Vizcaya Museum und Gärten

Vizcaya Museum und Gärten

Florida

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Das Vizcaya Museum und die Gärten sind ein historischer Landsitz am Biscayne Bay in Miamis Stadtteil Coconut Grove. Ursprünglich war die Anlage die Winterresidenz des Geschäftsmanns James Deering. Sie beeindruckt mit Architektur im Mediterranean Revival mit barocken Elementen, inspiriert von venezianischen und toskanisch-italienischen Renaissance-Stilen. Entworfen vom Architekten F. Burrall Hoffman und dem Landschaftsarchitekten Diego Suarez, bietet der Landsitz weitläufige Gärten im Stil der italienischen Renaissance, Landschaftsbereiche mit heimischem Gehölz sowie eine historische Villensiedlung. Der Bau wurde vor allem zwischen 1914 und 1922 realisiert; Villa und Gärten verbinden europäische Ästhetik mit dem subtropischen Klima Südfloridas und nutzen dabei heimische Pflanzen sowie Korallensandstein-Verarbeitung. Zu den Gärten gehören klar abgegrenzte Bereiche wie der Secret Garden, Theater Garden, Maze Garden und Fountain Garden – jeder davon ist mit exotischer Flora individuell gestaltet. Heute ist Vizcaya im Besitz von Miami-Dade County und kann von der Öffentlichkeit besucht werden; die Anlage ist außerdem über die nahegelegene Metrorail-Station erreichbar. Vizcaya ist bis heute ein bedeutendes Kulturdenkmal und zeigt Ideen für Gestaltung und Naturschutz aus dem frühen 20. Jahrhundert.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Vizcaya Museum und den Gärten sind die kühleren Monate von November bis April, wenn man die Gärten besonders angenehm genießen kann. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus online zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Besucher können von Ermäßigungen für Senioren, Studierende und Gruppen profitieren. Vor Ort ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Vizcaya Metrorail Station möglich. Geführte Touren geben noch mehr Einblicke in die Geschichte des Landsitzes und in die Kunstsammlungen.

Interessante Fakten

  • Der Name der Anlage „Vizcaya“ bezieht sich auf die baskische Provinz Biscay und erinnert an den Entdecker Sebastián Vizcaíno.
  • Die Gärten bieten exotische Pflanzen wie Peach Palms, Giant Elephant Ears und Cuban Royal Palms, die an das subtropische Klima Floridas angepasst wurden.
  • Ein künstlicher Hügel namens „garden mound“ dient als Blickfang und erzeugt in der Landschaftsgestaltung eine bewusst überhöhte Perspektive.
  • Die Villa wurde im frühen 20. Jahrhundert mit Kosten von 15 Millionen US-Dollar errichtet – eine zur damaligen Zeit beachtliche Investition.

Geschichte

1912

James Deering begann 1912 mit dem Bau von Vizcaya.

1914

Die Villa wurde hauptsächlich zwischen 1914 und 1922 fertiggestellt, die Gärten bis 1923.

1925

Deering nutzte die Anlage bis zu seinem Tod 1925 als Winterwohnsitz.

180

Der Landsitz entstand auf 180 Acres Mangrovensümpfen und tropischen Wäldern – mit Schwerpunkt auf Naturschutz und der Verbindung europäischer Gartenstile mit einheimischer Flora Südfloridas.

An dem Projekt waren namhafte Persönlichkeiten beteiligt, darunter der Architekt F.

Burrall Hoffman, der Innenarchitekt Paul Chalfin und der Landschaftsarchitekt Diego Suarez.

Im Laufe der Zeit wandelte sich Vizcaya von einem privaten Landsitz zu einem öffentlichen Museum, das von Miami-Dade County betrieben wird.

Ortsführer

1
Hauptvilla1914-1922
F. Burrall Hoffman (architect), Paul Chalfin (design director)

Das zentrale Herrenhaus der Anlage zeigt Architektur im Mediterranean Revival mit barocken Details und beherbergt Kunstsammlungen sowie Einrichtungsgegenstände aus der jeweiligen Epoche – ein Spiegel des Luxusgefühls im frühen 20. Jahrhundert.

2
Gärten der italienischen Renaissance1914-1923
Diego Suarez (landscape architect)

Umfangreiche formelle Gärten mit klar abgegrenzten Bereichen wie Secret Garden, Theater Garden, Maze Garden und Fountain Garden – jeder Bereich ist mit Korallensandstein-Skulpturen und exotischen Pflanzen dekoriert.

3
Historische VillensiedlungEarly 20th century

Eine Sammlung von Nebengebäuden, die den Betrieb des Landsitzes unterstützten – ein Spiegel des Lebens auf einem Landsitz und der Architektur im frühen 20. Jahrhundert.

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