Arusha-Nationalpark

Arusha-Nationalpark

Northern Tanzania Region

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Der Arusha-Nationalpark liegt in der Arusha-Region im Norden Tansanias und ist für seine beeindruckende Vielfalt innerhalb von drei klar unterscheidbaren Ecorregionen auf relativ engem Raum bekannt. Der Park wird vom majestätischen Mount Meru geprägt, einem erloschenen Vulkan, der 4.566 Meter hoch ist und damit nach dem Mount Kilimanjaro den zweithöchsten Gipfel Tansanias bildet. Im Westen des Parks liegen der Meru-Krater und der Jekukumia River, während im Südosten die weiten Graslandschaften des Ngurdoto-Kraters dominieren. Im Nordosten finden sich die flachen, alkalischen Momella-Seen, die berühmt sind für ihre leuchtenden Algenfarben und eine große Zahl an Watvögeln – darunter auch Flamingos. Obwohl der Park kleiner ist als andere tansanische Nationalparks, bietet Arusha eine reiche Auswahl an Wildtieren wie Giraffen, Büffel (Cape buffalo), Zebras, Warzenschweine (Warthogs), Elefanten, Schwarz-Weiße Colobusaffen sowie Blaue Affen. Leoparden leben zwar im Park, sind jedoch nur selten zu sehen. Vogelbeobachter kommen hier besonders auf ihre Kosten: Arten wie der Narina-Trogon und der Halsband-Trogon (bar-tailed trogon) lassen sich mit etwas Glück beobachten. Durch die Nähe zur Stadt Arusha und zum Kilimanjaro International Airport ist der Park ein gut erreichbares Ziel für Besucher, die im nördlichen Tansania-Rundkurs sowohl spektakuläre Landschaften als auch eine vielfältige Tierwelt erleben möchten.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Arusha-Nationalpark sind die trockenen Jahreszeiten von Juni bis Oktober sowie von Januar bis Februar, wenn die Sicht auf Wildtiere besonders gut ist und die Wege leichter zugänglich sind. Besucher sollten Tickets nach Möglichkeit im Voraus über offizielle Stellen kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden und von eventuellen Vergünstigungen zu profitieren. Geführte Touren werden empfohlen, damit man mehr Tiere entdeckt und mehr über die einzigartige Ökologie des Parks lernt. Da der Park kleiner und weniger besucht ist als andere Parks im nördlichen Rundkurs, können frühe Besuche am Morgen besonders ruhige Erlebnisse bieten und die Chancen erhöhen, aktiv Nahrung suchende Tiere zu sehen. Nehmen Sie passende Ausrüstung zum Wandern und für die Vogelbeobachtung mit und prüfen Sie auf der offiziellen Website des Parks oder beim Parkbüro die aktuellsten Öffnungszeiten und Regeln.

Interessante Fakten

  • Der Mount Meru ist der zweithöchste Gipfel in Tansania mit 4.566 Metern und liegt nur 60 km westlich vom Mount Kilimanjaro.
  • Die Momella-Seen zeigen auffällige Farben, weil verschiedene Arten von Algen darin vorkommen; außerdem unterstützen sie große Populationen von Flamingos und anderen Watvögeln.
  • Mrs. Trappe, die Land für den Park beisteuerte, war die erste weibliche professionelle Jägerin in Ostafrika.
  • Der Park umfasst drei unterschiedliche ökologische Zonen: Vulkanlandschaften, Graslandschaften und alkalische Seen.
  • Trotz seiner vergleichsweise geringen Größe beherbergt der Arusha-Nationalpark eine große Vielfalt an Tieren – darunter Giraffen, Büffel (Cape buffalo), Zebras, Elefanten sowie seltene Sichtungen von Leoparden.

Geschichte

Das Gebiet, das heute als Arusha-Nationalpark bekannt ist, wurde ursprünglich von den Rwa bewohnt – ihre Anwesenheit reicht weiter zurück als die koloniale Erkundung.

1876

1876 besuchte der ungarische Entdecker Graf Teleki den Bereich um die Momella-Seen und dokumentierte zahlreiche Nilpferde sowie schwarze Nashörner.

1907

Während der britischen Kolonialherrschaft ließ sich die Familie Trappe 1907 in der Region nieder und betrieb großflächig Landwirtschaft und Viehzucht.

Mrs.

Trappe, die erste weibliche professionelle Jägerin Ostafrikas, spendete einen Teil des Momella-Anwesens, um ein Wildschutzgebiet einzurichten.

1960

Der Park wurde zunächst 1960 als Ngurdoto Crater National Park gegründet und schloss den Mount Meru aus.

1967

1967, nach der Unabhängigkeit Tansanias, wurde der Park erweitert, um den Mount Meru einzubeziehen, und in Arusha-Nationalpark umbenannt – zu Ehren der Waarusha, der Bevölkerungsgruppe der Region.

Ortsführer

1
Mount Meru

Der Mount Meru ist ein erloschener Stratovulkan, der sich bis auf 4.566 Meter erhebt und das Landschaftsbild des Parks dominiert. Er bietet Möglichkeiten zum Wandern und spektakuläre Ausblicke auf die Umgebung sowie den Mount Kilimanjaro.

2
Ngurdoto Crater

Dieser große Vulkankrater weist ausgedehnte Graslandschaften auf und ist die Heimat verschiedener Wildtierarten. Er bietet schöne Wanderrouten und Gelegenheiten, Tiere in freier Natur zu beobachten.

3
Momella Lakes

Eine Reihe flacher, alkalischer Seen, die für ihre lebendigen Algenfarben sowie große Schwärme von Flamingos und anderen Watvögeln bekannt sind. Die Seen schaffen beeindruckende Fotomotive und bieten Lebensraum für eine vielfältige Vogelwelt.

Kontakt

Telefon: 027 297 0404