Tableland-Ananasfelder

Princes Town

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Die Tableland-Ananasfelder liegen im Ort Tableland in der Region Princes Town von Trinidad und Tobago. Die Gegend ist vor allem für ihren großflächigen Anabasanbau bekannt – besonders für die „Tableland hybrid“, eine Kreuzung zwischen den Sorten Smooth Cayenne und Black Antigua. Historisch wurde auf dem fruchtbaren Boden der Region unter anderem Kakao, Kaffee und Zuckerrohr angebaut, doch die Landwirte stellten auf Ananas um, da diese sich deutlich besser lohnten. Anfang der 2000er-Jahre war Tableland zu einem wichtigen Zentrum der Ananasproduktion geworden: Hunderte Hektar waren dem Anbau gewidmet. Die Ananasbranche vor Ort wird von lokalen Bauern getragen, die in der Tableland Pineapple Farmers Association organisiert sind. Intensive Anbaumethoden – etwa der Anbau an steilen Hängen und das Roden von Kakaoflächen – haben jedoch ökologische Bedenken ausgelöst, darunter Bodenerosion und Herausforderungen für die Nachhaltigkeit. In der Regenzeit kam es außerdem zu Erdrutschen, die Infrastruktur und Landwirtschaft beeinträchtigten. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt Tableland ein bedeutender Agrarstandort und leistet einen klaren Beitrag zur Ananasindustrie und zur kulturellen Identität von Trinidad.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Tableland-Ananasfelder ist während der Erntezeit, wenn die Früchte reif und in großer Menge vorhanden sind. Wer sich für Landwirtschaft interessiert, sollte in Erwägung ziehen, geführte Touren über lokale Bauern oder die Tableland Pineapple Farmers Association zu arrangieren, um mehr über den Anbau und die dort kultivierten Hybrid-Sorten zu erfahren. Da die Gegend ländlich ist, empfiehlt es sich, die Anreise im Voraus zu planen und die lokalen Bedingungen zu prüfen – insbesondere in der Regenzeit, wenn Erdrutsche den Zugang über Straßen beeinträchtigen können. Offizielle Ticketsysteme gibt es zwar nicht, aber es wird ausdrücklich empfohlen, lokale Händler und Bauern direkt zu unterstützen. Besucher sollten außerdem darauf achten, die Bemühungen zum Umweltschutz in der Region zu respektieren.

Interessante Fakten

  • Tableland beherbergt viele der Ananasfarmen im Victoria County, Trinidad.
  • Die Ananas „Tableland hybrid“ ist eine Kreuzung zwischen den Sorten Smooth Cayenne und Black Antigua.
  • 2017 wurde eine Ananasfarm in Tableland in einer Folge von Sesame Street vorgestellt.
  • Der Moose Bhagat Mandir in Tableland ist der älteste hinduistische Tempel in Trinidad und der zweitälteste in der westlichen Hemisphäre.

Geschichte

Tableland hat eine bewegte landwirtschaftliche Vergangenheit: Zunächst wurden dort Kakao, Kaffee und Zuckerrohr angebaut.

Im Laufe der Zeit stellten die Landwirte auf den Ananasanbau um – angezogen von der höheren Rentabilität.

1994

Bis 1994 waren in Trinidad rund 60 Hektar für Ananas vorgesehen, bis 2000 wuchsen diese Flächen in Tableland auf 250 Hektar.

Die Ausweitung setzte sich auch in den 2010er-Jahren fort und machte Tableland zu einer der wichtigsten Ananasregionen.

Die Umstellung auf den Ananasanbau brachte ökologische Probleme mit sich, darunter Bodenerosion und Erdrutsche.

Das führte zu Initiativen, die Landwirte über nachhaltige Praktiken zu informieren.

1904

Historisch ist Tableland außerdem für den Moose Bhagat Mandir bekannt – den zweitältesten hinduistischen Tempel in der westlichen Hemisphäre –, der 1904 erbaut wurde und die kulturelle Prägung der Region widerspiegelt.

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