National WWII Museum

National WWII Museum

Louisiana

90/100180 min

Das National WWII Museum in New Orleans, Louisiana, ist ein führendes Museum für Militärgeschichte. Es widmet sich dem entscheidenden Beitrag der Vereinigten Staaten zum Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Das Museum wurde 2000 als National D-Day Museum gegründet und später 2003 vom US-Kongress zum offiziellen nationalen Museum für den Zweiten Weltkrieg ernannt. Es befindet sich im Central Business District an der Andrew Higgins Drive – eine Hommage an Andrew Higgins, dessen Landungsboote im Krieg eine wichtige Rolle spielten. Zum Museumsareal gehören mehrere Pavilions, darunter das Louisiana Memorial Pavilion, in dem Ausstellungen zu amphibischen Landungen sowie historische Flugzeuge wie die Supermarine Spitfire und die Douglas C-47 Skytrain zu sehen sind. Der großzügige US Freedom Pavilion: The Boeing Center präsentiert ikonische Kriegsflugzeuge wie die B-17E Flying Fortress und bietet zudem ein interaktives U-Boot-Erlebnis. Der Campaigns of Courage Pavilion beleuchtet die europäischen und die pazifischen Kriegsschauplätze – unter anderem mit den Ausstellungen Road to Berlin und Road to Tokyo. Das Museum verbindet immersive Erlebnisse, etwa eine Zugsimulation, die die Verlegung der Soldaten nachbildet, mit umfangreichen Ausstellungsbereichen zur Heimatfront, zur Planung und zu Kampfhandlungen. Es ist gleichermaßen ein Ort für Bildung und Gedenken: Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wird durch Exponate, Multimedia und Sonderausstellungen bewahrt.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche oder früh am Tag, um Menschenmengen zu vermeiden – besonders in den Hauptreisezeiten. Kaufen Sie Tickets am besten im Voraus online, um den Einlass zu sichern, und erwägen Sie zusätzlich die 4D-Erfahrung „Beyond All Boundaries“ für einen noch intensiveren Besuch. Das Museum bietet Ermäßigungen für Seniorinnen und Senioren, Militärangehörige und Studierende. Planen Sie mehrere Stunden ein, um alle Pavilions und Sonderausstellungen in Ruhe zu erkunden.

Interessante Fakten

  • Das Museum ist im Rahmen seines Outreach-Programms mit der Smithsonian Institution verbunden.
  • Es zeigt eine geborgene B-17E Flying Fortress mit dem Namen „My Gal Sal“, die über Grönland verloren ging und 53 Jahre später wiedergefunden wurde.
  • Die Besucher starten ihr Erlebnis mit einer Zugsimulation, die die Verlegung der Soldaten in den Krieg nachbildet.
  • Zum Museumsareal gehören sieben Gebäude, die täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet sind.
  • Der Campaigns of Courage Pavilion zeigt eine seltene Messerschmitt Bf 109 Kampfmaschine, die im Ausstellungsbereich hängend präsentiert wird.

Geschichte

1964

Die Anfänge des Museums reichen bis 1964 zurück, als General Dwight Eisenhower die Bedeutung von Andrew Higgins' Landungsbooten für den Sieg im Zweiten Weltkrieg hervorhob.

2000

Gegründet 2000 als National D-Day Museum, wurde es 2003 vom Kongress zum offiziellen nationalen Museum für den Zweiten Weltkrieg ernannt.

1888

Das erste Gebäude war eine renovierte Brauerei aus dem Jahr 1888, und das Museum hat seitdem mehrere Erweiterungen durchlaufen – darunter die Ergänzung mehrerer Pavilions zwischen 2009 und 2023.

Diese Erweiterungen haben den Fokus von D-Day auf das gesamte amerikanische Erlebnis des Zweiten Weltkriegs ausgeweitet.

Die wichtigsten Finanzmittel kamen aus privaten Spenden und staatlichen Zuschüssen, darunter ein 20-Millionen-US-Dollar-Zuschuss des US-Verteidigungsministeriums für den neuesten Pavilion.

Ortsführer

1
Louisiana Memorial Pavilion1888 (building)
William Fitzner (architect)

Das ursprüngliche Museumsgebäude mit Ausstellungen zu amphibischen Landungen, zur Heimatfront und zur Planung des D-Day. Zu den wichtigsten Exponaten zählen historische Flugzeuge, die im Atrium aufgehängt sind, sowie ein Higgins-Boot. Außerdem beherbergt der Pavilion vorübergehende Ausstellungen und interaktive Erlebnisse wie die „Dog Tag Experience“.

2
US Freedom Pavilion: The Boeing Center2013 (opened)

Das größte Gebäude des Museums beherbergt legendäre WWII-Flugzeuge wie die B-17E Flying Fortress, die B-25J Mitchell und die P-51D Mustang. Hinzu kommt ein interaktives U-Boot-Erlebnis – basierend auf der letzten Mission der USS Tang –, das einen besonders eindrucksvollen Einblick in den Seekrieg vermittelt.

3
Campaigns of Courage Pavilion2014-2015 (opened)

Dieser Pavilion ist den großen Kampagnen des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Er umfasst die Ausstellung „Road to Berlin“ zum europäischen Kriegsschauplatz und die Ausstellung „Road to Tokyo“ zur Pazifik-Kampagne. Gezeigt werden außerdem Exponate, immersive Präsentationen sowie eine Messerschmitt Bf 109 Kampfmaschine, die im Inneren hängend ausgestellt ist.

4
Liberation Pavilion2023

Die neueste Erweiterung wurde 2023 eröffnet und konzentriert sich auf die Befreiungsphase des Zweiten Weltkriegs. Dazu gehören filmische Erlebnisse wie das Freedom Theater, das die Bedeutung des Siegs der Alliierten und das Erbe des Krieges in den Mittelpunkt stellt.

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