einen sicheren Archivbereich für Forschende, in dem sie auf die umfangreiche Sammlung des Museums – darunter Bücher, Dokumente, Karten und unveröffentlichte Materialien – zu Geschichte und Kunst in den USA zugreifen können.

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