Duke Gardens

Duke Gardens

North Carolina

80/10090 min

Die Sarah P. Duke Gardens sind ein renommierten botanischer Garten mit 55 Acres auf dem Campus der Duke University in Durham, North Carolina. Die Gärten umfassen verschiedene Landschafts- und Waldbereiche, darunter der Historic Core und die Terraces, der H.L. Blomquist Garden of Native Plants, das William Louis Culberson Asiatic Arboretum sowie die Doris Duke Center Gardens mit dem Page-Rollins White Garden. Ursprünglich war der Ort in den 1920er-Jahren als See geplant, doch ab 1934 wurden dort – finanziert durch Sarah P. Duke – Gärten angelegt. Trotz anfänglicher Rückschläge durch Überschwemmungen wurden die Gärten von Ellen Biddle Shipman im italienisierenden Stil neu gestaltet und gelten heute als eine ihrer besten Arbeiten. Die Gärten bieten etwa 5 Meilen an Spazierwegen, die sich durch vielfältige Pflanzensammlungen und ruhige Wasserbereiche schlängeln. Sie sind ein lebendiges Denkmal für Sarah P. Duke und werden von der Duke- und Durham-Community seit über 80 Jahren geschätzt. Außerdem bieten die Gärten verschiedene Bildungsprogramme und Veranstaltungen, die Wellness, Lernen und gesellschaftliches Miteinander fördern.

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Tipp: Besuchen Sie die Gärten am besten früh am Morgen vor 10 Uhr, wenn Sie Hunde mitbringen möchten, da sie nur bis zu dieser Zeit erlaubt sind. Die Gärten sind täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, der Eintritt ist frei. Die besten Monate sind Frühling bis Herbst, wenn Blumen und Pflanzen in voller Blüte stehen. Prüfen Sie am besten die offizielle Website nach den geplanten Bildungsprogrammen und Veranstaltungen. Park- und Öffnungszeiten des Besucherzentrums variieren je nach Saison, planen Sie daher entsprechend. Für besondere Kurse und Workshops wird eine vorherige Anmeldung empfohlen.

Interessante Fakten

  • Die Gärten erstrecken sich über ungefähr 55 Acres mit 5 Meilen an Spazierwegen.
  • Der 36. Breitengrad verläuft direkt durch die Gärten und ist mit einer Plakette markiert.
  • Ellen Biddle Shipman, eine Pionierin des amerikanischen Landschaftsdesigns, schuf die Italianate Terraces, die als ihre größte Arbeit gelten.
  • Die Gärten erhielten 1990 einen Preis der American Society of Landscape Architects (ASLA) für die Begrünung zur Hochwasserminderung.
  • Ursprünglich als See in den 1920er-Jahren geplant, wurde das Gebiet nach Problemen bei der Finanzierung in Gärten umgewandelt.
  • Die Gärten sind ein lebendiges Denkmal für Sarah Pearson Angier Duke, die Mutter von Mary Duke Biddle.

Geschichte

1934

Mit dem Bau wurde 1934 begonnen, als Dr.

Frederic Moir Hanes mithilfe von Finanzierung durch Sarah P.

Duke Gelder sicherte, um in einem Schluchtbereich Blumen zu pflanzen.

Nachdem Hochwasser die ursprünglichen Pflanzungen zerstört hatte, wurden die Gärten auf höher gelegenem Gelände als Denkmal für Sarah P.

Duke durch ihre Tochter Mary Duke Biddle neu aufgebaut.

Ellen Biddle Shipman entwarf die neuen italienisierenden Terraces, die als einige ihrer besten Arbeiten gelten.

1979

Ein bedeutendes Landschaftsbauprojekt zur Reduzierung von Überschwemmungen wurde zwischen 1979 und 1989 abgeschlossen und brachte den Gärten 1990 einen ASLA-Preis ein.

Über die Jahrzehnte hinweg haben sich die Gärten weiterentwickelt und um mehrere spezialisierte Bereiche erweitert; sie sind bis heute eine wichtige kulturelle und Bildungsstätte.

Ortsführer

1
Historic Core und Terraces1930s
Ellen Biddle Shipman

Dieser Bereich zeigt die im italienisierenden Stil gestalteten Terraces von Ellen Biddle Shipman und macht formelle Gartenbeete, Brunnen und malerische Ausblicke erlebbar. Er gilt als Meisterwerk der amerikanischen Landschaftsarchitektur.

2
H.L. Blomquist Garden of Native Plants

Ein Garten, der den heimischen Pflanzenarten der Region gewidmet ist und die lokale Flora in naturnahen Gestaltungen in den Mittelpunkt stellt – mit dem Fokus auf das Bewusstsein für Naturschutz.

3
William Louis Culberson Asiatic Arboretum

Ein Arboretum mit einer vielfältigen Sammlung asiatischer Pflanzen, Bäume und Sträucher – für Besuchende eine besondere botanische Erfahrung mit Schwerpunkt auf östlicher Flora.

4
Doris Duke Center Gardens und Page-Rollins White Garden

Diese Gärten umgeben das Besucherzentrum und umfassen den Page-Rollins White Garden, der für seine eleganten weiß blühenden Pflanzen und seine ruhige Atmosphäre bekannt ist.

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