St.-Andreas-Kirche

St.-Andreas-Kirche

Kyiv

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Die St.-Andreas-Kirche ist eine historische orthodoxe Kirche, die auf dem steilen Andriyivska-Hügel in Kiew, Ukraine, steht. Sie wurde zwischen 1747 und 1754 errichtet, von dem berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen und gilt als seltenes Beispiel elisabethanischer Barockarchitektur in der Ukraine. Berühmt ist die Kirche zudem mit dem Apostel Andreas verknüpft, von dem man annimmt, dass er an genau diesem Ort die Zukunft Kiews als Wiege des Christentums in den slawischen Ländern prophezeit habe. Im Laufe der Jahrhunderte standen hier mehrere Kirchen; die heutige steinerne Anlage ersetzt frühere hölzerne Bauten. Die Kirche wurde von Zarin Elisabeth von Russland in Auftrag gegeben – als Teil ihres Sommerresidenz-Komplexes – und besticht durch prunkvolle Innenausstattungen, darunter eine vergoldete Ikonostase, gefertigt von Künstlern aus St. Petersburg. Sie erfüllte im Laufe der Zeit unterschiedliche Aufgaben, von einem aktiven Ort des Gottesdienstes bis hin zu einem Museum und einem kulturellen Wahrzeichen, das heute von der ukrainischen Regierung verwaltet wird. In den späten 20. und frühen 21. Jahrhunderten fanden umfangreiche Renovierungen statt, um statische Probleme zu beheben und das künstlerische Erbe zu bewahren. Heute ist die Kirche nach wie vor ein Symbol für die historische und religiöse Bedeutung Kiews und ein absolutes Muss für alle, die architektonische Meisterwerke sehen möchten.

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Tipp: Besucher sollten erwägen, die St.-Andreas-Kirche im Frühling oder im frühen Herbst zu besuchen – dann ist das Wetter angenehm und es sind meist weniger Leute vor Ort. Der Vorabkauf von Tickets wird empfohlen, besonders in der Hochsaison und an religiösen Feiertagen. Die Kirche bietet Ermäßigungen für Studierende und Senioren. Beachten Sie außerdem, dass der Ort als Museum geführt wird und bestimmte Öffnungszeiten hat. Für die aktuellsten Informationen lohnt es sich, vorher die offizielle Website zu prüfen oder die Einrichtung direkt zu kontaktieren.

Interessante Fakten

  • Die St.-Andreas-Kirche ist ein seltenes Beispiel elisabethanischer Barockarchitektur in der Ukraine.
  • Die Kirche steht auf einem Hügel, auf dem man annimmt, dass der Apostel Andreas Kiews Aufstieg zu einem christlichen Zentrum vorhergesagt habe.
  • Für die Vergoldung der Innenausstattungen wurden über 1.000 Goldplatten verwendet.
  • Entworfen wurde die Kirche von Bartolomeo Rastrelli, der auch das Mariinsky-Palais in Kiew entwarf.
  • Das Fundament erforderte besonderen Ingenieurbau, da der Boden instabil war und es unterirdische Gewässer gab. Ein tragfähiger Untergrund wurde in einer Tiefe von 13–14 Metern gefunden.

Geschichte

1086

Der Standort der St.-Andreas-Kirche gilt seit mindestens 1086 als heilig: Damals ließ Swjatoslawowitsch I.

von Kiew eine Kirche innerhalb eines Klosters errichten, das dem Heiligen Andreas gewidmet war.

1744

Mit der Zeit wurden die hölzernen Kirchen durch den ursprünglichen Bau ersetzt, bis schließlich 1744 die heutige Anlage von Zarin Elisabeth von Russland in Auftrag gegeben wurde.

1754

Der Bau begann unter der Leitung des Architekten Bartolomeo Rastrelli und wurde 1754 fertiggestellt; die Weihe folgte 1767.

Die Kirche diente als Palastkirche und wurde mehrfach restauriert – besonders nachdem sie in sowjetischer Zeit für den Gottesdienst geschlossen gewesen war.

1968

Seit 1968 fungiert sie vor allem als Museum und Kulturdenkmal und spiegelt damit ihre Bedeutung in der architektonischen und religiösen Geschichte Kiews wider.

Ortsführer

1
Hauptkirchengebäude1747-1754
Bartolomeo Rastrelli

Der Mittelpunkt des Komplexes: beeindruckende elisabethanische Barockarchitektur von Bartolomeo Rastrelli, geschmückt mit vergoldeten Innenbereichen und einer aufwendig gestalteten Ikonostase, die in St. Petersburg gefertigt wurde.

2
Wohnräume des Priesters1747-1754
Ivan Michurin

Ein zweigeschossiges Gebäude, das mit dem Fundament der Kirche verbunden ist und dafür ausgelegt wurde, die Kirche auf dem anspruchsvollen Gelände des Hügels zu stützen.

Kontakt

Telefon: 044 599 0005