Smithsonian National Zoo

Smithsonian National Zoo

District of Columbia

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Der Smithsonian National Zoo wurde 1889 gegründet und ist einer der ältesten Zoos in den Vereinigten Staaten. Er gehört zum Smithsonian Institution. Er liegt im Stadtteil Rock Creek Park in Washington, D.C., erstreckt sich über 163 Acres und beherbergt rund 2.700 Tiere aus 390 Arten – darunter Vögel, Große Menschenaffen, Großkatzen, Asiatische Elefanten und Amphibien. Der Zoo ist besonders bekannt für seine Riesenspandas, die zu den beliebtesten Bewohnern zählen. Er arbeitet außerdem eng mit dem Smithsonian Conservation Biology Institute in Virginia zusammen – einer 3.200 Acres großen Forschungsanlage, die sich der Erhaltungsbiologie und der Zucht gefährdeter Arten widmet. Die Mission des Zoos konzentriert sich darauf, die Öffentlichkeit für Wildtiere zu begeistern und Wissen für den Naturschutz voranzutreiben. Der Zoo ist von der Association of Zoos and Aquariums akkreditiert und erhält Bundesmittel im Rahmen des Smithsonian. Der Eintritt ist frei, und geöffnet ist täglich – mit Ausnahme des 25. Dezember. Seine Ausstellungen und der Grundriss wurden nach einem Masterplan von 2008 aktualisiert, um das Besuchererlebnis und die Lebensräume der Tiere zu verbessern. Der National Zoo verbindet öffentliche Bildung mit wissenschaftlicher Forschung und ist damit eine einzigartige Einrichtung, die sich dem Schutz von Wildtieren und dem Austausch mit der Öffentlichkeit verschrieben hat.

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Tipp: Besuchen Sie den National Zoo an Wochentagen oder früh am Morgen, um Menschenmengen zu vermeiden und ein entspannteres Erlebnis zu genießen. Der Eintritt ist frei, aber sollten in der Hochsaison oder bei besonderen Events zeitlich gebundene Tickets im Voraus reservieren. Der Zoo ist an jedem Tag geöffnet – außer am 25. Dezember. Tragen Sie bequeme Schuhe für lange Wege und prüfen Sie vor Ihrem Besuch auf der offiziellen Website, ob es vorübergehende Schließungen oder Updates gibt. Nutzen Sie die Nähe zum National Mall und verbinden Sie Ihre Tour mit weiteren Smithsonian-Museen. Ermäßigungen und besondere Programme können für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Militärangehörige verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Der National Zoo beherbergt etwa 2.700 Tiere aus 390 Arten – darunter rund ein Fünftel, das als gefährdet oder bedroht gilt.
  • Er ist einer von wenigen Zoos in den USA, der ganzjährig freien Eintritt bietet.
  • Die Riesenspandas des Zoos zählen zu den bekanntesten Bewohnern und sind eine große Attraktion.
  • Das Smithsonian Conservation Biology Institute in Virginia erstreckt sich über 3.200 Acres und konzentriert sich auf Erhaltungsforschung sowie die Zucht seltener Arten.
  • Mehrere Tiere im Zoo wurden von ehemaligen US-Präsidenten gespendet oder von ausländischen Würdenträgern überreicht.
  • Der Zoo gehörte zu den ersten in den USA, die ein wissenschaftliches Forschungsprogramm zur Wildtierschutz-Erschließung eingerichtet haben.

Geschichte

1889

Der National Zoo wurde 1889 durch ein Gesetz des US-Kongresses geschaffen; ursprünglich gehörte er zur Abteilung für Lebende Tiere des National Museum, die 1886 eingerichtet wurde.

1890

1890 wurde er Teil des Smithsonian Institution.

Erste Pläne wurden von wichtigen Persönlichkeiten entwickelt, darunter Samuel Langley, William Temple Hornaday und Frederick Law Olmsted.

185

Hornaday war der erste Direktor und Kurator und leitete die anfängliche Sammlung von 185 Tieren.

Anfangs lag der Fokus auf der Präsentation exotischer Arten, doch als immer mehr Arten in freier Wildbahn zurückgingen, verlagerte der Zoo seine Mission hin zum Naturschutz.

Mit der Zeit wurde er zu einer Zuflucht für gefährdete Arten und zu einem Zentrum für wissenschaftliche Forschung und Erhaltungsbiologie.

Ortsführer

1
Giant Panda Habitat

Das Giant Panda Habitat ist die Signature-Ausstellung des Zoos – Heimat der geliebten Riesenspandas. Besucher können diese seltenen Tiere in einer naturnahen Umgebung beobachten, die darauf ausgelegt ist, ihre heimischen Bambuswälder nachzuahmen. Die Anlage umfasst Innen- und Außenbereiche mit reichlich Bambus zum Füttern und zur Beschäftigung.

2
Elephant Trails

Elephant Trails ist eine großzügige Ausstellung, die Asiatische Elefanten zeigt. Sie bietet naturnahe Landschaften, Becken und Beschäftigungsangebote, die darauf ausgerichtet sind, das körperliche und geistige Wohlbefinden der Elefanten zu fördern.

3
Great Ape House

Diese Ausstellung beherbergt mehrere Arten von Großen Menschenaffen, darunter Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen. Sie bietet anschauliche Informationen über das Verhalten von Primaten, ihre sozialen Strukturen und die Herausforderungen des Artenschutzes.

4
Bird House

Das Bird House zeigt eine große Vielfalt an Vogelarten aus aller Welt – darunter tropische Vögel, Greifvögel und Wasservögel. Die Ausstellung macht auf die Artenvielfalt bei Vögeln und den Bedarf an Schutzmaßnahmen aufmerksam.

5
Smithsonian Conservation Biology Institute (SCBI)

Das SCBI liegt in Front Royal, Virginia, und ist eine 3.200 Acres große, nicht-öffentliche Forschungseinrichtung, die sich der Erhaltungsbiologie widmet. Es konzentriert sich darauf, Fachkräfte auszubilden und gefährdete Arten mithilfe wissenschaftlicher Methoden zu züchten – darunter auch durch assistierte Reproduktion.

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