Riwne Regionalmuseum

Rivnenska oblast

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Das 1936 gegründete Riwne Regionalmuseum ist das größte Museum im Gebiet Riwne, Ukraine. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von rund 300.000 Exponaten, die die natürliche Umgebung, die materielle und spirituelle Kultur sowie die ethnografischen Besonderheiten der Region dokumentieren. Zu den Ausstellungsstücken des Museums zählen einzigartige Funde aus der Zeit des Paläolithikums und aus dem Alten Rus, außerdem eine bemerkenswerte Sammlung von Ikonen der Wolyner Schule der Ikonenmalerei – darunter die berühmte „Muttergottes Odigitria“ aus Dorogobuschi. Das Museum erstreckt sich über vier Ausstellungssäle im Hauptgebäude sowie zwei weitere Säle im Riwne House of Scientists. Es bietet thematische Führungen, Workshops und digitale Sammlungen, die seltene Drucke, alte Fotografien, Gemälde und Ikonografie umfassen. Das Museum bindet die Gemeinschaft aktiv über Ausstellungen und Veranstaltungen ein, etwa durch die kürzliche Präsentation der Werke des ortsansässigen Holzschnitzers Stanislav Kremnyov sowie durch die Ausstellung „Pysanka. Tradition Beyond Time“. Die Bildungsprogramme und Workshops bringen lokale Traditionen zum Leben und bereichern das Verständnis der Besucher für das kulturelle Erbe der Region.

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Tipp: Besucher sollten sich ermutigt fühlen, die offizielle Website des Museums zu prüfen oder es telefonisch zu kontaktieren, um die aktuellen Öffnungszeiten und Sonderveranstaltungen zu erfahren. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für die thematischen Führungen und Workshops, die sowohl auf Ukrainisch als auch auf Englisch angeboten werden. Das Museum gewährt Rabatte für bestimmte Gruppen, und Besucher können von geführten Rundgängen profitieren, um die umfangreichen Sammlungen in vollem Umfang zu erleben. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und Sommer, wenn Open-Air-Events und Workshops häufig stattfinden.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt über 300.000 Exponate, darunter seltene paläolithische Artefakte und Relikte aus dem Alten Rus.
  • Es verfügt über eine einzigartige Sammlung von Ikonen aus der Wolyner Schule der Ikonenmalerei – darunter die berühmte Muttergottes Odigitria aus Dorogobuschi.
  • Das Museum betreibt vier Ausstellungssäle im Hauptgebäude sowie zwei zusätzliche Säle im Riwne House of Scientists.
  • Es bietet thematische Exkursionen und Master Classes, die lokale Traditionen und Handwerkskunst wieder lebendig machen.
  • Das Museum präsentiert digitale Sammlungen, darunter seltene Drucke, alte Fotografien und Gemälde.

Geschichte

1936

Das Riwne Regionalmuseum wurde 1936 gegründet und ist seitdem zu dem größten Museum der Region herangewachsen.

In den Jahrzehnten hat es seine Sammlungen und Ausstellungsflächen kontinuierlich erweitert – unter anderem durch die Hinzufügung von Sälen im Riwne House of Scientists.

Das Museum hat Artefakte aus verschiedenen historischen Epochen bewahrt und präsentiert und dabei den Fokus auf das archäologische, kulturelle und künstlerische Erbe der Region gelegt.

Zudem hat es sich an die moderne Zeit angepasst, indem es digitale Sammlungen entwickelt und zeitgenössische Ausstellungen sowie Bildungsangebote veranstaltet.

Ortsführer

1
Ausstellungen zum Paläolithikum und zum Alten Rus

Diese Ausstellung zeigt archäologische Funde aus der Zeit des Paläolithikums sowie Relikte aus dem Alten Rus und vermittelt Einblicke in die frühe Menschheitsgeschichte und die mittelalterliche Kultur der Region Riwne.

2
Ikonensammlung der Wolyner Schule

Eine herausragende Sammlung religiöser Ikonen aus der Wolyner Schule der Ikonenmalerei – mit der ikonischen Muttergottes Odigitria aus Dorogobuschi. Sie steht exemplarisch für regionale Traditionen religiöser Kunst.

3
Ausstellungssäle

Das Museum umfasst vier Ausstellungssäle im Hauptgebäude und zwei zusätzliche Säle im Riwne House of Scientists. Jeder Bereich ist eigenen thematischen Schwerpunkten und Sammlungen gewidmet.

4
Thematische Führungen und Master Classes

Besucher können an thematischen Exkursionen und Master Classes teilnehmen, die lokale Kultur und Traditionen erlebbar machen – einschließlich Workshops zu traditionellen Handwerkskünsten und Techniken der Kunst.

Kontakt

Telefon: 0362 620 572