Heard Museum

Heard Museum

Arizona

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Das Heard Museum ist eine renommierte private, gemeinnützige Einrichtung in Phoenix, Arizona. Sie widmet sich der Förderung und Würdigung von Kunst und Kultur der amerikanischen Ureinwohner. Das Museum wurde 1929 von Dwight B. und Maie Bartlett Heard gegründet und beherbergt über 40.000 Exponate – darunter archäologische Funde, traditionelle Kunstwerke und zeitgenössische Arbeiten. In seinen Galerien werden Geschichten aus einer Perspektive aus erster Hand erzählt, die sowohl historische als auch moderne Künstler der Native Americans in den Fokus rückt – und zeigt, welche Einflüsse auf sie wirken. Zu den herausragenden Sammlungen gehören die Mareen Allen Nichols Collection für zeitgenösschen Schmuck sowie die Barry Goldwater Collection mit historischen Hopi Kachina-Puppen. Außerdem zeigt das Museum Ausstellungen zu bedeutenden kulturellen Themen, etwa zur Internats-Schulerfahrung der Native Americans im 19. Jahrhundert. Das Heard Museum ist ein lebendiger kultureller Treffpunkt mit jährlichen Veranstaltungen wie der Indian Fair and Market, die Tausende Besucher anzieht und über 600 Künstlerinnen und Künstler der Native Americans. Das Libby Amphitheater beherbergt den World Championship Hoop Dance Contest und liegt direkt neben dem American Indian Veterans National Memorial. Dort werden Skulpturen bedeutender Native-Künstler gezeigt. Als Smithsonian-Affiliate und Mitglied im Programm North American Reciprocal Museums spielt das Heard Museum eine wichtige Rolle bei der Bewahrung und Vermittlung des indigenen Erbes.

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Tipp: Besuchen Sie das Heard Museum in den kühleren Monaten wie Herbst und Winter, um in Phoenix ein angenehmeres Erlebnis zu haben. Kaufen Sie Tickets im Voraus – besonders für beliebte Events wie die Indian Fair and Market – damit Sie garantiert Zugang zu den jurieren Kunstwettbewerben haben. Schauen Sie im Veranstaltungskalender nach Live-Events und Ausstellungen und überlegen Sie, dem Programm North American Reciprocal Museums beizutreten, um von Vorteilen auch an weiteren angeschlossenen Einrichtungen zu profitieren. Das Museum bietet Ermäßigungen für Mitglieder und Gruppen; Details finden Sie auf der offiziellen Website.

Interessante Fakten

  • Das Heard Museum beherbergt über 40.000 Exponate – darunter eine Bibliothek und Archive mit mehr als 34.000 Bänden.
  • Die Barry Goldwater Collection umfasst 437 historische Hopi Kachina-Puppen – ein bedeutendes Kulturzeugnis.
  • Die jährliche Indian Fair and Market des Museums gibt es seit 1958. Sie zieht rund 15.000 Besucher an und präsentiert über 600 Künstlerinnen und Künstler der Native Americans.
  • Das Heard Museum ist Mitglied im Smithsonian Affiliations-Programm und Teil des North American Reciprocal Museums-Programms.
  • Das direkt angrenzende American Indian Veterans National Memorial zeigt Skulpturen des Chiricahua-Apache-Künstlers Allan Houser sowie der Santa-Clara-Pueblo-Künstlerin Michael Naranjo.

Geschichte

1929

Das Heard Museum wurde 1929 von Dwight B.

und Maie Bartlett Heard gegründet, um ihre persönliche Sammlung an Kunst der amerikanischen Ureinwohner sowie archäologischen Artefakten zu zeigen – ein großer Teil davon stammte aus der La Ciudad Indian ruin in Phoenix.

Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Sammlungen und Einrichtungen erweitert, wobei Teile von dem Architekten Bennie Gonzales entworfen wurden.

Das Museum betrieb außerdem weitere Standorte in Surprise und Scottsdale, Arizona, die inzwischen geschlossen sind.

Zur Leitung gehörten auch bekannte Direktoren mit indigener Abstammung – ein Zeichen für den Anspruch des Museums, eine authentische Darstellung zu gewährleisten.

130

Heute ist das Museum zu einer bedeutenden Kulturinstitution mit über 130.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche herangewachsen.

Ortsführer

1
Zuhause: Native Peoples in the Southwest

Eine Ausstellung, die die vielfältigen Kulturen und Geschichten der indigenen Völker in den südwestlichen Vereinigten Staaten zeigt und dabei ihre Erzählungen und Traditionen in den Mittelpunkt stellt.

2
Mareen Allen Nichols Collection
Mareen Allen Nichols

Eine Sammlung aus 260 Stücken zeitgenössischen Schmucks der Native Americans – mit Fokus auf handwerkliches Können und künstlerische Innovation.

3
Barry Goldwater Collection
Barry Goldwater

Eine bedeutende Sammlung aus 437 historischen Hopi Kachina-Puppen, die spirituelle und kulturelle Figuren des Hopi-Volkes repräsentieren.

4
Boarding School Experience Exhibition19. Jahrhundert

Eine Ausstellung, die die Internatserfahrungen indigener Kinder im 19. Jahrhundert sichtbar macht – mit Fotografien, mündlichen Überlieferungen und Erinnerungsstücken.

5
Libby Amphitheater

Ein Open-Air-Gelände direkt vor dem Museum für kulturelle Veranstaltungen wie den World Championship Hoop Dance Contest. Dazu gehören Live-Mariachis und traditionelle Darbietungen.

6
American Indian Veterans National Memorial
Allan Houser, Michael Naranjo

Eine Gedenkstätte für indigene Veteranen, bestehend aus vier bronzefarbenen Platten sowie Skulpturen von Allan Houser und Michael Naranjo.

Kontakt