
Atatürk Forest Farm and Zoo
Central Anatolia Region
Atatürk Forest Farm and Zoo ist ein großes Areal für Freizeitlandwirtschaft und ein zoologischer Garten in Ankara, Türkei. Das Gelände wurde 1925 von Mustafa Kemal Atatürk, dem ersten Präsidenten der Türkischen Republik, gegründet und war zunächst ein privater Bauernhof, bevor er 1937 an den türkischen Staat gespendet wurde. Der Hof umfasst mehrere kleine Landwirtschaftsbetriebe, Gewächshäuser, einen Milchviehbetrieb, eine Brauerei sowie Restaurants, in denen Besucher traditionelle Speisen und Produkte vom Hof genießen können – darunter Bier, Milchprodukte und Kebabs. Der Zoo, der 1933 gegründet wurde, erstreckt sich über 32 Hektar und beherbergt eine vielfältige Sammlung von Tieren, darunter Großkatzen, Vögel, Affen, Menschenaffen, Huftiere, Schlangen und ein Aquarium. Ein besonderes Highlight ist die exakte Nachbildung von Atatürks Geburtshaus in Selânik – mit kulturellem und historischem Kontext. Der Hof wird vom Landwirtschafts- und Dorfwirtschaftsministerium verwaltet und ist sowohl für Erholung als auch für Bildung ein beliebtes Ausflugsziel. Der Standort ist zudem in jüngster Zeit Gegenstand politischer und rechtlicher Auseinandersetzungen gewesen, unter anderem wegen Entwicklungsprojekten auf seinem Gelände.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Atatürk Forest Farm and Zoo sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter für Aktivitäten im Freien angenehm ist. Besucher sollten unbedingt die frischen Milchprodukte und die traditionellen Gerichte probieren, die im Central Restaurant vor Ort angeboten werden. Wer Tickets kauft oder Besuche an Wochentagen plant, kann möglicherweise Menschenmengen besser ausweichen. Obwohl der Hof das ganze Jahr über geöffnet ist, empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Schüler oder Gruppen – am besten vor Ort nachfragen. Eine Vorausbuchung ist in der Regel nicht nötig, aber für größere Gruppen oder besondere Veranstaltungen ist es ratsam, sich vorher mit der Verwaltung in Verbindung zu setzen.
Interessante Fakten
- •Der Hof umfasst eine exakte Nachbildung des Geburtshauses von Atatürk in Selânik.
- •Der Ankara Zoo züchtet und verkauft Angora-Katzen, eine in der Türkei heimische Rasse.
- •Ursprünglich wurde der Hof von spirituellen Christen aus Russland verwaltet, die für die Zucht von Tieren bekannt waren, aber nicht nach Ankara umziehen wollten.
- •Der Hof stellt traditionelles Bier nach alten, überlieferten Methoden her.
- •Der Zoo umfasst eine Fläche von 32 Hektar und wurde 1933 gegründet.
Geschichte
Der Atatürk Forest Farm wurde 1925 von Mustafa Kemal Atatürk als privates landwirtschaftliches Projekt gegründet, um moderne Anbaumethoden zu fördern.
1937 schenkte Atatürk den Hof dem türkischen Staat, damit er der Öffentlichkeit und der Bildung dient.
Der Ankara Zoo wurde 1933 ergänzt und erweiterte damit das Freizeit- und Bildungsangebot des Hofs.
Im Laufe der Jahrzehnte ist der Hof auf verschiedene landwirtschaftliche Betriebe angewachsen, darunter Gewächshäuser, ein Milchviehbetrieb und eine Brauerei.
In den letzten Jahren waren Teile des Hofgeländes aufgrund des Baus des Presidential Complex und geplanter Landverkäufe in rechtliche und politische Streitigkeiten verwickelt.
Ortsführer
Nachbildung von Atatürks Geburtshauscirca 1881
Eine exakte Nachbildung des Hauses, in dem Mustafa Kemal Atatürk um 1881 in Selânik geboren wurde – und das Besuchern Einblicke in seine frühe Lebenszeit und Umgebung gibt.
Ankara Zoo1933
Ein zoologischer Garten mit 32 Hektar Fläche, der eine Vielzahl von Tieren beherbergt – darunter Großkatzen, Vögel, Affen, Menschenaffen, Huftiere, Schlangen und ein Aquarium. Der Zoo züchtet außerdem die heimische Angora-Katze.
Landwirtschaftsbetriebe und Gewächshäuser
Mehrere kleine Farmen und Gewächshäuser innerhalb des Komplexes zeigen moderne und traditionelle landwirtschaftliche Methoden – und machen eine Vielzahl an Kulturen sowie Anbautechniken sichtbar.
Milchviehbetrieb und Brauerei
Anlagen zur Herstellung frischer Milchprodukte und traditionellen Biers, die Besucher in den Restaurants vor Ort probieren können.