
Anchorage Museum
Alaska
Das Anchorage Museum, mitten in Anchorage, Alaska, ist eine vielseitige Kultureinrichtung, die sich der Erforschung des Landes, der Menschen, der Kunst und der Geschichte Alaskas widmet. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 ist das Museum von einer bescheidenen Fläche von 10.000 Quadratfuß auf eine 170.000 Quadratfuß große Einrichtung gewachsen. Hier werden über 25.000 Objekte sowie 500.000 historische Fotografien aufbewahrt. Zu den ständigen Sammlungen zählen die Alaska Gallery, die mit über 1.000 Exponaten und eindrucksvollen Dioramen einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Ethnologie Alaskas bietet, sowie die Art of the North Galleries mit Werken von frühen europäischen Expeditionen bis hin zu zeitgenössischen Künstlern – inklusive einer eigenen Galerie für Sydney Laurence. Außerdem beherbergt das Museum das Smithsonian Arctic Studies Center, das Artefakte der Alaska Natives sowie Forschungsprogramme bereitstellt. Ergänzend zu den Dauerpräsentationen bietet das Museum jährlich 16 bis 20 wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen – von lokaler indigener Kultur bis hin zu globaler Kunst und Wissenschaft. Bildungsangebote stehen im Mittelpunkt: Mit Workshops, Vorträgen und Führungen erreicht das Museum jedes Jahr tausende Schüler und Erwachsene. Das Anchorage Museum ist ein wichtiger kultureller Ankerpunkt, der sowohl Alaskaner als auch Besucher mit dem reichen Erbe und der lebendigen Gegenwartskultur des Nordens verbindet.
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Tipp: Besucher sollten vor dem Besuch auf der Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen und Programmen schauen. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Wochentage, um Menschenmengen am Wochenende zu vermeiden. Für Sonderausstellungen und Veranstaltungen wird eine Vorausbuchung empfohlen. Das Museum bietet Bildungsprogramme sowie Ermäßigungen für Schüler und Gruppen. Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe, und die Einrichtung ist für Besucher mit Behinderungen zugänglich.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt über 500.000 historische Fotografien, die Alaskas Geschichte dokumentieren.
- •Es gibt eine eigene Galerie für Sydney Laurence, die als Alaskas berühmteste Künstlerin gilt.
- •Das Smithsonian Arctic Studies Center im Museum unterstützt Forschung zu Völkern und Lebensräumen im Norden.
- •Das Museum begrüßt jährlich über 180.000 Besucher und zählt damit zu Alaskas zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten.
- •Zur ständigen Alaska Gallery gehören großformatige sowie Miniatur-Dioramen, die die Lebensweise indigener Gemeinschaften und historische Ereignisse veranschaulichen.
Geschichte
Das Anchorage Museum wurde 1968 in einem 10.000-Quadratfuß-Gebäude eröffnet, in dem geliehene Alaska-Gemälde sowie ethnografische Objekte gezeigt wurden.
Entworfen von Mitchell/Giurgola Architects, wurde es dreimal erweitert, zuletzt im Jahr 2010, und erreichte dabei 170.000 Quadratfuß.
Seit 1973 ist das Museum akkreditiert.
1992 wurde es zum Zuhause des Smithsonian Arctic Studies Center und stärkte damit seine Forschungs- und Bildungsaufgabe.
Im Laufe der Jahrzehnte ist es auf 25.000 Objekte angewachsen und dient als kulturpolitisches Zentrum des Bundesstaats – mit Wanderausstellungen in ganz Alaska.
Ortsführer
Alaska Gallery
Diese Galerie bietet eine umfassende Darstellung der Geschichte und Ethnologie Alaskas mit über 1.000 Objekten und eindrucksvollen Dioramen, die indigene Kulturen, die russische Erkundung, den Goldrausch, den Zweiten Weltkrieg und die Staatlichkeit (statehood) zeigen.
Art of the North Galleries
Sieben Galerien sind der Kunst aus Alaska und dem subpolaren Norden gewidmet. Zu sehen sind Landschaftsgemälde, Zeichnungen früher europäischer Expeditionen, zeitgenössische Arbeiten sowie eine Galerie, die sich auf Sydney Laurence konzentriert.
Smithsonian Arctic Studies Center1992
Ein Forschungs- und Ausstellungszentrum mit Schwerpunkt auf Artefakten der Alaska Natives und arktischen Studien. Es unterstützt Bildung und gemeinschaftliche Forschungsprojekte.
Kontakt
Telefon: (907) 929-9200