Kropyvnytskyi Regional Museum of Local Lore
Kirovohradska oblast
Das Kropyvnytskyi Regional Museum of Local Lore ist das älteste Museumsinstitut in der Region Kirovohrad in der Ukraine. Es wurde 1918 gegründet und entstand zunächst als Naturkundemuseum und Museum für Lokalkunde im ehemaligen Elisavetgrad-Gymnasium für Frauen. 1920 öffnete es offiziell für Besucher – im Gebäude der ehemaligen Elisavetgrad Zemstvo Real School. Damit knüpft es symbolisch an das erste Museum der Region an, das 1883 von Wladimir Jastrebbow gegründet wurde. Im Laufe der Jahre wurden die Sammlungen und Abteilungen ausgebaut: Heute umfasst das Museum Zoologie, Paläontologie, Mineralogie, Landwirtschaft, Archäologie, Numismatik, Waffenkunde und Kunst. Seine Entwicklung spiegelt die Verwaltungsveränderungen in der Region wider – vom Kreis- zum überregionalen Status – und zugleich die Erweiterung des thematischen Spektrums: von der Naturgeschichte hin zu lokaler Geschichte und Kultur. Heute ist es eine Schatzkammer für Geschichte und Natur Zentralukraines – ein Magnet für Besucher, die sich für das kulturelle und wissenschaftliche Erbe der Region interessieren.
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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Museums prüfen oder sich telefonisch nach den aktuellen Öffnungszeiten und eventuellen Sonderausstellungen erkundigen. Am besten kommt man unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden. Für Gruppenführungen wird eine vorherige Anmeldung empfohlen. Ermäßigungen können für Studierende, Senioren und große Gruppen verfügbar sein.
Interessante Fakten
- •Das Museum ist die älteste Kultureinrichtung der Region Kirovohrad; seine Anfänge reichen über ein Jahrhundert zurück.
- •Zunächst war es im Gebäude des ehemaligen Elisavetgrad-Gymnasiums für Frauen untergebracht, bevor es in die ehemalige Zemstvo Real School umzog.
- •Der Gründer des Museums, Pawel Rjabkow, setzte sich für ein Museum ein, das die gesamte nördliche Region des damaligen Gouvernements Cherson abdecken sollte – nicht nur die Stadt.
- •Im Jahr 1927 hatte das Museum mehrere Abteilungen, darunter Zoologie, Paläontologie, Mineralogie, Landwirtschaft, Archäologie, Numismatik, Waffenkunde sowie eine Kunstgalerie.
- •Die Entwicklung des Museums spiegelt die Verwaltungsänderungen in der Ukraine im frühen 20. Jahrhundert wider, einschließlich der Umbenennung von Elisavetgrad zu Zinovievsk.
Geschichte
Die Wurzeln des Museums reichen bis ins Jahr 1918 zurück, als die lokalen Behörden beschlossen, in dem ehemaligen Elisavetgrad-Gymnasium für Frauen ein Naturkundemuseum einzurichten.
Initiiert wurde das Vorhaben von Pawel Rjabkow, der die Idee bereits 1913 vorgeschlagen hatte.
Offiziell eröffnet wurde das Museum 1920 in der ehemaligen Elisavetgrad Zemstvo Real School – in Verbindung mit dem ersten regionalen Museum, das 1883 von Wladimir Jastrebbow gegründet worden war.
In den 1920er- und 1930er-Jahren passte sich das Museum den Verwaltungsreformen an: Es wechselte vom Kreis- zum überregionalen Museum und erweiterte seinen Schwerpunkt um Lokalkunde neben der Naturgeschichte.
Der Umzug des Museums im Jahr 1925 in ein neues Gebäude markierte einen bedeutenden Abschnitt in seiner Geschichte – dadurch konnte es seine Ausstellungen und Angebote erweitern.
Kontakt
Telefon: 0522 271 841