Kapelle zum Heiligen Kreuz

Kapelle zum Heiligen Kreuz

Arizona

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Die Chapel of the Holy Cross in Sedona, Arizona, ist eine bemerkenswerte römisch-katholische Kapelle, die zwischen 1954 und 1956 errichtet wurde. Sie ist auf einzigartige Weise in die ikonischen roten Felsformationen der Region integriert – mitten im Coconino National Forest. Beauftragt wurde das Projekt von Marguerite Brunswig Staude, einer lokalen Rancherin und Bildhauerin, die sich vom Stahlgerüst des Empire State Building inspirieren ließ. Die Kapelle besitzt ein 90 Fuß (ca. 27 Meter) hohes eisernes Kreuz, das sowohl als tragendes Element als auch als zentrales Symbol dient. Entworfen wurde sie von dem Architekten August K. Strotz und dem Projektarchitekten Richard Hein. Gebaut wurde mit bewehrtem Beton und rauchgrauem Glas, um die natürliche Umgebung zu ergänzen – mit dem Ergebnis, dass ein Eindruck von Größe und Kraft entsteht. Die Kapelle bietet Platz für bis zu 150 Personen und umfasst im Untergeschoss eine Beichtzelle, ein Büro sowie Nebenräume. Sie gehört der römisch-katholischen Diözese von Phoenix an und ist ein Ort des Gebets und der Besinnung – offen für Besucher aller Glaubensrichtungen. Aufgrund ihrer architektonischen Bedeutung erhielt die Kapelle Auszeichnungen des American Institute of Architects und wurde 2011 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Der ruhige Standort hoch über den roten Felsen und das künstlerische Design machen die Kapelle zu einer der Top-Attraktionen in Sedona und zu einem spirituellen Wahrzeichen.

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Tipp: Besuchen Sie die Kapelle zwischen 9:00 und 17:00 Uhr, letzte Einlasszeit ist 16:45 Uhr. Nehmen Sie mittwochs und freitags um 15:00 Uhr an der Messe teil oder besuchen Sie montags um 17:00 Uhr den Taizé-Gebetsdienst. Wenn verfügbar, sollten Sie Tickets oder Spenden im Voraus einplanen. Im Souvenir- und Geschenkshop gibt es religiöse Reliquien und Andenken. Vermeiden Sie die großen Feiertage, wenn der Shop geschlossen ist. Der Ort ist über den Sedona Shuttle Connect gut erreichbar – für eine bequeme Anreise.

Interessante Fakten

  • Die Kapelle hat ein 90 Fuß (ca. 27 Meter) hohes eisernes Kreuz, das sowohl den Altar trägt als auch als Bauelement dient.
  • Es wurde von dem Stahlgerüst des Empire State Building sowie anderen Wolkenkratzern inspiriert.
  • Die Kapelle wurde ohne Dynamit gebaut – über 25 Tonnen Gestein wurden manuell bewegt.
  • Im Jahr 2007 wurde sie zu einer der Seven Man-Made Wonders of Arizona gewählt.
  • Das American Institute of Architects verlieh der Kapelle 1957 den Award of Honor.

Geschichte

1932

1932 ließ sich Marguerite Brunswig Staude vom Empire State Building inspirieren.

Zunächst plante sie eine Kapelle in Budapest, Ungarn, doch das Projekt wurde durch den Zweiten Weltkrieg gestoppt.

Später beauftragte sie die Kapelle in ihrem Heimatort Sedona, wobei Senator Barry Goldwater half, eine Genehmigung für eine Sondernutzung für das Land im Coconino National Forest zu sichern.

Entworfen wurden die Pläne von August K.

Strotz und Richard Hein.

1954

Der Bau begann 1954 und wurde innerhalb von 18 Monaten bis 1956 fertiggestellt.

Die Kapelle wurde ohne den Einsatz von Dynamit gebaut; dabei wurden über 25 Tonnen Gestein bewegt – manuell.

Die Kapelle wurde den Eltern von Staude gewidmet.

1954

Sie erhielt 1954 und 1957 Architekturpreise, die ihre innovative Gestaltung und die harmonische Einbindung in die Natur würdigten.

Ortsführer

1
Hauptkapelle und Eisernes Kreuz1954-1956
August K. Strotz und Richard Hein

Das Herzstück der Kapelle ist das 90 Fuß hohe eiserne Kreuz an der südwestlichen Wand. Es hält den Altar und das Corpus im Inneren. Das Kreuz ist ein markantes architektonisches und symbolisches Element, inspiriert von den Gerüsten von Wolkenkratzern.

2
Eingangsrampe1954-1956
August K. Strotz und Richard Hein

Die Besucher erreichen die Kapelle über eine lange, geschwungene Rampe aus strukturiertem Beton. Sie ist so gestaltet, dass sie sich nahtlos in die natürliche Umgebung einfügt und einen barrierearmen Weg zum Eingang bietet.

3
Innenraum1954-1956
August K. Strotz und Richard Hein

Im Inneren der Kapelle sorgen rauchgraue Glasfenster an beiden Enden dafür, dass das Licht reduziert und Blendungen vermieden werden. Die Betonböden sind mit einer Kellen-Technik gestaltet, was eine ruhige Atmosphäre für Gebet und Besinnung schafft. Die Kapelle bietet Platz für bis zu 150 Personen.

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