
Cheyenne Mountain Zoo
Colorado
Der Cheyenne Mountain Zoo liegt auf der Cheyenne Mountain in Colorado Springs auf einer Höhe von 6.714 Fuß und ist der höchste Zoo der Vereinigten Staaten. Er erstreckt sich über 140 Acres, von denen aktuell 40 Acres in Betrieb sind, und beherbergt mehr als 750 Tiere, die nahezu 170 Arten repräsentieren – darunter über 30 bedrohte Arten. Der Zoo wurde 1926 von dem Unternehmer Spencer Penrose gegründet und entwickelte sich von einer privaten Sammlung zu einem öffentlichen gemeinnützigen Trust. International bekannt ist er für seine große und sich schnell vermehrende Giraffenherde: Seit 1954 wurden über 200 Jungtiere geboren, und 2022 wurde das International Center for the Care and Conservation of Giraffe eingerichtet. Die Ausstellungen sind vielfältig und besonders anschaulich – darunter der African Rift Valley, Encounter Africa, Australia Walkabout, Rocky Mountain Wild und weitere. Besonders erwähnenswert: Die Ausstellung Encounter Africa erhielt bei den 2014 AZA Honors and Awards eine Auszeichnung für herausragende Leistungen. Der Zoo setzt auf Naturschutz, Bildung und Tierschutz und ist eine führende Einrichtung, die von der Association of Zoos and Aquariums akkreditiert ist. Besucher erleben naturnah gestaltete Lebensräume mit Tieren aus aller Welt, darunter Amur-Tiger, Schneeleoparden, Afrikanische Elefanten und mehr. Außerdem erlangte der Zoo Aufmerksamkeit für seine wirksame Reaktion auf schwere Hagelstürme im Jahr 2018 – ein klares Zeichen für sein Engagement für die Sicherheit von Tieren und Besuchern.
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Tipp: Besuchen Sie den Zoo im Frühling und Herbst für mildes Wetter und weniger Andrang. Kaufen Sie Tickets im Voraus online, um Wartezeiten zu vermeiden, und werfen Sie einen Blick auf die Website des Zoos für saisonale Events und Fütterungszeiten. Ermäßigungen gibt es oft für Kinder, Senioren und Angehörige des Militärs. Kommen Sie früh, um kühlere Temperaturen und besonders aktive Tierverhalten zu genießen. Tragen Sie bequeme Schuhe für das bergige Gelände und bringen Sie Wasser mit, da der Zoo über hügeliges Terrain verteilt ist. Ziehen Sie außerdem geführte Touren oder spezielle Programme in Betracht, um Ihren Besuch noch abwechslungsreicher zu machen.
Interessante Fakten
- •Der Cheyenne Mountain Zoo ist der höchste Zoo in den USA auf einer Höhe von 6.714 Fuß.
- •Seit 1954 wurden 203 Giraffen-Jungtiere geboren – damit gehört er zu den weltweit produktivsten Giraffenherden.
- •Der Zoo schickte eingelagertes Giraffenplasma, um ein Giraffenjunge namens Dobby im Denver Zoo zu retten – im Jahr 2017.
- •Die Ausstellung Encounter Africa erhielt eine besondere Auszeichnung beim AZA Honors and Awards Event 2014.
- •Der Zoo umfasst 140 Acres; aktuell sind 40 Acres für Tier- und Besucherbereiche entwickelt.
Geschichte
Der Cheyenne Mountain Zoo wurde 1926 von Spencer Penrose gegründet, der nach dem Erhalt eines Bären als Geschenk im Jahr 1916 begann, Tiere zu sammeln.
Anfangs wurden die Tiere in Penroses Broadmoor Hotel untergebracht, bis Sicherheitsbedenken dazu führten, den Zoo einzurichten.
1938 brachte Penrose den Zoo als gemeinnützigen öffentlichen Trust in die richtige Rechtsform.
Über die Jahrzehnte hinweg erweiterte der Zoo seine Sammlung und Anlagen und wurde zu einer führenden Einrichtung in der Pflege und dem Schutz von Giraffen.
Trotz Herausforderungen wie dem schweren Hagelsturm im Jahr 2018 hat sich der Zoo kontinuierlich angepasst und ist gewachsen – und behält seinen Status als erstklassige zoologische Einrichtung bei, ohne sich auf öffentliche Steuermittel zu stützen.
Ortsführer
African Rift Valley2010s
Eine afrikanisch anmutende Ausstellung im Savannen-Stil mit Afrikanischen Löwen, gefleckten Giraffen (retikulierte Giraffen), Kapgeiern, Meerkatzen und weiteren Arten. Sie lässt Besucher in die vielfältige Tierwelt der Region um das Rift Valley in Afrika eintauchen.
Encounter Africa2014
Eine große Ausstellung mit Afrikanischen Elefanten, dem östlichen Schwarzen Nashorn, Afrikanischen Kaphörnchen (Porcupines) und Meerkatzen. Bekannt für seine interaktiven und lehrreichen Erlebnisse, wurde es von der AZA für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Australia Walkabout
Eine begehbare Ausstellung, in der Besucher Rotnacken-Wallabys, Matschies Baumkängurus, Sittiche, Emus und weitere australische Arten in naturnahen Settings sehen können.
Scutes Family Gallery1940s
Ursprünglich in den frühen 1940er-Jahren als Bird and Reptile House gebaut, beherbergt diese Galerie über 40 Arten von Reptilien – darunter Burmesische Pythons, Faultiere und Schildkröten. Der Name bezieht sich auf die Schuppen (Scutes) bzw. Schuppenpanzer der Reptilien.
Asian Highlands
Ausstellungen mit Amur-Tigern, Amur-Leoparden, Schneeleoparden und Roten Pandas in habitats an Bergseiten – und damit Arten, die in den Hochländern Asiens heimisch sind.
Rocky Mountain Wild
Eine Ausstellung im Wert von 8,2 Millionen US-Dollar mit heimischer Wildtierwelt Nordamerikas – darunter Grizzlybären, Mexikanische Wölfe, Elche und Weißkopfseeadler. Sie rückt die Artenvielfalt der Region in den Fokus.
Primate World
Zuhause für Menschenaffen und andere Primaten – darunter Sumatra- und Borneo-Orang-Utans, Westliche Flachlandgorillas, Goldkopftamarine und Siamangs. Die Ausstellung gibt Einblicke in das Verhalten von Primaten und in den Artenschutz.
Water's Edge: Africa
Eine neuere Ausstellung mit Nil-Flusspferden und Afrikanischen Pinguinen. Sie bietet Besuchern Erlebnisse mit aquatischen Tieren Afrikas.
Kontakt
Telefon: (719) 633-9925