Peabody Museum of Natural History

Peabody Museum of Natural History

Connecticut

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Das Peabody Museum of Natural History, das an der Yale University in New Haven, Connecticut, liegt, ist eine renommierte Einrichtung, die 1866 von dem Philanthropen George Peabody auf Anregung des Paläontologen Othniel Charles Marsh gegründet wurde. Besonders bekannt ist es für seine Great Hall of Dinosaurs: Zu sehen sind hier ein präpariertes juveniles Brontosaurus-Exemplar sowie das 110-Fuß-Mural „The Age of Reptiles“. Die umfangreichen Ausstellungen des Museums decken die Evolution des Menschen und der Säugetiere ab, zeigen Wildtier-Dioramen, ägyptische Artefakte, lokale Vögel und Mineralien sowie die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner – mit Bezug auf Connecticut. Nach einer umfassenden Renovierung, die 2024 abgeschlossen wurde, hat das Museum seine Ausstellungsfläche mehr als verdoppelt und neue Bildungseinrichtungen hinzugefügt, darunter Klassenräume und ein Zentrum für Schüler der Klassenstufen K-12. Das Peabody beherbergt einige der bedeutendsten Wirbeltier-Paläontologie-Sammlungen in den Vereinigten Staaten sowie eine beeindruckende Ornithologie-Sammlung und die Hiram Bingham Collection mit Inka-Artefakten aus Machu Picchu. Die Kuratoren und Kuratorinnen stammen aus den Abteilungen Ecology and Evolutionary Biology, Geology and Geophysics sowie Anthropology der Yale University – so ist sichergestellt, dass die Sammlungen kontinuierlich durch aktive Forschung wachsen. Außerdem befindet sich am Eingang eine wissenschaftlich korrekt nachgebildete Bronzestatue eines Torosaurus – ein weiteres Zeichen für den Anspruch an paläontologische Authentizität und gelungene Vermittlung für die Öffentlichkeit.

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Tipp: Besucher werden ermutigt, auf der offiziellen Website des Museums nach aktuellen Ausstellungen und öffentlichen Programmen zu schauen – inklusive saisonaler Angebote wie Yoga-Kurse unter den Dinosaurier-Exponaten. Der Eintritt ist dauerhaft kostenlos, dennoch wird empfohlen, Tickets oder Programme im Voraus zu buchen, insbesondere für besondere Veranstaltungen. Die beste Zeit für einen Besuch ist während des Studienjahres, wenn Bildungsprogramme und Vorträge regelmäßig stattfinden. Außerdem gibt es Hinweise zur Barrierefreiheit und Mitgliedschaften, um das Besuchserlebnis zu verbessern.

Interessante Fakten

  • In der Great Hall of Dinosaurs sind ein präpariertes juveniles Brontosaurus-Exemplar sowie ein 110 Fuß langes Mural mit dem Titel „The Age of Reptiles“ zu sehen.
  • Das Museum beherbergt eine der größten und historisch wichtigsten Wirbeltier-Paläontologie-Sammlungen in den Vereinigten Staaten.
  • Am Eingang des Museums steht eine vollformatige Bronze-Nachbildung eines Torosaurus – wissenschaftlich treu anhand von Fossilbefunden.
  • Das Museum besitzt Horse Island in den Thimble Islands, das für wissenschaftliche Experimente genutzt wird, aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
  • Der Eintritt in das Museum ist nach der Renovierung 2024 für immer kostenlos.

Geschichte

1866

Das Museum wurde 1866 von George Peabody und seinem Neffen Othniel Charles Marsh gegründet.

1925

Zunächst war es in einem anderen Gebäude untergebracht, bevor es 1925 an seinen heutigen Standort umzog.

1917

Das ursprüngliche Gebäude wurde 1917 abgerissen.

1954

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Peabody erweitert und mehrere Einrichtungen aufgenommen, darunter das Kline Geology Laboratory und das Environmental Sciences Center der Class of 1954.

2018

Im Jahr 2018 finanzierte ein wegweisendes Geschenk in Höhe von 160 Millionen US-Dollar von Edward P.

2024

Bass eine große Renovierung, die 2024 abgeschlossen wurde – die erste umfassende Aktualisierung seit 90 Jahren.

Die Renovierung erweiterte die Ausstellungsfläche und Bildungsangebote deutlich und stärkte damit die Rolle des Museums als führendes Zentrum für Naturgeschichte-Forschung und öffentliche Bildung.

Ortsführer

1
Great Hall of Dinosaurs

Diese ikonische Halle zeigt ein präpariertes Skelett eines juvenilen Brontosaurus sowie das großflächige Mural „The Age of Reptiles“ – für einen Eindruck von Urweltleben und Evolution.

2
Torosaurus Statue2024

Eine 3 Meter hohe, 7 Meter lange Bronze-Nachbildung von Torosaurus latus steht vor dem Eingang des Museums. Grundlage sind versteinerten Hauteindrücke von verwandten Arten.

3
Hiram Bingham Collection
Hiram Bingham

Diese Sammlung umfasst Inka-Artefakte aus Machu Picchu – benannt nach dem Yale-Archäologen, der die Stätte wiederentdeckte.

4
Environmental Sciences Center2001

Das 2001 fertiggestellte Zentrum beherbergt etwa die Hälfte der 13 Millionen Exemplare des Museums und unterstützt Forschung sowie Bildung in den Umweltwissenschaften.

Kontakt